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INSIDE Küche

  • Schlagzeile: Für die letzte Meile
  • H1: Nobilia steigt bei Montas ein

Auch auf dem deutschen Markt kann Nobilia seinen Kunden künftig Montage mit anbieten. Der Marktführer aus Verl beteiligt sich an einem weiteren Dienstleistungsunternehmen. In Zukunft soll das Konzept internationalisiert werden.

Vor gut einem Jahr hätte Dieter Siegmann, Inhaber des Montage-Dienstleisters Montas die Mehrheit der Unternehmensanteile fast schon einmal an die Störmer-Dachgesellschaft INTI verkauft. Nicht weil er musste, sondern weil er was übrig hat für neue Geschäftsmodelle, für digitale Geschäftsmodelle – wie damals Architecto. Als das Drama rund um Störmer kurze Zeit später seinen Lauf nahm, konnte Siegmann noch die Notbremse ziehen. Nun hat er einen neuen, finanzkräftigeren Investor gefunden, der zudem noch die Nobilia-eigene Montageakademie betreibt.

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  • Schlagzeile: Zur Lage in Verl
  • H1: Nobilia: Zur Lage in Verl

„Intern kommunizieren wir zurzeit sehr offen. Wir arbeiten wirklich intensiv daran, die Stimmung im Unternehmen auf einem guten Niveau zu halten“, sagt Dr. Lars Bopf. In der Lokalpresse liest der Nobilia-Chef die intern ausgegebenen Informationen dann allerdings nicht so gern. Weder die motivierenden über neue Großaufträge noch die über gestrichene Schichten. In der Neuen Westfälischen ist am Wochenende ein Artikel über Nobilia erschienen, den man mit der wenig überraschenden Aussage zusammenfassen kann: Der Rückgang im Küchenmarkt ist auch am Marktführer nicht vorbeigegangen.

Wie bzw. ob sich das 2023 in konkreten Umsatzzahlen niedergeschlagen hat, wird man erst in den kommenden Tagen oder Wochen sehen, wenn Nobilia – etwas später als gewohnt – sein Zahlenwerk vorlegen wird.

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  • Schlagzeile: Trauer um Werner Stickling
  • H1: Trauer um Werner Stickling

Nach längerer Krankheit ist am frühen Freitagmorgen Nobilia-Inhaber Werner Stickling im Alter von 79 Jahren verstorben.

Stickling wurde im Nobilia-Gründungsjahr geboren und ist in Gütersloh aufgewachsen. Nach einer Tischlerlehre stieg er im Jahr 1967 ins Unternehmen ein, das damals noch sein Vater Johann Stickling führte. Er war für Produktion und Technik zuständig, während sein Bruder Heinz Stickling, der später bei einem Verkehrsunfall viel zu früh verstarb, sich um Vertrieb und Verwaltung kümmerte.

Während Werner Stickings Zeit als Gesellschafter ist Nobilia zum unangefochtenen Marktführer in Deutschland und zu einem der weltweit größten Küchenproduzenten aufgestiegen. 

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  • Schlagzeile: Neuer Vertriebsgeschäftsführer
  • H1: Neuer Vertriebsgeschäftsführer bei Nobilia

Nobilia hat einen fünften Geschäftsführer und hat mit dem Neuzugang innerhalb der Geschäftsführung auch das Vertriebsressort wieder besetzt, das nach dem Ausscheiden von Dr. Oliver Streit Ende 2020 zunächst nicht nachbesetzt worden war. In der Geschäftsleitung hatte damals Bernd Weisser Streits Aufgaben in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Produktstrategie übernommen. Weisser wird auch weiterhin der Geschäftsleitung angehören

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  • Schlagzeile: Im Team mit Philips Hue
  • H1: Nobilia: Kooperation mit Philips Hue

Auch als Fachredakteurin kann man immer wieder staunen, in welchen anderen Bereichen Zeitschriften und Blogs für Dinge existieren, die wir eher unter „special interest“ verbuchen würden. In Bochum zum Beispiel betreibt eine mit Iphone- und Ipad-Berichterstattung gestartete Appgefahren GmbH die Seite Hueblog.de – alles rund ums smarte Licht von Philips Hue. Blogger Fabian Schneider hat nach eigenem Bekunden um die 50 smarte Leuchten daheim und hat zum IFA-Start ziemlich schnell aufgegriffen, was Philips Hue da vermeldet hat: eine Kooperation mit Nobilia. Auch für Computerbild, Smartlights.de und andere ist die neue Partnerschaft schon Thema.

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  • Schlagzeile: Innen alles neu
  • H1: Nobilia: Innen alles neu

Es hatte sich schon nach den Bretterschauen herumgesprochen: Ganz großes Thema auf der Nobilia-Hausmesse in Verl, die vom 21. September bis zum 1. Oktober stattfindet, wird das neue Schubkastensystem N-Box sein, mit 10,7-mm-Zarge und Unterflurführung.

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  • Schlagzeile: 3D-Show für die nBox
  • H1: Nobilia: 3D-Show für die nBox

Die Nobilia-Hausmesse in einem kurzen Bericht zusammenzufassen, ist eine eigentlich unlösbare Aufgabe. Wir sagen’s lieber gleich vorab. Auch sechs Stunden im Nobilia-Messezentrum – für 5.400 qm Ausstellungsfläche und einen Abstecher zur Montage-Akademie – reichen nicht aus, um sich wirklich alle Produkt- und Serviceangebote von digitalem Verkaufshandbuch über Atak, KI-Küchenplaner bis hin zu den neuen Montagepaketen von Montas umfassend erklären zu lassen. Insgesamt 127 Planungen zeigt Nobilia zur Messe, darunter 50 Küchen, 36 Bäder und 41 Wohn- und Esslösungen sowie fünf komplett ausgestattete Apartments. Wir werden im Laufe der nächsten Wochen nochmal nachlegen.

Hauptdarsteller in Verl ist bei der noch bis Anfang Oktober laufenden Hausmesse das gemeinsam mit Hettich entwickelte neue Schubkastensystem nBox, dessen Launch auf einer eigenen, 400 qm großen Ausstellungsfläche entsprechend inszeniert wurde. Wer den Innovationstunnel mit einer Installation aus Spiegeln und Animationselementen durchschritten hat, kriegt im 3D-Kino gleich zum Start des Rundgangs mit 3D-Brille auf der Nase die ersten Einblicke in die Technik.

Mit schlanker 10.7-mm-Zarge, dunklem Innendesign, unsichtbarer Technik, Individualisierungsmöglichkeiten löst die nBox das vor gut einem Jahrzehnt eingeführte System Profi+ zum Jahreswechsel ab. Ohne Mehrpreis. Ab dann werden alle Nobilia-Kommissionen mit dem neuen Schubkastensystem ausgestattet. Die erste Produktionsanlage ist bereits umgestellt. Über die Weihnachtsferien sollen dann die letzten Maßnahmen in der Produktion erfolgen.

Dass der Schubkastenwechsel in eine Zeit fällt, in der Kapazitäten nicht voll ausgelastet sind, könnte man als Glück im Unglück für Nobilia bezeichnen.

Das „Musterküchenproblem“, das durch die Umstellung im Handel entsteht, geht Nobilia mit einem gläsernen Demo Center an, das Händler kostenfrei bestellen und in die Ausstellung integrieren können. Die Ausstellungsküchen können dann nach und nach umgerüstet werden. Auch nach der Umrüstung kann das Demo Center in der Ausstellung stehen bleiben, um die Technik zu erklären und die Designvarianten Eiche Sierra und Bronze Metallic zu zeigen, die über ein nachrüstbares Dekorprofil umsetzbar sind.

Mit der nBox und dem neuen Innendekor Schiefergrau sowie dem neuen Echtholz-Furnier-Wohnprogramm spielt Nobilia nun endgültig ernsthaft im Living-Segment mit.

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  • Schlagzeile: Logistik in Texas
  • H1: Nobilia: Logistikstandort in Texas

Mit einer ziemlichen Intensität beackern seit mehreren Jahren Nobilias Nordamerika-Chef Mikael Åkerberg und sein Team vom Headquarter in Miami/Florida aus den US-Markt. Jenseits des Projektgeschäfts arbeitet Nobilia mit sogenannten Independents, also unabhängigen Händlern – inzwischen auch mit einigen, die auf das Nobilia-eigene Franchiseportfolio zurückgreifen: Kütchenhaus und Noblessa.

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  • Schlagzeile: Küchenplanung mit KI
  • H1: Nobilia: Küchenplanung mit KI nicht mehr in weiter Ferne

Das richtige Training macht’s, mit starker Betonung auf „richtig“. Missratene KI-Küchenbilder, bei denen zum Beispiel die Spüle überm Backofen sitzt, hat inzwischen jeder in der Branche mal gesehen. Um solche Fehler auszubessern, KI gar für Planungen in der Praxis einsetzen zu können, müssten die Modelle von Küchenprofis trainiert werden.

Bei Nobilia haben im vergangenen Jahr 2.000 eigene Leute über einen Zeitraum von drei Monaten mit ihrem Know-how insgesamt 150.000 Produktbilder auf Korrektheit geprüft und nebenbei bewertet, was gefiel. Einen Vorteil hat das Unternehmen schon bei Erstellung des Datenpools, denn Nobilia verfügt über

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  • Schlagzeile: Mit 14.000 Gästen und Helene Fischer
  • H1: Nobilia Familientag: Mit 14.000 Gästen und Helene Fischer

Nobilia

Mit 14.000 Gästen und Helene Fischer

Familientag bei Nobilia in Spexard am 19. August 2023

Auf dem Gelände des jungen Werks III in Gütersloh-Spexard, auf der anderen Autobahnseite vom Stammsitz Sürenheide aus gesehen, hat Nobilia am Samstag kombiniert mit dem „Familientag“ für die Mitarbeiter seine Feier zum 75. Firmenjubiläum nachgeholt und sich das auch im schwachen Küchenjahr 2023 einiges kosten lassen. 75 wurde der ostwestfälische Küchenbauer schon im ersten Pandemie-Jahr 2020.

Über 14.000 Menschen strömten dann am Samstag auf den in Spexard aufgebauten Jahrmarkt samt Riesenrad, Karrussel, Kletter- und Hüpfgarten. Showeinlagen gab’s von Anna-Maria Zimmermann, Tay, Schmedtmann, Truck Stopp und speziell für die kleinsten Gäste: Simone Sommerland.

Als weiterer Überraschungsgast rockte am Abend Helene Fischer die Bühne. Die Überraschung war offenbar gelungen. Auch wir Outsider bekamen die ein oder andere Nachricht zugesteckt, als wären es „Hot-News“ aus der Branche.

Im Vorfeld hatte es in der Lokalpresse schon Spekulationen gegeben, inklusive neugieriger Fotos über den Zaun. Die Originalbilder aus Verl folgten dann am Nachmittag von Nobilia selbst – zu sehen in der Bildergalerie unten.

  • 2023 08 19 Nobilia Vorab C Image Kollektiv 018

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  • 2023 08 19 Nobilia Vorab C Image Kollektiv 008

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  • 2023 08 19 Nobilia Vorab C Image Kollektiv 024

  • 2023 08 19 Nobilia Vorab C Image Kollektiv 027

  • 2023 08 19 Nobilia Vorab C Image Kollektiv 031

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  • 2023 08 19 Nobilia Vorab C Image Kollektiv 047

  • Schlagzeile: Zweite Heimat

Küchen-Marktführer Nobilia hat sich mit seinem neuen Werk in Saarlouis erstmals mit der Produktion aus seiner ostwestfälischen Heimat herausgewagt. Am 19.5. wurde der Standort feierlich in Betrieb genommen. Wir waren dabei. Ein Blick ins neue Nobilia-Werk V.

Das Hygiene- und Schutzkonzept, das Nobilia bei seiner „kleinen“ Feier mit 100 Gästen aufgefahren hatte, beeindruckte zwar mal wieder schwer. Die auf dem Werksgelände positionierten Polizisten waren dann aber doch nicht da, um die Einhaltung der Hygienemaßnahmen zu kontrollieren, sondern gehörten zum Personenschutz der saarländischen Regierungsmitglieder - Ministerpräsident Tobias Hans und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger.

Tobias Hans Dr Lars Bopf Werner Stickling Anke Rehlinger Fotor

Nobilia-Inhaber Werner Stickling, in Begleitung seiner Tochter Marion Stickling, war es vorbehalten den Start-Buzzer zu drücken - und schon rollten „wie von Zauberhand“ die Bänder an. Doch warum überhaupt im Saarland? Bekannt ist, dass Nobilias Erweiterungsmöglichkeiten in Sürenheide begrenzt und in Kaunitz durch langwierige Genehmigungsverfahren ausgebremst sind. Ministerin Rehlinger erinnert sich heute daran, wie schwer es der Familie Stickling fiel, einen Schritt aus ihrer Produktionsheimat Verl hinaus zu machen. Und fand gerade das sympathisch.

Im Februar 2018 unterzeichnete man den Kaufvertrag für das 290.000 qm große Grundstück am Lisdorfer Berg in Saarlouis. Das werden die Sticklings nicht bereuen, ist sie sich sicher und verweist auf einen Slogan aus der Saarland-Kampagne: „Will bleiben liegt direkt neben willkommen.“ Nobilia-Chef Dr. Lars Bopf bezeichnete das Saarland in Bezug auf die Anbindung an Exportmärkte wie Frankreich und die Benelux-Länder als „unschlagbar“. Zudem habe man sich - auch Bopf gebraucht das Wort - jederzeit willkommen gefühlt. Das scheint auch so zu sein. Schließlich sprach der Ministerpräsident viel vom Strukturwandel am bisherigen Automobilstandort. Investoren wie der Küchenbauer, die der saarländischen Wirtschaft auf die Sprünge helfen, sind erwünscht, um das „Wunder an der Saar“ zu fördern. Nobilia wird es in der Endausbaustufe (1.000 Mitarbeiter und 1.600 Küchen/Tag) unter die 15 größten Arbeitgeber des Bundeslandes schaffen. Mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 200 Mio Euro.

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Warum ausgerechnet das Saarland der richtige Standort für die Küchenproduktion ist, sieht Tobias Hans so: „Die Deutschen geben Geld für Küchen aus und weniger fürs Essen. Bei den Franzosen ist es umgekehrt. Und der Saarländer schätzt beides.“ Und als INSIDE-Redakteurin lernt man auch gleich noch, was die saarländische Küche ausmacht, nämlich Spezialitäten wie Mehlknepp und Dibbedabbes. Wie die Produktion im neuen Nobilia-Werk aufgebaut ist, haben wir dann noch bei einer exklusiven Werksführung mit Werkleiter Alexander Quirin und Stefan Dresing, Leiter Fertigungsplanung, gelernt. Wir berichten im nächsten INSIDE Wohnen-Magazin, das in der nächsten Woche versandt wird.

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  • Schlagzeile: Neue Läger

Keine Produktlinie, sondern ein Logistikthema. So sieht man das hauseigene Schnelllieferprogramm Nobilia elements in Verl (INSIDE 1106).  Elements umfasst einen kleinen Auszug aus dem regulären Nobilia-Sortiment (eine Frontfarbe, ein Griff, zwei Arbeitsplattendekore, 155 Artikel im Bereich Küche, 34 im Bad und 43 im Living), ein paar Tausend Schränke sind auf Lager. Das Programm ist einfach planbar und innerhalb von 24 Stunden lieferbar. Zusätzlich zum Lager in Sürenheide hat nobilia inzwischen Abholläger in Hamburg, Berlin, Rotterdam, Frankfurt und Oberhausen aufgebaut. Ganz frisch dazu gekommen sind Köln und Kassel. Weitere werden folgen.

Schnelle Lieferung wünschen sich Händler aktuell mehr denn je. Eine Idee auf dem Weg dorthin - zumindest für ein abgespecktes Nobilia-Sortiment - haben wir im INSIDE Wohnmarkt Magazin im Februar unter die Lupe genommen: die hybride Lagerhaltung.

Mit einem Steady-Zugang können Sie den Bericht hier nochmal nachlesen:

Nobilia elements: „Jetzt sind die Köpfe offen“

Befeuert durch den Lockdown, aber nicht nur dadurch, hat Nobilia sein vor gut einem Jahr gestartetes Schnelllieferprogramm Nobilia elements deutschlandweit breit ausgerollt.

Dr. Christian Ullrich, der in Verl den Bereich Unternehmensstrategie leitet und sich zuletzt maßgeblich um Nobilia elements gekümmert hat, zählt aktuell rund 550 Händler, die das Schnelllieferprogramm im Angebot haben. Fast täglich werden es mehr. Als reines E-Commerce-Produkt will man elements bei Nobilia nicht verstanden wissen. Auch nicht als Billigprodukt. Elements ist eigentlich sowieso kein Produkt-, sondern ein Logistikthema. Mit einem kleinen Auszug aus dem regulären Sortiment (eine Frontfarbe, ein Griff, zwei Arbeitsplattendekore, 155 Artikel im Bereich Küche, 34 im Bad und 43 im Living) und der Lagerhaltung von ca. 2.000 Schränken setzt elements vor allem auf Schnelligkeit und auf einfache Planbarkeit.

Die Lieferung kann aus dem elements-Lager in Sürenheide innerhalb von 24 Stunden erfolgen (INSIDE 1081). „Elements ist ein Produkt, das es schon gibt und von dem wir wissen, dass die Kunden es wollen“, sagt Ullrich. Dennoch eröffnet es Händlern neue Möglichkeiten: Sie können deutschlandweit Geschäfte machen, also darüber den Einstieg in die Online-Vermarktung finden. Auch die Vermarktung einzelner Schränke wird interessanter, und durch die einfache Planbarkeit kann theoretisch auch der Azubi eine Küche verkaufen.

Den Anstoß gegeben hat schon vor mehreren Jahren ein tschechischer Nobilia-Kunde, der ein eigenes Lager mit einem eingeschränkten Sortiment betreibt. Statt kommissionsweise zu bestellen kann dieser Händler Küchen aus dem begrenzten Portfolio schnell ausliefern.

Ob die aktuelle Entwicklung von Nobilia elements allein dem Lockdown geschuldet ist, lässt sich nicht klar sagen, denn richtig los ging es mit dem Konzept eigentlich zeitgleich mit dem ersten Lockdown. Eine günstige Zeit für die Akzeptanz neuer Konzepte ist es aber auf jeden Fall. Ullrich: „Jetzt sind die Köpfe offen.“ Auch für die jüngste Idee aus dem Hause Nobilia: die hybride Lagerhaltung.

Händler, die die Montage lieber selbst übernehmen als das vergleichsweise teure und zeitaufwändigere Zwei-Mann-Handling zu buchen, können auf die preiswertere und schnellere Alternative Palettenversand zurückgreifen. Da Artikel über 2,10 m Länge sich für den Palettenversand nicht eignen, aber bloß 5 Prozent aller Artikel ausmachen, könnte es sinnvoll sein, diese 5 Prozent selbst auf Lager zu nehmen. 4 m lange Arbeitsplatten zum Beispiel. Und gegebenenfalls ergänzend noch Artikel aus dem Standardsortiment. Verschiedene Starterpackages für die Lagerausstattung können über Nobilia bezogen werden.

Als Unterstützung für den Einstieg in den E-Commerce bietet Nobilia dem Handel inzwischen auch kostenlos einen Konfigurator an, der auf der Händlerwebseite eingebunden werden kann. Entwickelt wurde der Konfigurator vom Bielefelder Online-Händler topshelf.de (INSIDE 1085). Zu dem Deal kam es, als im April nach Lösungen für Händler im Lockdown gesucht wurden. In das Shopsystem anderer Händler lässt sich der Konfigurator nicht integrieren, dafür wird er automatisch aktualisiert. Alternativ kann ein Endkunde auch auf der Nobilia-elements-Seite planen, muss dann mit dem Output aber den Händler seiner Wahl ansprechen.

  • Schlagzeile: 1.000 Euro pro Meter
  • H1: Nobilias Franchise-Tochter FBD mit neuem Konzept Cake Kitchen

910 Mio Euro bringen die Händler von Nobilias französisch-belgischer, ach, eigentlich schon fast weltweit aktiver, Franchise-Organisation FBD zusammen auf die Umsatzwaage. 2021 ging es um 28 Prozent aufwärts; gut 500 Stores der Labels Ixina, Cuisine Plus, Cuisines Références und Vanden Borre gibt es aktuell.

Im Juli und Oktober sollen nun Pilot-Stores eines komplett neuen Konzepts namens Cake Kitchen eröffnet werden, an dem die FBD-Strategen drei Jahre lang getüftelt haben. Nummer eins geht im Einkaufszentrum Westfield Parly 2, nördlich von Paris an den Start; Nummer zwei irgendwann im Herbst. FBD-Chef Loïc Paitel sagt: „Wir sind uns bewusst, dass wir mit unseren bisherigen Marken immer noch einen Teil des Marktes nicht erreichen.“ Also hat man Cake Kitchen erfunden. Das Konzept erinnert an das des gerade in der Branche stark beobachteten Berliner Digital-Start-ups Küchenheld.

Seinen Namen verdankt Cake Kitchen einem Wortspiel mit dem Firmenmotto „Créer sa cuisine équipée c’est du gâteau.“ Wörtlich aus dem Französischen übersetzt hieße das: „Seine Einbauküche zu planen ist ein Stück Kuchen.“ Natürlich ist das mit dem Kuchen eine Redensart – Küchenplanung ist demnach auch kein Kuchen, sondern „ein Klacks“. Der Anspruch von Cake Kitchen: Die Customer Journey muss einfach und auf allen Kanälen möglich sein; Preis und Qualität müssen stimmen. Bei Cake Kitchen gibt es einen Meterpreis: 1.000 Euro kostet ein Meter Küche. Inklusive sind bis zu sechs Geräte, Spüle, Armatur und sonstiges Zubehör.

Kern des Konzepts ist ein einfach bedienbares Lead-Generierungs- und Planungstool. Als Kücheninteressent gibt man die gewünschte Höhe, Breite und seinen Vornamen an. Sobald man persönlich ansprechbar ist, wird um einen Grundriss und ggf. ein Foto der alten Küche gebeten und sofern möglich um die Lage der Anschlüsse. Dann wird man an den bislang einzigen Cake-Kitchen-Store im Land verwiesen. Aber — keine Panik, wenn man in Bordeaux lebt – es geht auch ganz auf Distanz. Nach der Eingabe weiterer Planungsdetails wird einem schonmal der Preis ausgeworfen. Zum Design kommt man dann später. Die Küchen „aus deutscher Produktion“ — lange Rätselraten, wer der Lieferant sein könnte, ist wohl nicht nötig — gibt es in 15 Fronten und vier Materialarten. Die Geräte kommen von Candy, Beko, Bosch, Whirlpool, Faber oder Franke.

Die anderen Marken der FBD-Gruppe sollen in Sachen Digitalisierung von Cake Kitchen lernen.

  • Schlagzeile: Dans toute la France
  • H1: RMT Soft beteiligt sich an französischer Montage-Plattform

Über die Plattform des Montagenetzwerks Wipoz SAS aus dem französischen Rennes lassen sich mit wenigen Klicks Angebote für Dienstleistungen wie Aufmaß, Montage, Elektroanschluss oder Klempnerarbeiten in verschiedenen Bereichen des Hauses einholen. Rund 1.000 Monteure aus sämtlichen Départements sind bei dem 2018 gegründeten Unternehmen registriert.

Über einen Ende letzten Jahres vereinbarten Deal können die bei Wipoz registrierten Handwerker künftig die Montage-App MSA der Nobilia-Software-Tochter RMT Soft nutzen. In dem Zusammenhang hat RMT Soft auch eine Minderheitsbeteiligung an Wipoz übernommen.

Für RMT Soft soll das den Auftakt für eine intensivere Erschließung des französischen Küchenmarkts sein, der für die Mutter Nobilia bekanntlich der wichtigste Exportmarkt ist. Weitere europäische Märkte sollen folgen.

Die „Mobile.Service.App“ von RMTsoft, abgekürzt MSA, und das zugehörige cloudbasierte Programm bündeln alle relevanten Informationen rund um die Küchenmontage und Auftragsverwaltung, natürlich auch in französischer Sprache. Das Programm kommuniziert mit verschiedenen Planungs- und Warenwirtschaftssystemen, ermöglicht Händlern und Monteuren eine reibungslose Zusammenarbeit und vereinfacht dank Digitalisierung den komplexen Montageprozess vom Aufmaß bis zur Abnahme und ggf. das Beanstandungsmanagement.

RMT Soft und Wipoz wollen Neukunden künftig gemeinsam gewinnen; die Softwarelösungen im Backend bleiben indes eigenständig. Von der neuen Zusammenarbeit sollen natürlich nicht zuletzt auch die Nobilia-Händler in Frankreich profitieren, die mit ähnlichen Herausforderungen in Bezug auf die Montagekapazitäten konfrontiert sind wie der Handel hierzulande.

  • Schlagzeile: Neues bei Neo

Im neuen, um 3.800 qm erweiterten Nolte Forum, das am Freitag vor Messebeginn mit rund 250 Gästen eröffnet wurde (auf die traditionelle Party musste in diesem Jahr aus bekannten Gründen noch verzichtet werden) präsentierte Nolte Küchen seine Produkte dieses Jahr in insgesamt zehn Erlebniswelten. Teils für den Handel, teils für Verbraucher, die vom Handel auch in Löhne beraten werden können.

Die rund 70 Planungen verteilen sich auf zwei Etagen im neuen Forum. Bei den Neuheiten hat Nolte bewusst wieder vor allem auf Ergänzungen und Vollständigkeit gesetzt und die Themen der vergangenen Saison fortgeschrieben. Den Ton geben auch bei Nolte dunkle, gedeckte Farben an, beispielsweise der neue Graphit-Ton. „Graphit hat uns noch gefehlt“, sagt Entwicklungschef Ulrich Wostbrock.

„Küchenmöbel sind Wohnmöbel“ ist die Botschaft von Nolte Living.

Für diesen Bereich hatte Nolte sich kürzlich eine eigene Wort-Bild-Marke eintragen lassen. Im Wohnen hat der Händler die Wahl, auf zehn vorkonfigurierte Sets zuzugreifen oder sich bei der Planung aus dem kompletten Spektrum zu bedienen.

Die Schiene Nolte Neo, die 2014 „mit damals recht starrem Korsett“ eingeführt wurde, hat ein neues Logo bekommen. Den großen Auftritt soll Neo im nächsten Jahr auf der Eurocucina haben. Die neue Unterflurführung Avantech You von Hettich ist eins der gegen Aufpreis erhältlichen Features, die aus einer Nolte-Küche automatisch eine Neo-Küche machen. Weitere sind exklusive Fronten, eine höherwertige Ausstattung beim Apothekerschrank oder andere Griffformen.

Erwähnenswert: In der gesamten Ausstellung sind digitale Musterküchenschilder verbaut, über die sich zusätzliche Informationen wie alternative Frontausführungen oder Planungsvarianten abrufen lassen.

1,7 Mio Schränke im Jahr werden mittlerweile bei Nolte, weitere 1,1 Mio bei der Schwestergesellschaft Express-Küchen gefertigt, sagt Geschäftsführer Eckhard Wefing. Beim Umsatz müssen wir uns auf die eigene Schätzung verlassen. Die lag für 2020 bei treffsicheren 445 Mio Euro für Express und Nolte zusammen (s. INSIDE-Küchenhitliste im INSIDE Küchen Spezial Nr. 6).

  • Schlagzeile: Spotlight auf Neo
  • H1: Nolte Küchen in Mailand

Bei der heute beginnenden Eurocucina in Mailand hat Nolte Küchen sich auf Nolte Neo fokussiert. 2014 als Premiumschiene gelauncht, läuft Neo heute als Ausstattungslinie. Bereits im Herbst in Löhne hatte man erklärt: Aus einer Nolte-Küche wird nun automatisch eine Neo-Küche, wenn bestimmte Exklusivelemente enthalten sind, beispielsweise die neue Unterflurführung Avantech You von Hettich, exklusive Fronten, eine höherwertige Ausstattung beim Apothekerschrank oder andere Griffformen.

In vollem Umfang sind die Neo-Elemente nun in Mailand zu bestaunen. Es gibt keine gesonderte Typenliste und nur einen gemeinsamen Softwarekatalog für das Nolte-Sortiment und die Neo-Elemente. Möglichst einfach alles also.

Die Planungen auf dem Messestand in Mailand sind wohnlich und beziehen angrenzende Räume wie Ankleide, Homeoffice oder Hauswirtschaftsraum mit ein. Auch für die Nolte-Spa-Badmöbelkollektion ist Platz.

  • Schlagzeile: Mittendrin
  • H1: Nolte Küchen: Mittendrin

Das Messemotto „Natürlich Nolte“ bezog sich in Löhne nicht nur auf die Neuheiten. Nolte Küchen hat zur Messe auch seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht, auf dessen Inhalte wir im Mitte Oktober erscheinenden INSIDE Spezial nochmal näher eingehen wollen.

Geschäftsführerin Melanie Thomann-Bopp, die seit dem Abschied von Eckhard Wefing neben dem kaufmännischen Bereich auch den Vertriebspart verantwortet, betont, dass man damit einen Überblick gebe, wie sich Nolte engagiert – nicht nur mit Zertifikaten, sondern auch mit täglichen Dingen.

Irgendwann würden eine Dokumentationspflicht und die Umsetzung entsprechender Maßnahmen ohnehin politisch festgesetzt werden. Da surfe man aktuell vor der Welle. Banken beispielsweise oder große Kunden forderten entsprechende Angaben bereits jetzt ein. „Nachhaltigkeit muss eine Leistungskennzahl werden wie Umsatz und Ergebnis“, sagt Thomann-Bopp. Ein weiterer Grund für das Engagement: Wer gute Mitarbeiter gewinnen will, muss in der Hinsicht transparent sein. „Die Mitarbeiter von heute brauchen das.“

Nachhaltigkeit beziehen sie in Löhne ausdrücklich nicht nur auf Umweltschutz, sondern auch auf soziale Themen wie Gemeinschaft. Beim Widufix-Lauf in Löhne stellte Nolte Küchen in diesem Jahr mit knapp 100 Leuten die stärkste Truppe, nachdem das Engagement in den Vorjahren etwas eingeschlafen war. Eingeführt wurden auch Onboarding-Tage für neue Mitarbeiter, an denen die Geschäftsführung teilnimmt, Deutschkurse zur Integration fremdsprachiger Produktionsmitarbeiter oder auch „Breakfast@Nolte“. Bei letzterem sind Mitarbeiter eingeladen, der Geschäftsführung Fragen zu stellen oder Anliegen zu äußern. Mittendrin sein ist Melanie Thomann-Bopp ein wichtiges Anliegen, sagt sie. Drum ist sie am Nikolaustag auch verkleidet durch die Produktion gelaufen – nicht mit Rute, sondern im Engelskostüm.

Auch Marketingleiter Simon Hoecker geht in der Kommunikation neue Wege. „Man hört Endverbrauchern bislang zu wenig zu“, sagt er und will das unter anderem dadurch ändern, dass das eigene Ausstellungszentrum regional zu Informationszwecken mehr in den Fokus gestellt wird. Dass Endkunden von der Darstellung der Küchen, die noch weit über die im Handel hinaus geht, ziemlich geflasht sein können, hat er an der Reaktion von Influencern gesehen, die zur Messe eingeladen waren.

  • Schlagzeile: „Tue Gutes und rede darüber“
  • H1: Nolte-Nachhaltigkeitsbericht: „Tue Gutes und rede darüber“

Mit seinem ersten Nachhaltigkeitsbericht greift Nolte Küchen wie auch schon Häcker einer Regelung vor, die voraussichtlich 2025 kommt. Nolte hat den Bericht, gültig für 2021 und zur Hausmesse veröffentlicht, an die Kriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex angelehnt.

Ab 2025 soll Nachhaltigkeits-Reporting Pflicht für alle „großen Kapitalgesellschaften“ werden. Heißt: für Unternehmen mit Bilanzsumme größer als 20 Mio Euro, Umsatz über 40 Mio Euro und mehr als 250 Mitarbeitern, was auch einige Unternehmen aus der Branche betreffen dürfte. Eine bereits verabschiedete EU-Richtlinie muss bis Ende des Jahres in nationales Recht umgesetzt werden. Im Lagebericht in der Bilanz muss dann ein Nachhaltigkeitsbericht integriert sein.

Nolte-Küchen-Geschäftsführerin Melanie Thomann-Bopp, die seit dem Abschied von Eckhard Wefing neben dem kaufmännischen Bereich auch den Vertriebspart verantwortet, berichtet, dass Banken oder große Kunden entsprechende Angaben bereits jetzt einforderten. Geht es nach ihr, wird Nachhaltigkeit eine Leistungskennzahl wie Umsatz und Ergebnis.

Auch wenn Nolte sich in der Kommunikation traditionell eher zurückhält, hat man beim Thema Nachhaltigkeit das Motto gewählt „Tue Gutes und rede darüber“, so steht es im Vorwort des Berichts. Mal was Neues, den Löhnern so intensiv über die Schulter schauen zu dürfen.___STEADY_PAYWALL___

Weil es bei Nachhaltigkeit nicht allein um Umweltschutz geht (Nolte ist seit 2020 klimaneutral, bezieht seit 2021 Strom komplett aus erneuerbaren Energien und arbeitet momentan auch am klimaneutralen Produkt; FSC, PEFC und TSCA-Kriterien können sowieso erfüllt werden), haben sie in Löhne vier zentrale Handlungsfelder definiert: verantwortungsvolle Unternehmensführung, Engagement für die Umwelt, Engagement für die Menschen (z.B. Cultural Change Management) und Engagement für die Gesellschaft (beispielsweise für die Möfa, über die Karin-Nolte-Stiftung für Kinder in Not oder als Nothilfe-Partner).

Die Prinzipien zur Unternehmensführung sind in den Compliance-Grundsätzen – 2022 wurde ein Compliance-Management- System implementiert – und im Lieferantenkodex definiert. Ein Compliance-Officer und eine Datenschutzbeauftragte tauschen sich in wöchentlichen Jour-fixe-Terminen mit der Geschäftsleitung aus. Vor allem Preisabsprachen im Vertrieb werden als Risiko gesehen und würden logischerweise unterbunden. Seit Ende 2021 ist auf der Unternehmenswebseite ein „Hinweisgeber-System“ installiert, so dass eventuelle Vorfälle anonymisiert gemeldet werden können – was im Berichtszeitraum nicht vorkam.

Ab 2024 fällt Nolte in den Geltungsbereich des Lieferkettengesetzes und bereitet sich jetzt bei Datenerhebung und Risikomanagement darauf vor.

Nebenbei legt Nolte im Nachhaltigkeitsbericht ein paar Fakten offen, zum Beispiel dass der Einkauf 2021 ein Volumen von über 200 Mio Euro hatte. Davon entfielen 55 Prozent auf Holzprodukte wie Spanplatten, MDF und Fronten, 50 Prozent des Einkaufsvolumens entfielen auf Lieferanten im Umkreis von weniger als 100 Kilometer um Löhne herum. Holzabfälle werden in Löhne und am zweiten Standort Melle zur Energieerzeugung eingesetzt, wodurch die Standorte fast vollständig autark mit Wärme versorgt werden können. Haushaltsabfälle summieren sich auf 330 Tonnen im Jahr, Papier auf 420 Tonnen und Folie auf 1.120 cbm. Natürlich hat Nolte Küchen auch seine Klimabilanz erfassen lassen. Der Stromverbrauch machte 2020 mit 6.466 Tonnen etwa 62 Prozent vom CO2-Fußabdruck aus. Durch die Umstellung auf Ökostrom konnte der Abdruck dann deutlich reduziert werden. Wer sich für die Details interessiert, dem sei die komplette Lektüre des Nachhaltigkeitsberichts empfohlen. Einem klitzekleinen Nebensatz kann man übrigens entnehmen, dass in Löhne eine SAP-Einführung bevorsteht. Denkt man an die sich abschwächende Lage im Markt, könnte der Zeitpunkt dafür sicherlich schlechter gewählt sein.

  • Schlagzeile: Die Kaufkraft im Auge
  • H1: Nolte: Die Kaufkraft im Auge

Die aktuellen Prognosen zur sinkenden Kaufkraft haben den Ausschlag dafür gegeben, dass Nolte Küchen bei der diesjährigen Kollektion etwa die Hälfte seiner Neuheiten in den Preisgruppen 2 und 3 präsentieren wird.

Den Schritt zur Premiumausstattung könnten Endverbraucher und Endverbraucherinnen dann mit Nolte Neogehen, inzwischen als „Design-Upgrade“ statt als eigenständige Produktlinie gehandelt. Geschäftsführerin Melanie Thomann-Bopp nennt als Beispiel das Schubkasten- und Auszugssystem Neo Box.

Sowohl bei Nolte als auch bei Nolte Neowird der Trend zu Natur- und Erdtönen wieder berücksichtigt. Außerdem: neue Arbeitsplatten, Griffe sowie ein neues Relingsystem mit noch sparsamerer LED-Beleuchtung und vielen Kombinations-und Gestaltungsmöglichkeiten.

Als Highlight hebt das Unternehmen in seiner Vorabinfo zur Messe die neue Frontfamilie Artlinehervor, die die Rillenfront auch in Preisgruppe 2 bringt. Artlinewird in den Farben Stripe Wood Coffee und Stripe Wood Crema vorgestellt

  • Schlagzeile: Wieder ein Wechsel
  • H1: Melanie Thomann-Bopp verlässt Nolte Küchen

Heute Mittag wurde in Löhne der engste Führungskreis von Nolte und Express Küchen darüber informiert, dass Geschäftsführerin Melanie Thomann-Bopp das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt. Sie ist bereits freigestellt.

Thomann-Bopp hatte im letzten Jahr einige Veränderungen in Löhne angeschoben.

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