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INSIDE Küche

  • Schlagzeile: Neuer Job für Eike Fuchs

Eike Fuchs, im Küchenmarkt unter anderem aus seiner langjährigen Tätigkeit als Projektmanager der Living Kitchen in Köln bekannt und zuletzt bei der Emilgroup unter Vertrag, soll ab Anfang 2022 für die Ozonos GmbH aus Salzburg im Deutschlandvertrieb anschieben. Fuchs übernimmt bei dem auf mobile Luftreinigungsgeräte für Küche und Wohnraum spezialisierten Start-up die neu geschaffene Position des Area Managers, berichtet  Gründer Fredy Scheucher im INSIDE-Gespräch.

Ozonos wurde vor viereinhalb Jahren gegründet, ist mit seinen Produkten seit etwa drei Jahren am Markt und hat es im vergangenen Jahr bereits auf etwa 5 Mio Euro Umsatz gebracht.

  • Schlagzeile: Frischluft aus der Leuchte

Fredy Scheucher ist Fußballer, Marketingmann und Unternehmer. Viele Jahre war er in der Telekommunikationsbranche tätig. Heute tummelt er sich auf Küchenmessen - mit Ozonos, einem Start-up aus Salzburg, das Luftreiniger als Alternative zur Dunstabzugshaube produziert.

Scheucher hat ab der U8 bis zur U18 beim FC Bayern München gespielt, war in der U17-Nationalmannschaft, spielte für 1860 München (U18/19) und später in der zweiten Bundesliga. Beim SV Austria Salzburg war er Vorstandsmitglied. Klar, dass er auch mit seinem Start-up Ozonos auf Fußball-Sponsoring setzt: Ab der Saison 2021/2022 sind die Salzburger offizieller Partner des VfL Bochum. Dass die Wahl auf Bochum fiel, erklärt Scheucher so: „Der VfL Bochum ist ein gestandener Verein, er ist gerade aufgestiegen und er ist bodenständig. So sehen wir uns auch. Dazu kommt: Diesen Verein mag jeder, es gibt keine Fanfeindschaften. Und das Sponsoring ist finanzierbar.“ Klar, für Dortmund oder Bayern müsste man als Sponsor wohl den ein oder anderen Euro mehr auf den Tisch blättern.

„Noch mehr“ müsste man eigentlich sagen. Allein in Österreich summieren sich die Werbeausgaben des Start-ups nämlich schon auf rund eine Million. „Wir stecken viel ins Marketing, davon erhoffen wir uns, schnell einen hohen Bekanntheitsgrad zu erreichen“, erklärt Scheucher. Bereits jetzt, knapp vier Jahre nach dem Marktstart Anfang 2018, ist Ozonos bei 850 Fachhändlern in der DACH-Region vertreten. Auch über Küchenhersteller wie Nolte, Sachsenküchen oder Haka sind die Produkte erhältlich. 2021 werden rund 5 Mio Euro Umsatz erwartet, mit 16 Mitarbeitern.

Scheuer Fredy Ozonos Fotor

Seinen Co-Gründer Thomas Brunauer, den Erfinder der Ozonos-Luftreiniger, lernte Scheucher über die Arbeit mit seiner 2016 gegründeten Marketingagentur Jetztwerk kennen. Als Innenarchitekt betreut Brunauer die Salzburger Prominenz. Dunstabzüge waren nicht sein Ding. Er entwickelte für seine Kunden eine mobile Alternative, die zugleich wartungsarm sein sollte. Auch Scheucher gab er ein Exemplar zum Ausprobieren mit. Der schenkte dem Gerät zunächst nicht viel Beachtung, erzählt er heute. Es blieb einige Zeit im Kofferraum seines Autos, bis dort kurz vor der Geburt seines Sohnes Platz für den Kinderwagen geschaffen werden musste. Scheucher holte das Gerät raus und beschloss, es auszuprobieren.

Den „Aha“-Moment hatte er am nächsten Morgen, als von den am Vorabend zubereiteten Schnitzeln und Bratkartoffeln nichts mehr zu riechen war. „Das funktioniert ja wirklich“, habe er gedacht und weitere Testgeräte in seinem Netzwerk verteilt - mit positivem Feedback. Scheucher war angefixt. Gemeinsam suchten die beiden nach einem potenziellen Produzenten und wurden ganz in der Nähe fündig bei der Digital Elektronik aus St. Leonhard. Innerhalb von 17 Monaten wurde Ozonos entwickelt und TÜV-zertifiziert. Vier Patente wurden angemeldet, die Hausgerätezulassung bewilligt.

Wie man anhand des Firmennamens erraten kann, arbeiten die Ozonos-Luftreiniger mit Ozon. Der hoch reaktive Dreifach-Sauerstoff verbindet sich mit anderen Stoffen wie Eiweißen und Fetten und befreit dadurch die Raumluft von ihnen. Bis zu einer Fläche von 45 qm ist ein Gerät ausreichend. Für größere Wohnflächen werden weitere benötigt, die dann beispielsweise auch in einer Stehlampe verborgen sein können. Seit dem vergangenen Jahr ist auch eine Deckenleuchte mit Luftreiniger verfügbar, die auf der Area30 im September dann erstmals live gezeigt werden konnte. In der Zertifizierungsphase ist außerdem ein vernetztes Gerät, das voraussichtlich im kommenden Sommer marktreif sein wird. Zwischen 1.099 und 2.599 Euro kosten die bislang auf den Markt gebrachten Geräte, denen im September 2020 gleich zweifach von Prüflaboren die Wirksamkeit gegen Coronaviren bescheinigt wurde.

Im Mai 2020 kam mit Niko Kovac noch ein bekannter Gesellschafter an Bord, der den beiden Gründern je 13 Prozent ihrer Anteile abkaufte, also insgesamt 26 Prozent hält. Mit einem kleinen Anteil von 3 Prozent stieg zwei Monate später der Südtiroler Profikoch Roland Trettl ein. „Trettl ist Überzeugungstäter“, sagt Scheucher. Er habe selbst zwölf Ozonos-Luftreiniger bei sich verbaut.

Für Ozonos sind Trettl und Kovac außerdem die idealen Werbegesichter. Mitte Dezember gehen in Österreich eine Reihe von TV-Werbespots mit Trettl an den Start. Im kommenden Jahr soll es auch in Deutschland Fernsehwerbung geben.

Trettl Roland Kovac Niko Ozonos Fotor

 Frischluft aus der leuchte

  • Schlagzeile: Jetzt auch Kochfelder
  • H1: Ozonos: Jetzt auch Kochfelder

Noch kann sich der Salzburger Anbieter von Luftreinigern Ozonos als Start-up bezeichnen. Zur Area30 machte das von Fredy Scheucher und Thomas Brunauer gegründete und 2018 an den Start gegangene Unternehmen, das sich in diversen Branchen tummelt und an dem inzwischen auch die Austro-Promis Niko Kovac und Roland Trettl beteiligt sind, nun einen weiteren Schritt in Richtung Küchenhandel.

Zwei bei einem deutschen Produzenten gefertigte Kochfelder namens Kalista und Xenia können über ihr Touchdisplay die Ozonos-Aircleaner ansteuern, die es neuerdings in zwei Generationen gibt, und auch die Deckenleuchte Stella. Kalista gibt es zusätzlich in der Muldenlüfter-Variante mit eingebautem Dunstabzug, so dass nicht nur Gerüche und Aerosolfette in der Luft, sondern auch direkter Kochdunst beseitigt wird. Dunstabzugshauben 2.0 nennen sie das in Salzburg.

Die zweite Aircleaner-Generation AC-II setzt neben Touch-Display auf Wlan-Verbindung und App-Steuerung . Ganz smart kann so auch die Luftreinigung zu festen Zeiten gestartet werden, zu Kochzeiten oder für ein frisch gereinigtes und allergenfreies Schlafzimmer zur Schlafenszeit. Lieferbar ist das Produkt sofort und ab sofort ganzjährig zu begutachten im Kitchen Center Löhne. Die Kochfelder kommen im Januar zur Auslieferung.

  • Schlagzeile: Weiterer Gesellschafter
  • H1: Ozonos mit weiteren Gesellschafter

Beim Salzburger Luftreiniger-Start-up Ozonos, neuerdings auch mit Kochfeldern unterwegs, gibt’s Verstärkung auf Gesellschafter-Seite. Seit dem 10. Oktober ist Christian Fürstaller mit an Bord. Mit Fürstaller verstärkt bereits der dritte ehemalige Fußballprofi das Gesellschafter-Team, zu dem auch der der ehemalige Trainer und Spieler des FC Bayern Münchens und heutige VFL Wolfsburg Coach Niko Kovac gehört. Fürstaller spielte für Austria Salzburg und die österreichische Nationalmannschaft. Fredy Scheucher war Vorstandsmitglied in Salzburg. Die Gesellschafter-Zahl steigt mit dem Neuzugang von vier auf fünf: Fredy Scheucher, Thomas Brunauer, Roland Trettl, Niko Kovac und Christian Fürstaller.

Ozonos stellte dieses Jahr auch auf der Area30 in Löhne aus und  machte damit einen weiteren Schritt in Richtung Küchenhandel.

  • Schlagzeile: Ohne Fredy Scheucher
  • H1: Ohne Fredy Scheucher

Im Sommer 2023 wollte sich Fredy Scheucher bereits aus dem operativen Geschäft der Ozonos GmbH mit Sitz in Salzburg zurückziehen. Daraus wurde dann nichts. Scheucher blieb an Bord. Nun ist das Kapitel Ozonos-Geschäftsführer für Scheucher allerdings wirklich durch – Ozonos-Mitgründer Thomas Brunauer übernimmt mit sofortiger Wirkung. „Aufgrund 

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  • Schlagzeile: Küchen aus Kirchlengern

Unter der Möbelmarke Paul Lindberg gibt es bald auch Küchen. Die junge, verbandsübergreifende Marke setzt auf ein individuelles Möbel-Sortiment.

Auf der IMM in Köln war Möbel-Grammlich- und Die-Wohnidee-Chef Marc Hofmann in diesem Jahr mit Familie und Nachwuchs unterwegs. Die Messe war für Hofmann wie für viele andere irgendwie schwer zu greifen.

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  • Schlagzeile: Modulküchen aus Schlangen
  • H1: Pelipal: Modulküche vor dem Start

Schon seit vielen Jahren drängen die großen deutschen Küchenmöbelhersteller mehr und mehr ins Bad-Segment vor. Nun macht es der Badmöbelmarktführer Pelipal umgekehrt und stellte auf der Hausmesse in Schlangen eine Modulküche für die Lizenzmarke Leonardo vor, gedacht für den Verkauf über die Großfläche.

Angeschoben hat hier vor allem

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  • Schlagzeile: Küchen für die Schweiz

Seit 2019 gehört der Schweizer Möbel-Filialist Pfister zur XXXLutz-Gruppe, die seit dem Markteintritt 2018 auf amtliche 26 Filialen gewachsen ist - in erster Linie durch Zukäufe wie Pfister samt Egger, Hubacher und Svoboda oder auch sechs Interio-Filialen (heute Mömax). Am 15.11. eröffnet im Schweizer Örtchen Affoltern am Albis ein nagelneuer Pfister, als „modernstes Möbelhaus der Schweiz“ angekündigt.

Mit XXXLutz halten im Schweizer Möbelhandel auch die Küchen Einzug. Bei Mömax gehören sie eh zum Sortiment. Pfister ist Ende letzten Jahres ins Küchenbusiness eingestiegen. Bislang gibt es Küchenabteilungen an den Standorten Mels, Pratteln und Lyssach.  Dort werden neben Team7 und Next125 die XXXLutz-Eigenmarken Dieter Knoll, Novel, Venda und C‘elina geführt, im Gerätebereich V-Zug, Miele, Bora und Co.

In Affoltern hat die XXXL-Tochter ebenfalls einen Teil der 13.000 qm Verkaufsfläche, die sich über drei Etagen ziehen, einem der „größten Küchenstudios der Schweiz“ vorbehalten.

  • Schlagzeile: Auf allen Ebenen

Der Holzwerkstoffhersteller versucht mit verschiedenen Maßnahmen der zunehmenden Rohstoffknappheit, dem Verlust der biologischen Vielfalt und den Folgen des Klima­wandels entgegenzuwirken.

Ein Gastbeitrag von Stefanie Eichiner

Nachhaltige Produktion ist bei Pfleiderer seit über 125 Jahren eng mit dem nachwachsenden Werkstoff Holz verknüpft. Wir recyceln diesen Werkstoff und fertigen daraus hochwertige Produkte. So stellen wir sicher, dass jedes Stück Holz möglichst lang im Lebenszyklus bestehen bleibt und die CO2-Speicherleistung verlängert wird. Wir schließen den Kreis, indem wir Holz, das am Ende seiner stofflichen Nutzungsdauer steht, für die Energieerzeugung verwenden. So ersetzen wir fossile Brennstoffe und reduzieren den Ausstoß fossilen Kohlendioxids.

Im Jahr 2020 haben wir analysiert, welche Auswirkungen unsere Geschäftstätigkeit auf die Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft hat und wo unsere größten Hebel für positive Auswirkungen liegen. Auf dieser Basis haben wir eine Nachhaltigkeitsstrategie mit den Schwerpunktbereichen Werkstoffe, Klima und Menschen entwickelt. Pfleiderer bekennt sich zum Ziel des Pariser Klimaabkommens, die globale Erderwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen. An diesem Ziel richten wir unsere Maßnahmen zur Reduktion der klimarelevanten Emissionen in allen drei Scopes aus. Bis 2050 wollen wir unsere Netto-CO2-Emissionen schrittweise bis auf null reduzieren. Auf dem Weg dorthin haben wir uns eine Reihe von Selbstverpflichtungen auferlegt und Zwischenziele klar definiert.

Um unsere Ziele zu erreichen, setzen wir auf den Dreiklang aus: einsparen, ersetzen und optimieren entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Wir arbeiten daran, unseren Energieverbrauch zu senken und damit auch den Einsatz fossiler Energieträger zu reduzieren. Dafür haben wir beispielsweise Beleuchtungssysteme, Wärmeerzeuger, Kühlsysteme, Fenster und Trafos ausgetauscht sowie Produktionszeiten optimiert. In der Logistik werden Leerfahrten durch eine durchdachte Tourenplanung auf ein Minimum reduziert. Bei unseren Zugmaschinen achten wir auf Einhaltung der höchsten Abgasnormen und bereiten uns auf neue Standards wie Euro 7 sowie auf alternative Antriebsarten vor.

Wir benötigen das gesamte Jahr über thermische sowie elektrische Energie. Daher erzeugen wir diese an allen fünf Standorten in Deutschland selbst. An unseren Standorten in Arnsberg und Leutkirch arbeiten wir mit konventionellen Kesseln, die fossile Energieträger einsetzen. Dabei haben wir in Leutkirch seit 2020 einen Großteil der Wärmeversorgung auf Biomasse umgestellt und so den Gasverbrauch im Werk um rund 30 Prozent gesenkt. In einem nächsten Schritt erfolgt die Anbindung an die Wärmeversorgung der Allgäuer Kommune, was Pfleiderer dort zu einem bedeutenden Wärmelieferanten machen wird.

An den Standorten Baruth, Gütersloh und Neumarkt betreiben wir Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, in denen wir mit Biomasse den erforderlichen Strom und die benötigte Wärme für unsere Produktion erzeugen. Als Biomasse verwenden wir ausschließlich Altholz, das nicht mehr für den Wertstoffkreislauf geeignet ist. Als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb wandeln wir pro Jahr bis zu 600.000 Tonnen Altholz in thermische oder elektrische Energie um.

Aktuell gewinnen wir insgesamt 84 Prozent unserer Energie aus Biomasse, was einer jährlichen Steigerung um 1 Prozent seit 2020 entspricht. Für die Selbstversorgung lassen wir inzwischen unsere eigenen Herkunftsnachweise erstellen und prüfen, speisen den Strom in ein virtuelles Kraftwerk ein, von welchem die fünf Standorte zeitgleich ihren Strom beziehen. Durch dieses Vorgehen gehen wir davon aus, dass wir 2023 mehr als 90 Prozent unserer Energie aus der eigenen Kraft-Wärme-Kopplung generieren – für Wärme und Strom. Den restlichen Bedarf decken wir durch zertifizierten Grünstrom.

Mit unseren Maßnahmen konnten wir unsere direkten Treibhausgasemissionen (Scope 1) und unsere Treibhausgasemissionen aus zugekaufter Energie (Scope 2) von 2020 bis 2022 um 31 Prozent reduzieren.

Mit unserer breiten Palette an emissionsarmen und umweltfreundlichen Produkten unterstützen wir die Ziele unserer Kunden im Bereich des ökologischen Bauens. Wir nutzen einen hohen Anteil von derzeit 48 Prozent Recyclingholz für die Produktion unserer Holzwerkstoffe und ersetzen chemische Leime Schritt für Schritt durch natürliche Alternativen. Es ist unser Ziel, die Emissionen im Zusammenhang mit eingekauften chemischen Produkten um 21 Prozent bis 2025 im Vergleich zu 2020 zu reduzieren. Daran arbeiten wir zum einen mit unseren Chemielieferanten, zum anderen suchen wir nach Alternativen zu chemischen Stoffen. So ersetzen wir in unseren Spanplatten zunehmend mehr Harnstoff-Formaldehyd-Harz-Leime (UF-Leime) durch biogenen Leim. Auf diese Weise können wir den CO2-Fußabdruck des Produkts bei gleichbleibender Qualität verbessern und alle geltenden Qualitäts- und Sicherheitsnormen erfüllen. In unserem Produkt Organic Board haben wir fossile Leime bereits zu 50 Prozent durch biogenen Organic Glue ersetzt. Bis 2025 wollen wir 10 Prozent unserer Holzwerkstoffprodukte – gemessen nach Volumen – unter Verwendung eines Anteils von biogenen Harzen herstellen. Biogene Harze sollen mit der Zeit Harze, die auf fossilen Rohstoffen basieren, ersetzen.

  • Schlagzeile: Neue Küche für Familie Fresh
  • H1: Sally pimpt Küche von Eko Fresh

Das neue Youtube-Format Pimp my Kitchen der bekanntesten Food-Bloggerin Deutschlands, Sally Özcan, ging in die zweite Runde. Am 3. Dezember ging die zweite Episode über den Screen. Die eine Stunde und 40 Minuten lange Folge hatten sich bereits fünf Tage später bereits 160.000 Leute angeschaut.

In der Serie richtet Sally für Normalos, aber auch Promis neue Küchen ein. In der zweiten Folge plant YouTube-Star Sally, die auch schon auf den INSIDE-Seller-Days einen Auftritt hatte, für Eko Fresh (für Rap-Fans auch der „König von Deutschland“) und Frau Sarah Bora die Küche im neu gebauten Haus.

Die Reichweite von Sallys Videos nutzten mal wieder zahlreiche Partner. Das „Holz“ kommt vom Kooperationspartner Nobilia, der auch zum Besuch der Ausstellung in Verl einlädt. Sallys Hinweis: „Am besten überlegt ihr euch im Vorfeld, was ihr möchtet.“

Auch Kesseböhmer, Bosch, Kenwood, Blanco und Lidl bekamen ihren Auftritt in der zweiten Folge: Das Schranksystem von Kesseböhmer Space Flexx hat Sally „sowieso immer auf Vorrat“, denn das könne man überall integrieren. Auch die Blanco-Wassersystem- und Bosch-Deckenlüfter-Werbungen bekommt Sally geschickt in einen zwei Minuten langen Influencer-Werbe-Block samt Logo und Beschreibung im Video integriert.

Und auch für Tierfreunde hat Sally einen extra Blog eingebaut, denn Eko Fresh (das ist tatsächlich kein Kühlschrankmodell) und seine Frau Sarah sind stolze Katzenbesitzer. Eh klar: Katzen sind bekanntlich die Click-Garanten im Word Wide Web. Und der Fressnapf muss selbstverständlich in die Küche integriert werden. Das wird zu Beginn der Sendung ausführlich besprochen. Aufmerksame Marktbeobachter hätten an dieser Stelle gleich die nächste Werbung erwartet, schließlich hat Küchen-Zubehör-Spezialist Hailo mit der Haustier-Station ein passendes Produkt parat. Kam nicht so. Aber was nicht ist, kann ja noch werden

Nach ein bisschen mehr als eineinhalb Stunden bekommt Familie Fresh auch schon ihre neue Küche. Der Zuschauer hat durchaus ein paar Tipps erhalten, was beim Küchenkauf zu beachten ist und das Nobilia Logo darf auch nochmal Full-Screen ins Bild.

  • Schlagzeile: Online-Start

Küchenbauer Pino aus Coswig, einst Alno-Tochter, heute mit Nobilia-Beteiligung, kommt zur Herbstmesse, die wie im Vorjahr unter dem Dach des großen Verwandten in Verl stattfinden wird, mit einem Online-Konzept für den Handel.

Händler, die Küchen im Netz anbieten, greifen oft auf zerlegte Ware zurück - kleine Blöcke, Singleküchen, das Feld ist groß. Montierte Küchen zum kleinen Preis findet man schon weniger oft. In diese Lücke will nun Pino rein.

Pino hat zum Start 20 feste Zusammenstellungen ausgewählt, die allesamt auf Paletten geliefert werden, optional auch per Dropshipping, also direkt zum Endverbraucher. „Unsere Leistung ist das Marketingpaket“, sagt Geschäftsführer Jörg Deutschmann. Dazu gehören jede Menge Fotos und Videos: freigestellte Küchen, Einzelaufnahmen von Details und auch Milieufotos, was in Webshops bei Küchen bislang noch nicht üblich ist.

Von den Zerlegtküchenangeboten im Netz absetzen will Pino sich nicht allein damit, dass die Schränke montiert sind. Alle Küchen sind komplett mit Geräten und allem Zubehör. Auch die Arbeitsplatten sind so vorbereitet, dass Kochfeld und Spüle leicht vom Hobby-Heimwerker selbst eingesetzt werden können.

Vorstellen wird Pino sein Konzept als „Die Online Küche", genutzt werden kann es vom Handel aber auch unter dem Namen Pino oder unter der Händlermarke.

Ganz so einfach wie sie klingt war die Namensfindung bis hin zur Entscheidung für "Die Online Küche" übrigens nicht. Auf dem Weg dorthin mussten sie in Coswig lernen, dass man (O-Ton Deutschmann) mit der ursprünglichen Idee, eine neue Marke eintragen zu lassen, „nicht nur Probleme lösen, sondern auch welche fabrizieren kann".

Zwei Test-Kunden, in dem Fall reine Internethändler, erproben das Konzept bereits unter dem Namen Pino. Die beiden Bielefelder Webshops www.top-shelf.de und www.schrank-express.de arbeiten schon länger mit dem Schnellieferprogramm Nobilia Elements und haben ihr Angebot um Pino ergänzt. Geliefert wird bislang bis Bordsteinkante. Das von Pino entwickelte Konzept sieht dann optional auch Angebote inklusive Montage vor.

Bei der Logistik setzt man auf drei Standbeine: für Auslieferung allein auf das Unternehmen Magdeburger Flitzer, Aufträge samt Montage werden über Möbius Möbel Montagen abgewickelt. Einen dritten Dienstleister gibt es für die Kleinteilelogistik und für Nachlieferungen.

Da die reine Durchlaufzeit in Coswig nur eine Woche beträgt, muss der Handel die Küchen in der Regel nicht auf Lager nehmen. Für den Endverbraucher ist mit etwa drei Wochen Lieferzeit zu rechnen. Wer schneller sein will wie Pilotkunde Topshelf, der ein auch ein 5-Tage-Angebot hat, muss dafür allerdings einige Konfigurationen selbst vorhalten.

  • Schlagzeile: Sondereffekte
  • H1: Pino-Chef Jörg Deutschmann zur Lage

Über einen „für die Jahreszeit wirklich guten Auftragseingang“ berichtet Pino-Küchen-Geschäftsführer Jörg Deutschmann. Eine Flaute im Markt habe er bislang nicht bemerkt, sagt er, führt aber gleichzeitig mögliche Sondereffekte an.

Zum einen gibt es im Vorfeld von Preiserhöhungen üblicherweise einen Peak, weil Kunden die alten Preise noch mitnehmen wollen. — Pino hatte wie andere auch zum 1.5. einen Teuerungszuschlag umgesetzt. In den nächsten Wochen könnte Pino dann davon profitieren, dass ein Wettbewerber mit langen Lieferzeiten bereits Annahmeschluss vor den Betriebsferien hat.

Zur guten Auftragslage im Vorjahresvergleich hat sicherlich hat der Lockdown in der ersten Jahreshälfte 2021 beigetragen, der Großflächenlieferanten ja deutlich stärker getroffen hatte als die Lieferanten des Küchenfachhandels.

Die Situation in den letzten Wochen beschreibt Deutschmann als „herausfordernd an allen Ecken und Enden“. Auch in Coswig gibt es Kosten- und Beschaffungsstress und gab es Corona-bedingte Personalausfälle. „Wir haben viel Glück gehabt, wurden aber auch für die unbeliebten Hygienemaßnahmen belohnt“, sagt Deutschmann. Die Produktion lief durch, Pino liefert pünktlich.

Das zur Herbstmesse vorgestellte Online-Konzept ist inzwischen in einigen Kanälen platziert. Die Platzierung im Markt gestaltete sich zäher als erhofft. Deutschmann: „Ich bin aber überzeugt, dass es der richtige Weg ist.“ Im Herbst soll das Online-Konzept in einer Weiterentwicklung wieder Hauptbestandteil des Messeauftritts in Verl sein.

  • Schlagzeile: Jetzt zu dritt
  • H1: Frank Eberle zu Pino

Viele Jahre war Frank Eberle in der Alno-Gruppe, viele Jahre bei Steinhoff und zuletzt über ein Jahrzehnt geschäftsführender Gesellschafter beim Münsterländer Direktvermarkter Alma-Küchen. Dort war er im Januar ausgeschieden, wenige Monate nachdem eine Investorengruppe Alma aus der Insolvenz übernommen hatte.

Seit heute ist Frank Eberle zurück im Küchenmarkt — lang weg war er ja nicht — und bewegt sich auf bekanntem Terrain: Er hatte heute seinen ersten Arbeitstag als Geschäftsführer von Pino-Küchen, neben Jörg Deutschmann und Heiko Drost. Eberles Aufgabe in Coswig ist der Aufbau des internationalen Geschäfts. „Deutschland haben wir inzwischen im Griff, nun wollen wir international stärker wachsen. Bislang sind wir vor allem in Frankreich stark“, erklärt Jörg Deutschmann auf INSIDE-Nachfrage.

Eberle war in seiner Alno-Zeit bis Ende der 90er Jahre Geschäftsführer von Impuls und hatte die Gründung von Pino, damals als Spiegelung des Werks in Brilon geplant, seinerzeit mit angestoßen.

  • Schlagzeile: „Handwerkszeug"
  • H1: Pino: "Handwerkszeug für den Handel"

Als Mitglied der Verler Küchenfamilie standen Pino und seine Neuheiten zum Küchenherbst wieder im Nobilia-Ausstellungszentrum auf rund 180 qm Fläche. Auf dem Themenplan stand dort für den Küchenbauer aus Coswig zum einen die Weiterführung des im Vorjahr eingeführten Dropshipping-Konzepts: Die Online-Küche ist nun in der Breite konfigurierbar und ist sowohl mit als auch ohne E-Geräte erhältlich. Auch die Oberflächenauswahl wurde erweitert. Außerdem ist ein Online-Konzept nun auch für Küchenfachhändler verfügbar.

Zweiter Punkt, den Vertriebsgeschäftsführer Jörg Deutschmann dort hervorhob: ein Schnellplaner mit einfacherer Planungslogik. „Durch die einfache Planbarkeit lassen sich Pino-Küchen auch von weniger erfahrenen Verkäufern gut verkaufen. Das ist ein Pluspunkt“, sagt Deutschmann. In der jüngeren Vergangenheit sah es ja in der Tat so aus, dass der Handel deutlich mehr hätte verkaufen können, als sich umsetzen ließ. Deutschmann: „Wir bieten dem Handel ein Handwerkszeug, mit dem schnell großer Effekt erzielt werden kann.“ Dass der Händler Lieferung und Montage optional bei Pino mit buchen kann, kann bei Personalmangel ebenso zur Entlastung beitragen. Mit drei bis vier Wochen regulärer Lieferzeit und zehn bzw. fünf Tagen im Schnelllieferservice sieht sich Pino zudem als schnellster Lieferant im Markt.

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  • Schlagzeile: Weitere Ebene im Vertrieb
  • H1: Pino: Weitere Ebene

Pino-Vertriebsgeschäftsführer Jörg Deutschmann schafft im Vertrieb zum 1.7. zusätzlich zum Außendienst zwei Key-Account-Positionen, die mit Jürgen Mendick und Oliver Wille besetzt werden.

Mendick ist bereits seit dem Neustart im Jahr 2017 für Pino als Außendienstler unterwegs. Oliver Wille war zuletzt bei Bega und Impuls und davor bei Amica sowie lange Jahre für Alno tätig und wechselt im Juli nach Coswig.

  • Schlagzeile: Neue Perspektiven
  • H1: Pino zur Hausmesse in Verl

Traditionell als Zeilenproduzent und Blockspezialist bekannt, wird Pino Küchen, die Nobilia-Tochter aus Sachsen-Anhalt, ihr Produktsortiment zu den Herbstmessen so ergänzen, dass künftig deutlich mehr Planungsvielfalt möglich ist. „Für uns ändert sich gerade die komplette Perspektive“, sagt Vertriebs-Geschäftsführer Jörg Deutschmann. „Wir werden weiterhin einfach und schnell sein. Es kommen aber durch ein paar Ergänzungen extrem viele Möglichkeiten hinzu.“

Ganz vorn auf der Agenda steht das Thema grifflos. Die grifflose Küche wird künftig auch bei Pino zu haben sein. Ein weiteres Beispiel ist die neue Arbeitsplattentiefe 120 cm, die beispielsweise Inselplanungen möglich macht oder Planungen für individuellere Räume.

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  • Schlagzeile: Mehr zu bieten
  • H1: Pino Küchen: Mehr zu bieten

Neben der Grifflosküche und Produktergänzungen, die mehr Planungsvielfalt ermöglichen wie die neue Arbeitsplattentiefe 120 cm, hat die Nobilia-Tochter Pino-Küchen auch beim Geräteangebot ein Upgrade aufzuweisen.

Die Zugehörigkeit zu Nobilia macht’s möglich: Auch in Coswig sind nun Bora-Kochfeldabzüge in der Komplettvermarktung erhältlich. „Das haben wir im vergangenen Jahr unterjährig eingeführt“, so Vertriebsgeschäftsführer Jörg Deutschmann. „Wir haben jetzt deutlich mehr zu bieten als früher.“ Wird einer der Gründe dafür sein, dass Pino gegen den Markttrend sogar bei den Stückzahlen noch gut unterwegs ist.

  • Schlagzeile: Neue Kanäle
  • H1: Pino: Neue Kanäle

„Eigentlich super“, antwortet Pino-Geschäftsführer Jörg Deutschmann auf die Frage, wie es mit den zur Messe vorgestellten Sortimentserweiterungen so angelaufen ist. Zu laut will er das gar nicht sagen in der aktuellen Marktlage. Deutschmann weiß: Neben den Aktivitäten der Vorjahre, die sich allmählich auszahlen – im Export beispielsweise, bei Projekten oder mit dem Online-Programm –, spielt dem Küchenbauer aus Coswig auch Unerwartetes in die Karten.

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  • Schlagzeile: Wieder als Duo
  • H1: Pino: Wieder als Duo

Nach zwei Jahren in Coswig verlässt Frank Eberle den zu Nobilia gehörenden Küchenbauer Pino wieder. Die Geschäftsführung bildet fortan wieder das bewährte Duo aus Jörg Deutschmann (Vertrieb) und Heiko Droste (Technik). Diese Meldung unserer Kolleginnen von Küchennews bestätigt Jörg Deutschmann kurz, auf dem Sprung in den Flieger zurück von einer Auslandsreise.

Eberle, der für den Ausbau des internationalen Geschäfts zu Pino gekommen war, verlässt das Unternehmen aus persönlichen Gründen und auf eigenen Wunsch.

 

  • Schlagzeile: Es geht ums Konzept
  • H1: Pino: Es geht ums Konzept

Mit der Einführung von Grifflosküche und der Arbeitsplattentiefe 120 cm für mehr Planungsvielfalt und Bora in der Komplettvermarktung hat Pino im vergangenen Jahr einen Imagewechsel begonnen. „Pino kommt aus der beschränkten Planbarkeit. Jetzt ist das Produkt marktfähig in der Breite, dabei aber weiterhin schnell und einfach“, sagte Pino-Geschäftsführer Jörg Deutschmann in diesem Herbst auf der Messe im Nobilia-Ausstellungszentrum.
Die einfache Planbarkeit stellt Pino in der „Pino Matrix“ grafisch dar – es gibt alles in den wichtigsten fünf Farben und in vier Materialitäten. In Zeiten, in denen sich die Preisbereiche der einzelnen Player vermischen, nach dem Motto „jeder kann alles“, gehe es nicht mehr vordergründig ums Produkt, sagt Deutschmann. Eher um die Konzepte dahinter.