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INSIDE Küche

  • Schlagzeile: Einer so, der andere so
  • H1: Nolte/Express: Einer so, der andere so

Während Express Küchen im vergangenen Jahr eine „kleine Sonderkonjunktur“ hingelegt hat, wie Vertriebsgeschäftsführer Heiko Maibach das ausdrückt, hatte Nolte Küchen 2023 ein wenig mehr mit dem schlechten Marktumfeld zu tun. Nolte Küchen konnte den Umsatz im letzten Jahr etwa halten, was allerdings ausschließlich auf Preisanhebungen zurückzuführen war. Bei Express wird 2023 ein Umsatzplus von

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  • Schlagzeile: Am liebsten komplex

Seit gut vier Wochen ist Martin Lichte in Löhne als Geschäftsführer beim Möbelteileproduzenten Friedrich Nolting GmbH an Bord. Lichte kennt man in der Küchenbranche aus mehreren Jahren als Marketingleiter von Nolte Küchen und aus seiner Zeit bei Menke und Bega.

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  • Excerpt: Den Anfang machte ein Film mit Robert De Niro, daraus entstanden ist schließlich ein Start-up, das mittlerweile über 30 Jahre im Markt ist: Noodles, Noodles & Noodles. Die jüngste Idee der drei Gründer: eine Küche aus Baustahl zu vermarkten, verziert mit Nieten und Verstrebungen, wie man sie von alten Brücken kennt. Seit 2015 sind Noodles, Noodles & Noodles mit ihrem ungewöhnlichen Küchen-Design unterwegs und wollen nun die Internationalisierung anpacken.
  • Schlagzeile: Aus der Jugendfreundschaft
Den Anfang machte ein Film mit Robert De Niro, daraus entstanden ist schließlich ein Start-up, das mittlerweile über 30 Jahre im Markt ist: Noodles, Noodles & Noodles. Die jüngste Idee der drei Gründer: eine Küche aus Baustahl zu vermarkten, verziert mit Nieten und Verstrebungen, wie man sie von alten Brücken kennt. Seit 2015 sind Noodles, Noodles & Noodles mit ihrem ungewöhnlichen Küchen-Design unterwegs und wollen nun die Internationalisierung anpacken.
  • Schlagzeile: Die andere Küche

Anders sein, Unverwechselbares schaffen – das ist in der heutigen Zeit zu einer Herausforderung geworden, gerade weil es scheint, dass mehr und mehr große Strukturen den Markt bestimmen. Manchmal trifft man sie dann doch im Markt, die vergleichsweise kleinen Firmen, die einen anderen Weg gehen. Dazu gehört in jedem Fall Noodles, Noodles & Noodles. Das Berliner Küchen Start-up, das es eigentlich schon seit über 30 Jahren gibt, geht seit 2015 mit Küchen, genauer gesagt, Stahlküchen voran. Wer sie schon gesehen hat, beispielsweise in der Smeg-Ausstellung auf Gut Böckel, wird vermutlich bestätigen: Sie haben ihren sehr eigenen Charme, versehen mit Nieten und Verstrebungen wie man sie eigentlich nur von alten Brücken kennt.

Aktuell ist viel Bewegung bei den Berlinern. Ein Messeauftritt auf der

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  • Schlagzeile: Ausbildung online

Dirk Bender, schon seit den Anfängen von Novamediatrain dabei und seit Mitte letzten Jahres Alleingeschäftsführer, spricht im INSIDE Küche-Talk über das Geschäftsmodell der E-Learning-Agentur, die Unternehmen wie Nobilia, Ballerina und Blanco, aber auch Küchenstudios zu ihren Kunden zählt.

Bislang war Novamediatrain im B2B-Geschäft tätig. In Zukunft soll die Ausbildung nicht mehr nur im Auftrag von Geschäftskunden stattfinden, sondern auch für Privatpersonen. Da man als Privatperson üblicherweise keine Küchenplanungssoftware auf dem heimischen PC hat, stellt SHD künftig sein Planungsprogramm KPS.max zur Verfügung.

Hier geht’s zum Talk als Podcast und hier zum Video-Talk:

  • Schlagzeile: Mit staatlichem Segen

Die E-Learning-Agentur Novamediatrain und das Softwarehaus SHD haben ihre gemeinsame Ausbildung zum Küchenfachberater und Küchenfachverkäufer mit der Cloud-Software KPS.max staatlich prüfen lassen. Die Zertifizierung durch die Zentralstelle für Fernunterreicht ermöglicht es, die Ausbildung auch Privatpersonen anzubieten, etwa über Fördermaßnahmen der Agentur für Arbeit. Das Programm kombiniert ein Fernstudium mit der kostenlosen, sechsmonatigen Nutzung der Planungssoftware KPS.max, was für Praxisnähe sorgen soll. Die ersten Absolventen haben ihre Prüfung schon im November 2024 bestanden, der nächste Prüfungstermin ist Ende Januar. In Zukunft soll die 3D-Lösung KPS.max Vision auch in die mündliche Abschlussprüfung integriert werden.

  • Schlagzeile: Im Middleby-Reich

Die Anteilseigner des belgischen Anbieters von Dunstabzugshauben Novy, also Sofindev, BNP Paribas, Korys und die Lannoy-Familie, sind bei ihrer Suche nach einem soliden Investitionspartner offenbar fündig geworden. Seit 12. Juli ist Novy Teil der Middleby Corporation, zu der auch Premiummarken wie Aga, Rangemaster, La Cornue und Viking gehören. Middleby hat seinen Hauptsitz in Elgin, Illinois, in der Nähe von Chicago. 2020 kam Middleby auf einen Umsatz von 2,5 Mrd US-Dollar. Laut Middleby kommt Novy auf einen Jahresumsatz von umgerechnet 90 Mio US-Dollar und auch die Marge kann sich sehen lassen.

Sie liegt nach Angaben des US-amerikanischen Unternehmens bei über 20 Prozent. Tim FitzGerald, CEO von Middleby, lässt sich in einer Mitteilung damit zitieren, dass er spannende Möglichkeiten sieht, Synergien mit den bestehenden Marken herzustellen. Novy würde vor allem in Bezug auf die Produktentwicklung vom Deal profitieren, genauso wie von einem breiteren internationalen Vertriebsnetz. Novy soll demnächst in den US-amerikanischen und britischen Markt eingeführt werden.

  • Schlagzeile: Neuer Geschäftsführer
  • H1: Neuer Geschäftsführer

Nachdem es beim für Hauben und Kochfelder bekannten Hersteller O+F aus Menden nach einigem Hin und Her seit Oktober als Teil der InoxAir-Gruppe wieder weitergeht, hat sich nun in der Geschäftsführung etwas geändert. Seit Anfang November ist Carsten Wille alleiniger Geschäftsführer der O+F Design GmbH. Die formale Eintragung bei Gericht läuft noch.

Wille ist seit 2020 bei InoxAir und Assistent der Geschäftsführung und seit der Übernahme auch Geschäftsführer in Menden, zuvor schon war er als kaufmännischer Leiter bei der von René Bruder geführten InoxAir. Sein bisheriger Co-Geschäftsführer Rainer Luig, der O+F schon in der schwierigen Zeit vor der Übernahme geleitet hatte, informierte am Donnerstag darüber, dass er die O+F Design GmbH verlassen habe. Zu den Gründen wolle er sich nicht äußern. Luig gehe jedenfalls nicht im Streit, heißt es auf Nachfrage dazu in Menden.

 Update:

Inzwischen gibt es eine Bestätigung bezüglich des Geschäftsführerwechsels. Außer dem Weggang Luigs gibt es eine weitere Personalie: Auch Betriebs- und Verkaufsleiter Reinhard Tümmers wird O+F Design verlassen. Zum Jahresende wird er auf eigenen Wunsch gehen.

  • Schlagzeile: Gerettet

Nächstes Jahr sind sie wieder auf Gut Böckel. Aber das ist nur ein Teil der Nachricht. Die andere: O+F aus Menden ist nun doch gerettet. Seit Monaten war es ein Hoffen und Bangen gewesen: Im Dezember ging das für Hauben und Kochfelder bekannte Unternehmen O+F A-Line in die Insolvenz. Gründe seien die Folgen eines Großbrandes und der Corona-Pandemie gewesen. Ende April konnte Geschäftsführer Rainer Luig einen Investor präsentieren. Doch der Neustart als O+F Systems scheiterte, da es zwischen O+F und dem neuen Investor zum Zerwürfnis kam. Luig warf dem neuen Eigentümer vor, Ratenzahlungen an den Insolvenzverwalter „mit Cash-Flow aus dem Factoring von O+F Systems bedient“ zu haben. Folge: Im Juli ging es deshalb erneut zum Amtsgericht und O+F Systems ging in die Insolvenz. Jetzt wird O+F Teil der auf professionelle Lüftungstechnik spezialisierten InoxAir-Gruppe, die von der Familie Bruder geführt wird. O+F produziert bereits seit einiger Zeit auch für den neuen Eigentümer Spezialgeräte zur Luftreinigung für die Gastronomie. Neben Produkten für die Gastro soll es auch weiterhin O+F für den Küchenmarkt geben. „Der Markt der hochwertigen O+F-Hausgeräte, die exklusiv über den Küchen-Fachhandel angeboten werden, ist und bleibt jedoch weiterhin für O+F das Standbein“, gibt Menden durch. Die Kontinuität im Kundendienst inklusive der Garantieleistung für alle von O+F gelieferten Produkte sei gewährleistet. Auch Geschäftsführer Rainer Luig bleibt auf seinem Posten.

  • Schlagzeile: „Was die Familie braucht“
  • H1: Oranier: „Was die Familie braucht“

Mit einer gegenläufigen Entwicklung in seinen beiden Geschäftsfeldern ist zurzeit Oranier unterwegs. Während das Küchentechnik-Segment nach den Corona-Boom-Jahren nun auch einen Dämpfer durch die allgemeine Marktentwicklung bekommen hat, profitiert

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  • Schlagzeile: Mehr ins Rampenlicht
  • H1: Oranier: Ein Besuch in Haiger

Der Gerätehersteller Oranier aus Haiger hatte im März den besten Auftragseingang der Unternehmensgeschichte. Oraniers Ass im Ärmel: Sie sind lieferfähig.

Nicht nur die Branchen- Zeitungen sind voll von Infos zum Thema Preissteigerungen und Lieferverzögerungen bei Hausgeräten. Die Problematik ist längst in der Publikumspresse und so auch beim Endkunden angekommen. In der Osterausgabe der Süddeutschen Zeitung spricht auch Albrecht Hornbach, Chef der Baumarktkette Hornbach, über die Thematik. Und sagt auch: „Das wird das Jahrzehnt des Zuhauses.“ Diese Kombination führt dazu, dass Hersteller, die in den letzten Jahren unter dem Radar geflogen sind, nun zeigen können, was sie beherrschen.

„Genau diese Situation ist unsere Chance. Wir können 90 Prozent unseres Sortiments innerhalb einer Woche liefern. Wir waren immer der Auswechselspieler, der auf der Bank saß. Nun sind wir auf dem Spielfeld und können uns beweisen“, so Nikolaus Fleischhacker, Geschäftsführer und Inhaber von Oranier.

Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück. Schnell entwickelten die Hessen Heizöfen, auf denen auch gekocht werden konnte. Bis heute sind Öfen im Sortiment. Hier ist man nach eigenen Angaben sogar deutschlandweiter Marktführer. Zwei Drittel des Umsatzes generiert die Firma mit Heiztechnik. Oranier erwirtschaftete letztes Jahr knapp 80 Mio Euro Umsatz, knapp 27 Mio Euro Umsatz machte also die Küchensparte. „Das war auch schon einmal fifty-fifty. Allerdings ist momentan die Nachfrage nach Öfen noch stärker als die nach Küchengeräten“, sagt Fleischhacker. In Haiger ist man, das betont Fleischhacker, nicht auf kurzfristige Optimierung der Gewinne aus. Wichtiger sei es, auch in fünf Jahren erfolgreich zu wirtschaften. Da sieht sich Oranier auf einem guten Weg. „Wir haben uns im letzten Jahr über ein Plus von über 30 Prozent bei der Sparte Küche gefreut“, sagt Vertriebsleiter und Prokurist Sinisa Stanimirovic, der bei Oranier für das Thema Küche zuständig ist. Und Fleischhacker: „Im letzten Monat hatten wir den größten Auftragseingang in der Unternehmensgeschichte. Das hängt eben stark damit zusammen, dass wir lieferfähig sind.“ 70 Personen arbeiten bei Oranier in der Küchensparte. Insgesamt beschäftigt Fleischhacker 130 Mitarbeiter.

Nikolaus Fleischhacker ist seit 1994 an Bord. Damals kaufte er das Unternehmen aus der Insolvenz. Sein italienischer Geschäftspartner ist inzwischen wieder ausgeschieden; Fleisch hacker ist heute alleiniger Gesellschafter. „Ich wollte schon immer unternehmerisch tätig sein. Das war meine Chance“, sagt der gebürtige Münchner. Bis 2008 entwickelte und baute Oranier noch alle Produkte in Deutschland. Dann änderte die Firma die Strategie: Die Entwicklung findet am Standort Haiger statt; 18 Personen sind dafür zuständig. Die Produktion übernehmen aber 20 Partnerunternehmen. Zehn für die Hausgeräte- und zehn für die Ofen-Produktion. Einer der Zulieferer ist E.G.O. aus Oberderdingen. Fleischhacker vergleicht seine Vorgehensweise mit der von Apple – designed by Apple in California, assembled in China. Ganz so abhängig von China in der Produktion sei Oranier aber nicht, sagt Fleischhacker. „Bis vor wenigen Jahren haben wir noch über 10 Prozent unserer Produkte in China fertigen lassen, aber die Transportkosten sind explodiert. Das war zu teuer“, so Fleischhacker. Sucht man im Netz nach Fleischhacker, findet man nur wenig Lesestoff. Auch mit Presseveröffentlichungen ist man sparsam. Man wolle nicht zu viel Wind um das Unternehmen machen, heißt es in Haiger. Vertriebswege sind Großfläche ebenso wie Küchenstudios. Ausschließlich für die Fläche gibt es die Marke Dessauer. „VW hat Skoda, wir haben Dessauer“, sagt Fleischhacker. Oranier hat 2.500 Handelspartner. Mit 1.500 davon macht man relevante Umsätze. „Jeder unserer zwölf Außendienstmitarbeiter betreut gut 200 Kunden“, erzählt Vertriebschef Stanimirovic. Der Exportanteil ist mit 15 Prozent vergleichsweise gering. Frankreich und Österreich sind in Haiger die internationalen Key-Märkte.

Bleibt die Frage: Wie kann es sein, dass ein Großteil der Hausgeräte- Branche mit Lieferproblemen kämpft und Oranier als Vollsortimenter fast alle Produkte innerhalb einer Woche liefern kann? „Wir haben hier am Standort ein 30.000 qm großes Lager. Das ist voll. Von hier aus beliefern wir unsere 17 Hubs. Und wir haben die Lieferketten nicht unterbrochen“, sagt Fleischhacker. Dass seine Mitbewerber immer wieder von Lieferproblemen geplagt sind, sieht er als große Chance für sein Unternehmen. „Der Handel und der Endkunde werden immer vertrauter mit Oranier.“ Preislich sieht Oranier sich in der „konsumigen Mitte“ positioniert – kein Premium, aber von guter Qualität. Die meisten Küchen mit Oranier-Geräten haben einen Verkaufswert zwischen 6.000 und 15.000 Euro. In allen Partner-Produktions-Unternehmen habe er Mitarbeiter für die Qualitätsprüfung fest installiert, sagt Fleischhacker. Und weil Oranier so zuverlässig liefere, rücke die Marke immer stärker in den Fokus der Händler. Um einen Teuerungszuschlag wird auch Oranier angesichts der Kostenentwicklung nicht mehr herumkommen. „Im Juni steht eine Preiserhöhung zwischen 3 und 5 Prozent an“, sagt Fleischhacker. Die größte Herausforderung sieht das Unternehmen in der Warenbeschaffung und in der Energieversorgung.

 

  • Schlagzeile: Neu in Luzern
  • H1: Orea: Neu in Luzern

An diesem Wochenende laufen die Design Tage Luzern – in der Stadt sowie per Shuttle-Bus angebunden auch in Kriens und Rothenburg. Diverse Marken und Hersteller sowie Möbelhändler präsentieren sich während der beiden Tage, darunter Horenglarus, Poggenpohl, V-Zug, Electrolux, Quooker, Gaggenau, USM sowie Möbelhändler Buchwalder-Linder und die Orea AG. Die wurde vor zehn Jahren von Veriset-Inhaber Ueli Jost gegründet.

Ein perfekter Termin auch für eine Neueröffnung, wird man bei Orea gedacht haben. „Im Rahmen der Design Tage können wir uns so präsentieren, wie es zur Marke passt“, sagt Mit-Inhaber und CEO David Spielhofer. „Inzwischen findet das Event zum vierten Mal statt. Wir haben es damals mit ins Leben gerufen.“ Denn die Zürcher werden am Freitag in Luzern auch ihren brandneuen Showroom aufmachen. Auf insgesamt 500 qm erstrecken sich Küchenausstellung, eine Eventküche, Büros, ein Kreativatelier für die Orea-Produktentwickler sowie Lagerflächen. Für die Präsentation der Küchen werden ganze 420 qm davon genutzt. Was wird ausgestellt? – Natürlich das Multifunktionswandsystem The Wall, das prominent in Wohn-, Bad- und Office-Szenarien gezeigt wird. Außerdem die Orea-Reihen X, +, C und T.

Im zehnten Jahr des Bestehens hat Orea damit nun sechs Ausstellungsräume in der Schweiz: in Zürich, Basel, Bern, Chur, Luzern und im Tessin. Letzterer wird von einem Fachhändler betrieben.

  • Schlagzeile: Neuzugang im Vertrieb

Kevin Barth ist nach Stationen bei Lechner, Cuciniale und Artego und einer IHK-Weiterbildung zum Key Account Manager zum 1.4. im Vertrieb beim Berliner Unternehmen Osta Küchen angedockt. Die Traditionsmarke Osta wurde vom Designer Hans Winkler aus Grafenau zu neuem Leben erweckt und feierte ihr Revival im letzten Herbst auf der Area30.

 Laut Handelsregister steht hinter Osta heute ein Unternehmen aus dem Umfeld des GEDK-Investors Findos. Produziert wird bei einer Manufaktur in Süddeutschland, und zwar individuelle Elemente zum „Auftunen“ von Küchen.

  • Schlagzeile: Massiv auf Gut Böckel
  • H1: Oster Küchen auf Gut Böckel

„Wir sind ja ein kleiner Haufen“, sagt Kerstin Oster-Fritz. Zusammen mit ihrem Bruder Johannes Oster muss Oster-Fritz aber auch für die vergleichsweise kleine Oster-Truppe so viele Aufträge ranschaffen, dass am Ende alle happy sind. Gelingt gut, so scheint‘s.

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  • Schlagzeile: Eine statt zwei
  • H1: Oster Küchen: Eine statt zwei

Seit 2023 stellt Oster Küchen auf Gut Böckel aus. Zur Küchenmeile ist dort im Alten Speicher ein neues Nussbaumküchen- Modell zu sehen. Auch das „Drumherum“ hat sich geändert; deshalb steht 2024 nur eine statt zwei Küchen in der Präsentation.

In diesem Jahr hat die Ausstellung so mehr Wohnküchen-Charakter. Oster baut sein Portfolio insgesamt auch mehr in Richtung Wohn- und Essraum aus und trägt dem nun auch in der Ausstellung mehr Rechnung.

  • Schlagzeile: Neuer Außendienstler
  • H1: Neuer Außendienstler

Ab August wird Ronny Schell als Außendienstler für Oster Küche unterwegs sein. Schell, der schon bei der Team7-Marke Walden Erfahrungen mit dem Thema Massivholzküchen gesammelt hat, folgt in Cochem auf Hans-Jürgen Kiene, der in den Ruhestand geht. Bei Oster Küche verabschiedet man sich im Newsletter „mit einem lachenden und einem weinenden Auge“ beim „langjährigen Kollegen und Freund Hans-Jürgen Kiene, der uns viele facettenreiche, intensive Jahre begleitet hat.“ 

Nachfolger Schell wird künftig die Bereiche Hessen (PLZ 34-36, 60-65, 68-69), Baden-Württemberg (PLZ 70-79, 88-89), Rheinland-Pfalz (PLZ 54-56, 67, 76), das Saarland, Luxemburg, Belgien und die Schweiz betreuen.

  • Schlagzeile: Im grünen Bereich
  • H1: Küchenmarkt Österreich: Im grünen Bereich

Knapp 210.000 Küchen gingen 2021 in Österreich über den Tresen, ein Plus von 8 Prozent, hat das Marktforschungsinstitut Kreutzer Fischer & Partner in seinem Branchenradar ermittelt.

Rund 80 Prozent davon ersetzten alte Küchen, 20 Prozent wurden im Rahmen von Neubauten eingesetzt. Der Umsatz zu Herstellerabgabepreisen legte 2021 infolge von Teuerungen sogar um knapp 12 Prozent zu und erreichte 577 Mio Euro. Davon entfielen 468 Mio Euro auf Küchenmöbel, rund 81 Mio Euro auf Arbeitsplatten und 28 Mio Euro auf Spülen. Geräte sind nicht in der Zahl enthalten.

Hört man sich im Handel um, dann heißt es, dass vor allem höherwertige Geräte und Arbeitsplatten hoch im Kurs stehen. Wie hierzulande haben Küchenstudios im Vergleich zur Großfläche an Bedeutung gewonnen, was nicht nur an den Lockdown-bedingten Verschiebungen lag. Inzwischen hat auch bei den Küchen die Frequenz im Handel stark nachgelassen. Die hohen Auftragsbestände jedoch werden wohl dafür sorgen, dass auch 2021 wieder ein Plus-Jahr wird. KFP prognostiziert hier ein Wachstum von gut 4 Prozent im Wert und Stagnation in der Menge.

Gut über die Hälfte der in Österreich verkauften Küchen sind übrigens aus deutscher Produktion, vor allem die Großfläche setzt auf deutsche Küchen. Und auf das Konzept der Blockvermarktung. Österreichischer Marktführer ist nach wie vor Dan mit rund 20 Prozent Marktanteil, gefolgt von der Nobia-Tochter Ewe, die mithilfe von TV- und Radiowerbung zuletzt der große Gewinner war. Die Bemühungen der Großfläche, stärker vom Küchenkuchen zu profitieren – sei es mit Heim- und Videoberatung wie bei Lutz oder mit eigenen Küchenstudios wie bei Leiner — nimmt man im Fachhandel zur Kenntnis und beobachtet das. Ohne Sorge. Aktuell sorgt man sich als Küchenhändler um Montagekapazitäten und vor allem darum, bestellte Ware auch zu bekommen.

 

  • Schlagzeile: Wie KI beim Forecasting hilft

Für künstliche Intelligenz ist es eine halbe Ewigkeit: Seit vier Jahren bereits setzen sie beim Onliner Otto KI im Forecasting ein. Jan Filler, in Hamburg zuständig für den Möbelbereich, und Tobias Föse, Senior Product Owner AI Forecasting, erklären im INSIDE-Interview, an welchen Stellen das Sinn macht und – platt gesagt – was KI bei Otto kann.

INSIDE: Herr Filler, Herr Föse, Meteorologen sagen, eine Prognose über mehr als eine Woche ist unseriös. Über welche Zeiträume können Sie bei Otto zuverlässige Prognosen treffen?

Tobias Föse: Eine Prognose ist der Versuch, aus der Vergangenheit zu lernen und Ableitungen für die Zukunft zu treffen. Im Handel schauen wir einzelne Artikel an und analysieren zum Beispiel, wie und wie oft diese gekauft werden und wie sich Vertriebsmaßnahmen darauf auswirken. Wir versuchen außerdem, gezielt Situationen herzustellen, die bereits zu einer stärkeren Nachfrage geführt haben – zum Beispiel aufgrund von Preis und Sichtbarkeit. Das funktioniert bereits sehr gut, wir machen das täglich für rund zwei Millionen Artikelpositionen, und zwar bis zu 450 Tage in die Zukunft.

Wenn es nicht funktionieren würde, würden Sie es wahrscheinlich nicht machen?

T.F.: Das stimmt. In der Vergangenheit gab es mit der Pandemie oder dem Angriffskrieg auf die Ukraine aber auch Ereignisse, die nicht vorhersehbar waren und die es so noch nicht gegeben hat. In solchen Situationen Prognosen abzugeben, ist wiederum sehr schwer.

Wird Forecasting bei Otto komplett über die KI betrieben? Wie viel Mensch ist noch im Einsatz?

T.F.: Es kommt auf den Einsatzzweck an: Der Mensch, seine Erfahrung und persönliche Kommunikation bleiben in vielen Bereichen wichtig. Wir setzen das Forecasting im gesamten Prozess ein – von der Sortimentierung bis zur Auslieferung an den Kunden. Denn mit Hermes als Partner im eigenen Konzern bedient Otto die gesamte Wertschöpfungskette. Bei manchen Tätigkeiten geht es um Automation, bei anderen assistiert und unterstützt die KI.

Gab es bereits einmal Prognosen, die gar nicht gestimmt haben?

Jan Filler:Ja, die gab’s. Diese Systeme funktionieren nur mit den Daten, die sie haben. Kritisch hinterfragen kann KI nicht. Deshalb ist es wichtig, dass wir auch unsere Marktexpertise einbringen.

Wie ist die Akzeptanz im Unternehmen?

___STEADY_PAYWALL___T.F.: Die Einführung einer Prognose ist mit einem großen Wandel im Unternehmen verbunden. Die Sortimentsgestaltung ist nun kundeninitiiert. Der Kunde bestimmt durch sein Verhalten, was ins Sortiment geht. Durch den Einsatz von KI sind wir in der Lage, Prognosen für Produkte zu erstellen, die noch gar nicht im Sortiment sind. Das führt dazu, dass Mitarbeiter nicht einfach so weiterarbeiten können wie bisher. Erklärbarkeit und Vertrauen spielen hier eine große Rolle. Man kann zeigen, ob Prognosen funktionieren, indem man ein Jahr zurückblickt, eine Prognose erstellt und diese dann mit dem Ist-Status vergleicht. Das führt auch zu Vertrauen. Es ist ein sehr langer Prozess. Vor vier Jahren haben wir mit dem Team begonnen, das Forecasting aufzubauen. Wir haben es zuerst in der Logistik eingesetzt.

Herr Filler, was bedeutet das Forecasting in der Praxis, beim Messebesuch zum Beispiel? Müssen die Produkte zunächst in Hamburg gecheckt werden, bevor eine Unterschrift darunter kommt?

J.F.: Wenn wir auf eine Messe gehen, nutzen wir unsere Daten. Wir wissen, wo wir im Sortiment aus Kundensicht noch nicht gut aufgestellt sind. Diese Flanken schließen wir dann, indem wir unsere Lieferanten – oft bereits im Vorfeld – darauf ansprechen. Vom Hersteller werden meist auch Informationen dazu geteilt, welche Produkte besonders gut angenommen

werden. Diese Infos kombinieren wir mit unseren und kommen so zu neuen Produkten.

Nutzen Sie denn ausschließlich eigene Daten oder auch Daten aus dem Markt? Wenn sich jetzt zum Beispiel rote Sofas immer gut verkauft haben und plötzlich ist Grün Trend, kann man ja eigentlich nicht die Datenbasis vom letzten Jahr nehmen.

J.F.: Wir nutzen alle relevanten Daten, die wir bekommen können. Wir nutzen unter anderem auch Daten von Google. Wenn dort besonders häufig nach einer Farbe oder nach einem bestimmten Stichwort gesucht wird, handeln wir dementsprechend.

Was macht man dann? Den Forecast um 20 Prozent reduzieren?

J.F.: Als die Corona-Pandemie oder der Angriffskrieg auf die Ukraine in Europa begann, lagen uns keine Daten aus einer ähnlichen Situation in der Vergangenheit vor, auf die wir uns hätten beziehen können. Hier bleiben der Mensch und sein Wissen und seine Erfahrungen wichtig, um verschiedene Einflussfaktoren einschätzen zu können. Hier ging es um Gefühle und Ängste von Menschen. Emotionen sind durch das System und die Daten nicht abbildbar. Wir haben versucht vorherzusagen, wie sich Menschen im Allgemeinen in einer Krise verhalten. Dazu haben wir Erfahrungen aus der Vergangenheit.

T.F.: Wir gehen tatsächlich von pessimistischeren Daten aus. Gewisse Artikel werden zu gewissen Zeiten besonders stark nachgefragt: ein Fleece-Pulli zum Beispiel, der wird häufiger im Winter gekauft. Man kennt die Verkaufskurve, aber die Menge verändert sich. Es gibt aber auch Artikel, die in Krisenzeiten stärker nachgefragt werden.

Zum Beispiel?

Zum Beispiel Notstromaggregate. Oder Öfen, Radiatoren.

 

Kann man denn beziffern, wie sehr sich die Prognosen seit der Einführung von KI verbessert haben?

T.F.: Diese Bewertung ist für die vergangenen Jahre schwierig, weil man mit der Pandemie und dem Krieg in Europa zwei sehr außergewöhnliche Effekte hatte.

Gibt es schon Anfragen von Lieferanten, ob man zusammenarbeiten kann bei den Forecasts?

J.F.: Wir haben alle das Interesse, einen guten Job zu machen, damit wir in der Leistung zum Kunden hin noch besser werden. Wir bauen gerade ein Portal auf, über das Lieferanten mit uns interagieren. Dort werden wir Analytics zur Verfügung stellen. Lieferanten können dann in die Forecasts schauen und bereits mit ihrer Produktionsplanung beginnen. Heute schicken wir noch eine Excel-Tabelle per Outlook – das wird sich ändern. Der Lieferant kann dann auch sehen, wie die Conversion Rate seines Artikels ist – wir beraten unsere Partner, wie sie verbessert werden kann.

Herr Filler, als Ihnen vorgestellt wurde, dass man künftig mit KI arbeitet, wie war Ihre Reaktion?

Das ist bereits sehr viele Jahre her. Ich war anfangs durchaus kritisch und wollte beweisen, dass ich es aufgrund meiner Erfahrung besser kann. Eigentlich wurde ich aber immer eines Besseren belehrt. Als ich vor gut 21 Jahren bei Otto gestartet bin, hatten wir noch Dispokarten-Drucker, um die Warenbewegungen täglich festzuhalten. Als Disponent hast du dir die Karteikarten genommen und im Dreisatz hergeleitet, was gebraucht wird, um in den nächsten Wochen liefern zu können. Das war relativ simpel. Heute ist die Welt eine ganz andere. Die Anfordernisse steigen mit der Komplexität des Geschäftsmodells. Eine Plattform mit eigenem Handelsgeschäft ist sehr komplex, insofern brauchen wir eine gute Prognostik – und ich bin froh, dass wir sie haben.

  • Schlagzeile: Verspätung

In der INSIDE-Redaktion hätte vorletzte Woche auch schon fast jemand einen Grill des neuerdings zu Miele gehörenden Grill-Start-ups Otto Wilde geordert – wäre da nicht ein Liefertermin im zweiten Halbjahr 2022 in Aussicht gestellt worden. Erfahrungen, die verärgern. Als Brancheninsider kann man wenigstens die Hintergründe nachvollziehen.

Ein Video-Interview, das wir für INSIDE Küche mit Gernot Trettenbein, Leiter von Mieles New-Growth-Factory, und Otto-Wilde-Co-Founder Alexander Luik vereinbart hatten, steht seit Längerem aus.

Nun ahnen wir auch warum: Ende Juni haben die beiden Geldgeber aus einem Crowd-Funding-Projekt über Produktions- und Lieferschwierigkeiten beim smarten Vorzeigegrill G32 informiert. Ganz dem Start-up-Spirit entsprechend per Videobotschaft.

Das zugesagte Timing für den smarten Gasgrill G32 kann nicht gehalten werden. „Viele von Euch werden sich jetzt fragen, wieso wir das erst jetzt kommunizieren und ob die erneute Verzögerung nicht schon eher absehbar war. Um einen Einblick in den aktuellen Status zu bekommen, haben wir die ersten gefertigten Geräte per Flugzeug nach Deutschland fliegen lassen, um den Prozess zu beschleunigen. Diese haben wir zusammen mit Miele Experten und in den Miele Prüflaboren auf Herz und Nieren geprüft. Das ist auch der Grund, wieso es in den vergangenen Wochen kein Update hinsichtlich eines Liefertermins gab. Hier sind uns die folgenden Themen aufgefallen, die uns und Miele zu der Entscheidung geführt haben, die Montage auszusetzen, bis wir eine Lösung gefunden haben“, heißt es von Otto Wilde. 300 Grills müssen nachbearbeitet werden.

Auch Corona habe seinen Teil zu den Schwierigkeiten beigetragen: „Darüber hinaus stellt uns immer noch die weltweite Corona Krise, wie schon in den letzten zwölf Monaten, vor massive Herausforderungen. So sind zum Beispiel die Einreisebedingungen nach China nach wie vor stark eingeschränkt und es ist fast unmöglich ein Visum zu bekommen, um einen Ingenieur nach China zu schicken. Wir haben dies ohne Erfolg zusammen mit Miele versucht. Demzufolge konnten unsere eigenen Entwickler nicht vor Ort sein und wichtige Entscheidungen müssen remote getroffen werden. Auch logistisch kommt es aktuell immer wieder zu neuen Herausforderungen, zum Beispiel durch die Delta Variante. Auch aus diesem Grund haben wir uns entschieden, den Lieferstart auf das kommende Jahr zu verschieben.“

Und nicht zuletzt werden die zugesagten Preise aufgrund der steigenden Material- und Logistikkosten schwer zu halten sein.

  • Schlagzeile: „Wir wollen große Stückzahlen machen“

Tobias Petri und Sven Petzold sind nicht nur zwei kreative Anker und Antreiber in der deutschen Design- und Interior-Community, sie sind auch fest entschlossen, einen wesentlichen Beitrag zu liefern für die Einbauküche der Zukunft. Nach vielen Entwicklungsjahren geht es jetzt los: Kampagne, Vertrieb, Partner, Netzwerk. Die J*Gast-Küche nimmt Fahrt auf. Eine Radlfahrt an der schönen Münchner Isar entlang – vom J*Gast-Showroom Nähe Viktualienmarkt bis zu einem wunderbaren Sellerieschnitzel.

Von Simon Feldmer

Es klappt nicht immer gleich alles aufs erste Mal. Muss ja auch nicht. Schon gar nicht in diesem Sommer, der in München so viel Sonne und Hitze brachte wie lange nicht. Aber eben auch Gewitter, die keine Wetter-App auf dem Schirm hatte.

Kurz nach dem INSIDE Branchen-Gipfel Anfang Mai steht der Outsider in der Blumenstraße Nähe Viktualienmarkt in München. Dort sitzt Holzrausch, preisgekröntes Interior-Design-Studio mit angeschlossener Schreinerei, spezialisiert auf privaten Innenausbauer und Objekt. Die zwei Holzrausch-Gründer Sven Petzold und Tobias Petri waren ein paar Tage davor auf dem Gipfel in der Alten Kongresshalle, fanden es erfreulicherweise cool dort und haben den Outsider eingeladen, doch mal bei ihnen vorbeizuschauen. Im Rahmen der Munich Creative Business Week (MCBW) hatten Petri und Petzold den SZ-Journalisten An­drian Kreye zu einer Lesung aus seinem neuen Buch „Der Geist aus der Maschine – eine superschnelle Menschheitsgeschichte des digitalen Universums“ in ihr Studio eingeladen.

Kreye, lange für die SZ in den USA, ist mit seinem dicken 350-Seiten-Werk gerade für den deutschen Wirtschaftsbuchpreis nominiert. Es ging um Design, KI und den ganzen digitalen Wahnsinn unserer Tage an diesem Abend. Auch die Münchner Designer Ana Relvão, Gerry Kellermann und Jan Heinzelmann waren da, Designer und Art Director Mike Meiré, Felix Grüneberger vom Material-Start-up Out for Space (Karuun)  und viele frische Münchner Kreativmenschen mehr. Womit die Community rund um Petzold und Petri schon ganz gut beschrieben wäre. Sie sind mittendrin.

"Eine superschnelle Menschheitsgeschichte": Andrian Kreye, Mike Meiré, Ana Relvão, Gerry Kellermann, Felix Grüneberger

Wir haben dann ein kühles Bier zusammen auf der Straße getrunken an diesem Abend, etwas über diese „21th Century Kitchen“ gesprochen, die an der Außenfassade des Showrooms unter dem Label J*Gast in neongrünen Buchstaben gefeiert wird. Die „Neuerfindung der Einbauküche“ soll J*Gast mal werden, nach langer Entwicklungszeit werde es nun endlich richtig losgehen, erzählten sie. In dem Showroom, in dem Holzrausch und das junge Einbauküchenlabel ­J*Gast seit zwei Jahren ihren Sitz haben, war davor Tesla. Der Viktualienmarkt ist nur ein paar Schritte entfernt, die Schrannenhalle schräg gegenüber, das Glockenbachviertel mit hunderten Cafés und Bars um die Ecke. Premiumlage.

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