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INSIDE Küche

  • Schlagzeile: Am stärksten im Fachhandel

Auf diese Zahlen schaut die Branche. Ohne Zweifel wurden die Unternehmenszahlen für 2020, die Nobilia anders als in den vielen, vielen Vorjahren nicht live in Sürenheide verkündet hat, mit Spannung erwartet. Schließlich hat der Branchenprimus im vergangenen Jahr so einiges unternommen, um Produktion und Auslieferung wie ein Uhrwerk aufrecht zu erhalten - und nebenbei den eigenen Marktanteil weiter zu erhöhen.

Der Handel, das hat man in vielen Gesprächen gemerkt, hat diesen Aufwand durchaus zu schätzen gewusst. Das hat sich auch in der Entwicklung des Inlandsumsatzes niedergeschlagen, der 2020 um 9,9 Prozent auf 710,9 Mio Euro gewachsen ist. Mit 47 Prozent hatten die Küchenspezialisten, die sich 2020 auch im Gesamtmarkt am besten geschlagen haben, den höchsten Anteil am Deutschlandumsatz. 41 Prozent entfielen auf Einrichtungshäuser und die übrigen 12 Prozent unter anderem auf den Discount. 

Dass der Gesamtumsatz von Nobilia „nur“ um 6,4 Prozent auf 1,37 Mrd Euro zulegte, lag am hohen Exportanteil von 48,1 Prozent. Der Auslandsumsatz übertraf das Vorjahresniveau mit 658,9 Mio Euro aber ebenfalls um 2,8 Prozent.

Die bei Präsenzpressekonferenzen stets erfragte Ertragslage bezeichnet Inhaber Werner Stickling in guter Tradition als „auskömmlich“. Dass das präventiv in den Presseunterlagen erwähnt wird, ist indes ein Novum.

 

Unter Einbeziehung der Handelsaktivitäten im Ausland – konsolidiert und quotenbereinigt – hat Nobilia im letzten Jahr 1,542 (1,448) Mrd Euro umgesetzt. Weitere Zahlen: 783.000 Küchenkommissionen, 300.000 Schränke und 1,73 Mio Arbeitsplatten wurden 2020 produziert, das entspricht 34.900 Holzteilen oder 3.490 Küchen je Arbeitstag.

 

Zum Jahreswechsel sind planmäßig die beiden neuen Nobilia-Werke in Saarlouis (Werk V) und Gütersloh (Werk III) angelaufen.

  • Schlagzeile: Corona-Tests für Kitas und Schulen

Schon recht früh zu Pandemiebeginn hat sich der Küchenmöbelmarktführer auf die Fahnen geschrieben, alle nur irgendwie umsetzbaren Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen im Unternehmen anzuwenden. Hausmessebesucher konnten sich im September selbst davon überzeugen, welcher Aufwand in Verl betrieben wird. Zum Konzept gehören bei Nobilia auch drei medizinische Teststatonen, in denen allein 2020 über 10.000 Corona-Tests durchgeführt wurden.

Seit Jahresbeginn arbeitet Nobilia auch mit Selbsttests – hier hat man die auch in Österreich genutzten „Schülertests“ zur Selbstanwendung übernommen. Inzwischen werden alle Mitarbeiter getestet. Ins Unternehmen darf nur, wer tagtäglich einen Negativtest vorweist. „Nur so kann es uns am besten gelingen, Corona aus dem Unternehmen herauszuhalten“, sagt Geschäftsführer Dr. Lars Bopf. Weil viele Infektionen im privaten Umfeld passieren, hat man sich bei Nobilia Gedanken gemacht, auf welche Weise auch das reduziert werden kann. Man kam auf die Idee, Kitas und Schulen mit Selbsttests auszustatten. Schließlich kann jede erkannte Infektion dazu beitragen, das Infektionsgeschehen einzudämmen.

Bopf hat kurzentschlossen zum Hörer gegriffen und den Verler Bürgermeister Michael Esken sowie weitere Unternehmenschefs angerufen. Mit positiver Resonanz. Die ersten 2.500 Tests, mit denen Schüler und Kindergartenkinder in ganz Verl einmal pro Woche getestet werden können, stellt Nobilia zur Verfügung. Die Stadt Verl hat laut Westfalen-Blatt bereits weitere 5.000 geordert, an deren Finanzierung sich Nobilia, Beckhoff Automation, Elektro Beckhoff, Heroal und Kleinemas beteiligen. Benötigt würden zum Start in der ersten Woche 1.500 Tests für Grundschüler und die Abschlussjahrgänge der weiterführenden Schulen. Ab dem 15. März, wenn wieder alle Jahrgangsstufen in Präsenz unterrichtet werden, werden dann pro Woche 3.000 Tests gebraucht. Für die 14 Kindergärten und die von Tagesmüttern betreuten Kinder werden weitere 1.200 Tests pro Woche benötigt.

„Wenn ich tagtäglich lese, wie schwer sich wohl leider bundeseinheitlich organisierte Maßnahmen umsetzen lassen, wollte ich einmal zeigen, dass das vor Ort auch anders gehen muss“, so Bopf zum INSIDE. „(…) Die  Erarbeitung und Umsetzung einer Teststrategie scheint leider nicht so einfach möglich zu sein. Also muss man auch mal versuchen, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen (…). Meine Hoffnung ist nun, dass die Vorgehensweise von anderen Städten und Gemeinden übernommen wird.“ Vielleicht auch vom ein oder anderen Unternehmen.

  • Schlagzeile: Feierlich in Saarlouis

Vor ziemlich genau zwei Jahren hat die Nobilia-Führungs- und Inhabercrew zusammen mit Lokal- und Wirtschaftspolitikern am Lisdorfer Berg in Saarlouis den Spaten in die Erde gestochen.

In größerer Runde, mit zehn Spaten. Selbst Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier schaufelte mit. Ohne Masken. Ohne Abstand. Man kann sich kaum noch erinnern, aber: Das hat man damals so gemacht.

Um den Jahreswechsel herum hat Nobilia sein Werk V in Betrieb genommen. Mitten im Lockdown, an Feiern war nicht zu denken. Inzwischen geht sowas zumindest im kleineren Kreis mit hohen Sicherheitsvorkehrungen wieder. Am 19.5. findet die offizielle Werkseröffnung statt. Wir werden berichten - sofern nichts dazwischen kommt.

  • Schlagzeile: Digitales aus Verl

Welche digitale Lösungen gibt es bei Nobilia und im Umfeld? Das kann man sich beim jährlichen Besuch der Hausmesse erklären lassen. Wer aber wie die Outsiderin bereits von der Produktvielfalt in Verl so geflasht ist, dass er oder sie beim Erreichen des Dienstleister-Marktplatzes schon nicht mehr aufnahmefähig ist, kann es auch im Nachgang nochmal ganz in Ruhe erfragen. Oder hier nachlesen.

Das Team um Nobilias IT-Chef Dirk Fitzke und Dr. Christian Ullrich, zuständig für neue Geschäftsfelder, hat uns bei einem Besuch in der Nobilia-Montageakademie die digitalen Angebote der Unternehmensgruppe noch einmal mit viel Geduld erklärt – entlang der Wertschöpfungskette, von Daten und KI über Konfiguratoren und Shoplösungen bis hin zur Montageabwicklung.

Die Antwort auf einen Verdacht, dem Nobilia im Markt häufig begegnet, nahm Fitzke in der großen Runde gleich vorweg. Man wolle Händler mit dem Serviceangebot keineswegs von Nobilia abhängig machen. Schließlich setze man auf Open Source. Über die von Nobilia Digital Solutions angebotenen Shoplösungen können Händler auch Küchen anderer Lieferanten vermarkten; und auch der Montagedienstleister Montas montiert natürlich nicht nur Produkte eines einzigen Herstellers.

„Wir wollen den Handel im digitalen Prozess unterstützen. Zeit und Know-how sind immer knapp“, so Fitzke. Das mache man gezielt dort, wo Kompetenz gebraucht werde, entlang der gesamten Wertschöpfungskette, ergänzt Marketingleiterin Sonja Diermann.

KI-Lösungen intern und extern

Schon im Jahr 2017 wurde in Verl das erste KI-Projekt angestoßen, erklärt Dr. Kai Kurhofer, Head of AI and Data Science bei Nobilia. Damals ging es um interne Prozesse, die mit Hilfe Künstlicher Intelligenz effizienter gestaltet werden, und um neue Möglichkeiten. Die internen Maßnahmen fasst der Küchenbauer unter NOA (Nobilia Optimization Algorhithm) zusammen.

Natürlich werden bei Nobilia auch Lösungen, die der Markt bietet, permanent evaluiert und gegebenenfalls in den entsprechenden Abteilungen eingeführt. Man will möglichst früh und schnell von diesen Möglichkeiten profitieren. Von „quick wins“ spricht Ullrich. Es kommt allerdings nur Zug drauf, wenn jemand in der Abteilung das auch antreibt, weil er oder sie Lust drauf hat, gibt er zu bedenken.

Inzwischen beschäftigen sie sich bei Nobilia auch sehr stark mit KI-Lösungen für den Markt – für Kunden aus dem Handel und für Endverbraucher. „Was zunimmt im Handel: Kunden bringen ihre eigenen Moodboards mit, weil sie sich beispielsweise bei Pinterest haben inspirieren lassen“, berichtet Sonja Diermann. Über Nobilias KI-Tool Style Transfer zu finden auf nobilia.ai, lassen sich solche Vorschläge auch schnell einbinden. Diermann: „Endkunden erwarten heutzutage ein anderes Herangehen bei der Bedarfsermittlung.“

Richtig trainieren

Missratene KI-Küchenbilder, bei denen zum Beispiel die Spüle über dem Backofen sitzt, hat inzwischen jeder in der Branche mal gesehen. Um solche Fehler auszubessern, KI gar für Planungen in der Praxis einsetzen zu können, dürfen Modelle natürlich nicht von ungelernten Klickarbeitern trainiert werden. Küchenprofis müssen ran. Als Küchenproduzent hat Nobilia die im Haus. So haben im vergangenen Jahr 2.000 eigene Leute über einen Zeitraum von drei Monaten insgesamt 150.000 Produktbilder auf Korrektheit geprüft.

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  • Schlagzeile: Lösungs-Meister

Vernetzung, noch mehr Wohnen, neue Materialien, eine Raumplus-Beteiligung, ein sensationelles Hygienekonzept, der Start ins intensive Marketing mit Social-Media-Star Sally und die Notwendigkeit von Würstchenbuden beim Brückenbau - das ist die grobe Zusammenfassung unserer Erkenntnisse nach dem Messebesuch beim Küchenmarktführer Nobilia.

„Our Passion – Your Solution“ - das diesjährige Messemotto soll ausdrücken, was die Nobilia-Mannschaft sich seit dem ersten Lockdown immer wieder hat einfallen lassen, um Unternehmen und Geschäft am Laufen zu halten. Was neue Lösungen angeht, wurden keine Kosten gescheut. Das ausgeklügelte Hygienekonzept zur Messe, das wieder eins der Hauptgesprächsthemen in diesem Küchenherbst war, ist nur ein Beispiel. So war nicht nur jede Person, die die Ausstellung betrat, taufrisch vor Ort negativ getestet. Auch für eventuelle positive (oder falsch positive Fälle) wurde die Möglichkeit geschaffen, direkt in Sürenheide einen PCR-Test folgen zu lassen.  Das Ergebnis gibt es innerhalb von 40 Minuten. Selbst an ein Quarantänehotel und den sicheren Heimtransport positiv Getesteter wurde gedacht.

Um sich einen oberflächlichen Überblick über die Nobilia-Neuheiten zu verschaffen, musste man auch in diesem Küchenherbst mindestens einen halben Tag einplanen. 111 Planungen waren auf den 5.000 qm Ausstellungsfläche zu sehen - davon „nur“ 52 Küchen. Die bilden zwar noch den Schwerpunkt, aber trotzdem nicht die absolute Mehrheit. In der Präsentation. Auf den Umsatz bezogen schaut’s natürlich noch deutlich traditioneller aus beim Marktführer im Küchenbau.

Mit sechs Hauswirtschaftsräumen, 30 Bädern, zehn Wohn- und Esszimmerlösungen, sieben Garderoben, zwei Ankleiden und vier Home-Office-Planungen zeigt Nobilia inzwischen ziemlich selbstbewusst, was über die Küche hinaus machbar ist. Im dritten Jahr schon gibt es das eigenständige Wohnmagazin. Und weil nicht jeder Wohnmöbelverkäufer gern rechnet und sämtliche Planungsvarianten ausnutzt, hat man sich in Verl nun bemüht, die Vermarktung einfacher und komfortabler zu machen. Beispielsweise hat Nobilia nun eine Sideboard-Kollektion namens „Solo“ in einem eigenen Prospekt dargestellt.

Die Küchenpräsentation mündet in einem komplett vom Geräte-Partner Samsung vernetzten, 175 qm großen Apartment. Ziel ist es, zu zeigen, was geht, ohne dabei zu übertreiben, erklärt Marketingleiterin Sonja Diermann. Zentrale Themen im smarten Heim: Komfort, Sicherheit und Energiesparen. Entsprechend simpel ist auch das aus vier Elementen bestehende Smart-Home-Starterset, das Nobilia zur Verfügung stellt.

Am Messesonntag kochte Samsungs Markenbotschafter Tim Raue in Verl. Am Mittwoch reiste dann Nobilias eigene Kooperationspartnerin, Food-Bloggerin Sally Özcan zum Backen in der Eventküche an. Der Bosch-Backofen, der dabei zum Einsatz kam, wird exklusiv bei Nobilia erhältlich sein. Die entsprechende Küche soll als Leitküche für verschiedene Kampagnen zum Einsatz kommen. Ende September geht es los mit verschiedenen Videobeiträgen. Social-Media-Star Sally wird ihre Followergemeinde in Zukunft über Oberflächen und Funktionalitäten in Nobilia-Küchen informieren - und hat diesbezüglich zur Messe auch gleich Gas gegeben.

Premiere hatte auf der Nobilia-Hausmesse der Armaturenhersteller Grohe mit der „Grohe blue red in one“, einer Sprudel- und Heißwasserarmatur, die besonders leicht montierbar ist. Nobilia kann das Produkt als einziger Küchenhersteller bereits ab Februar und damit vor dem offiziellen Verkaufsstart im April liefern.

Außerdem neu: ein zum Patent angemeldeter Keramikverbundwerkstoff für Arbeitsplatten mit einer Keramikdeckschicht. Der Träger aus recyceltem Blähglas ist etwa so schwer wie Spanplatte und dadurch gut transportierbar. Auch diese Arbeitsplatten können von Nobilia direkt geliefert werden. Exklusiv ist auch das neue Reling-Regalsystem „Sign Emotion“ für Küche, Bad und Wohnen, an das sich Accessoires wie Gläserhalter, aber auch eine Adapterbox für Soundsystem und eine Trafobox andocken lassen.

Das exklusive Raumplus-Gleittürensystem ist jetzt mit Nobilia-Dekoren verfügbar. Seit diesem Jahr ist Nobilia an der Raumplus GmbH, Bremen, mit 25,45 Prozent beteiligt. Weitere 24,55 Prozent gehören einer der Familie Stickling zuzuordnenden Gesellschaft, 50 Prozent der Familie Bergmann.

Das Schnell-Lieferprogramm Nobilia Elements führen inzwischen rund 700 Nobilia-Kunden. Inzwischen kann der vom Unternehmen zur Verfügung gestellte Konfigurator auch an Online-Shops angebunden werden, wobei Elements kein reines Online-Thema ist. Schließlich ist schnelles Liefern ist in diesen Tagen ein rar gewordener Service. Auch das Nobilia-Standardprogramm kommt aktuell eher in zehn als in den gewohnten vier Wochen, obwohl Samstagsarbeit in den Werken nach wie vor an der Tagesordnung ist. Mit Hochdruck arbeiten sie bei Nobilia daran, die Belegschaft im Werk V in Saarlouis aufzustocken. Etwa 180 Leute sind dort nun an Bord, bei der Inbetriebnahme im Frühjahr waren es um die 100. Es kann eigentlich nicht schnell genug gehen.

Gebaut wird nach wie vor auch rund um den Stammsitz. Die Brücke, die das Werk in Verl-Sürenheide mit dem neuen Standort Gütersloh-Spexard auf der anderen Autobahnseite verbinden soll, ist schon in Vorbereitung. Demnächst wird dann ein Kran anrücken, um die eigentliche Brücke über die A2 zu hieven. Man sollte dran denken, zu diesem Anlass eine Würstchenbude aufzustellen, erzählt Nobilia-Chef Dr. Lars Bopf. Wenn man regelmäßig mit größeren Bauvorhaben zu tun hat, kennt man offenbar die Gepflogenheiten. Es wird nicht das erste Mal sein, dass Scharen von „Kranfreunden“ anrücken, um dem Schauspiel beizuwohnen.

  • Schlagzeile: Neue Leute fürs Wohnen
  • H1: Nobilia: Alexander Hesse kommt

Die Ambitionen im Wohnen sind bei Nobilia, dem größten Küchenhersteller im Land, weiter – offiziell – so mittelgroß. Man ist ja Küchenhersteller, die Nummer 1 und konzentriert sich aufs Hauptgeschäft. Und doch wird investiert, in Kapazitäten und Personal. Gerade kam mit Alexander Hesse ein neuer Möbelspezialist im Entwicklungsteam von Christoph Kümmel dazu. Hesse war früher beim EMV, dann bei Lutz, zwischendurch mal kurz bei Wimmer im niederbayerischen Waldkirchen und bei GfM-Trend. Seit dem 1. Dezember ist Hesse nun in Verl, als Produktmanager fürs Wohnen. Ein weiterer soll bald dazustoßen.

  • Schlagzeile: Bekannter Vertriebsleiter
  • H1: Markus Hillebrand geht zu Nobilia

Markus Hillebrand, bis Februar geschäftsführender Gesellschafter bei Artego Küchen, hat zum 1.6.  bei Nobilia als Vertriebsleiter angeheuert. Nobilia-Chef Dr. Lars Bopf bestätigt eine Meldung unserer Kollegen von Küchennews: „Ja, das stimmt so.“ Hillebrand berichtet in Verl direkt an Vertriebschef Bernd Weisser.

  • Schlagzeile: Richtig rein ins Wohnen
  • H1: Nobilia gibt im Wohnen Gas

Als Key-Account-Manager Wohnen ist seit gut einem Jahr Marco Dahm beim Küchenbauer Nobilia an Bord. Dahm kam wie Vertriebschef Bernd Weisser von Spectrum Brands.

Seit Mai, das verraten in diesen Tagen die Einträge in den sozialen Netzwerken, hat Dahm Verstärkung durch Lars Feldmann bekommen, der zuletzt Vertriebsleiter bei Express Möbel in Germersheim war. Feldmann bildet in Verl als Sales Manager Wohnen die Schnittstelle zwischen Key Account und Außendienst und hat es— wie auch zuvor in Germersheim — mit Kunden aus der Großfläche zu tun. Sprich: Mit Wohnen-Einkäufern, während Nobilia die Wohnmöbel im Küchenfachhandel über die bestehende Vertriebsmannschaft vermarktet.

Hatte Nobilia sein Engagement in den Produktbereichen außerhalb der Küche längere Zeit in der Kommunikation eher klein gehalten, deutete das Messemotto „More than kitchen“ im Jahr 2020 dann schon an, wohin es gehen könnte. Im Herbst 2021 bekam das Wohnsortiment dann erstmals einen eigene Präsentationsfläche.

Das eigenständige Wohnmagazin gibt es inzwischen im vierten Jahr. Ziel ist ganz klar nicht mehr nur der Küchenfachhandel, sondern auch der Möbelhandel, wo trotz der momentanen Flaute im Wohnmöbelsektor zuverlässige Lieferanten gern gesehen sind.

Da nicht jeder Wohnmöbelverkäufer gern rechnet und mit Küchenplanungssoftware umgehen kann, hat Nobilia zur letzten Messe schon andere Ansätze erprobt, beispielsweise einen eigenen Prospekt für eine Sideboard-Kollektion namens „Solo“. In diesem Jahr sollen nun auch spezielle Wohnelemente gezeigt werden, die nicht auf den Küchenprogrammen aufbauen, hört man. Wundern würde es nicht. Schließlich hatte Entwicklungschef Christoph Kümmel sein Team Ende letzten Jahres mit Alexander Hesse um einen Möbelspezialisten ergänzt.

  • Schlagzeile: Für jedes Problem eine Koje
  • H1: Nobilia: Für jedes Problem eine Koje

Nur eine vollständige und richtig montierte Küche ist eine gute Küche. Weil das durch den viel besprochenen Fachkräftemangel allerdings schon längst nicht mehr selbstverständlich ist – manche Organisationen schauen sich sogar schon in Nordafrika nach Logistik- und Montagekräften um –, bietet Nobilia seinen Händlern seit Oktober in einer Montageakademie individuelle Schulungen für Monteure an. Gelauncht wurde die Montageakademie zur Hausmesse im September und zwar auf 2.800 qm Fläche im ehemaligen Campingkaufhaus in der Waldstraße, nur 700 Meter vom Nobilia-Sitz entfernt. Die Immobilie hatte Nobilia im letzten Herbst erworben, die Infrastruktur der Ausstellungshalle für Wohnmobile blieb beim Umbau erhalten. Gleich im vorderen Bereich des Gebäudes hat Nobilia eine Ausstellung mit besonders kniffeligen Planungen auf Niveau der Premium-Exportmarke Noblessa mit integrierten Raumplus-Lösungen eingerichtet, anhand derer den Monteuren direkt eventuelle Schwierigkeiten aufgezeigt werden.

Exportshowroom Nobilia Fotor

Im vorderen Bereich ein Exportshowroom

Da solche Planungen vor allem im Ausland verkauft werden, hat Nobilia zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Das Team um Exportleiter Matthias Keudel kann die Ausstellung gleichzeitig als Export- Showroom nutzen. Und hinter verschlossenen Türen zeigen die Ostwestfalen dann in einer Art Geheimprojekt auch noch speziellen Übersee-Kunden, dass sie sich auch auf ganz besondere Bedarfe einstellen können.

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  • Schlagzeile: Kümmel-Nachfolge geregelt
  • H1: Ein Abschied, zwei Aufstiege und ein Neuzugang

In der vergangenen Woche hat Nobilia-Entwicklungschef Christoph Kümmel sich von seinen Nobilia-Kollegen und Geschäftspartnern verabschiedet und seinen Resturlaub angetreten. Kümmel – im Sommer zuvor von Interlübke nach Verl gewechselt – hatte 2019, nach dem Weggang von Nobilia-Urgestein Andreas Bielefeld den Titel Leiter Produktstrategie bekommen. In seinen Verantwortungsbereich fiel neben Produktentwicklung und -management auch das Nobilia Creativ Studio, das die Ausstellungsplanung im Haus und auch für die Handelspartner weltweit anbietet. Um die 45 Leute gehörten insgesamt zu Kümmels Team.___STEADY_PAYWALL___

Dass Kümmel sich in Verl verabschieden würde, hat sich in der Branche längst herumgesprochen. Die Bestätigung bekam man aber von Nobilia lange nicht. Kümmels Vertrag läuft noch bis Jahresende. Man ist nun so verblieben, dass er von München aus noch eine Zeit lang beratend für das Unternehmen tätig bleiben soll.

Offenbar gibt es inzwischen auch eine Regelung für Kümmels Nachfolge: Neuer starker Mann im Produktmanagement (Titel: Leiter Produktmanagement) wird künftig Ronny Viehrig sein, bislang Produktmanager Bad und Kümmels Stellvertreter. Mehrere Produktmanager haben sie in Verl außerdem für Wohnen, E-Geräte und natürlich für Küche. Neu ins Team kommt im nächsten Jahr zusätzlich Steffen Hagemann, der bis 31.12. noch bei Nolte-Küchen tätig ist.

Das Nobilia Creativ Studio wird künftig zusammen mit der Montagesteuerung als neuer Bereich „Creativ Studio und Montagesteuerung“ bei Jörg Arndt angesiedelt sein, der seit zwei Jahrzehnten bei Nobilia arbeitet. Wie zuvor Christoph Kümmel und nun auch Ronny Viehrig berichtet Arndt an Vertriebschef Bernd Weisser. Die direkte Verantwortung für die Montagesteuerung bleibt bei Andreas Fuhst.

  • Schlagzeile: FBD mit 920 Mio Euro

Bei der Nobilia-Bilanzpressekonferenz, zu der die Einladung in diesem Jahr noch aussteht, werden die Umsätze der Franchise- und Handelsaktivitäten im Ausland traditionell eher klein gehalten. Bei den Franchise-Organisationen fließen lediglich die Franchise-Gebühren ein, nicht etwa der Außenumsatz der Händler. Die Handelsaktivitäten werden um die Innenumsätze bereinigt und auch nur unter Berücksichtigung der Beteiligungsverhältnisse einbezogen. 2021 kam die Unternehmensgruppe Nobilia so auf 1,715 Mrd Euro Umsatz gegenüber 1,482 Mrd Euro, die der Küchenhersteller selbst meldete. Eine Differenz von 233 Mio Euro.

Die Zahlen, die die zu Nobilia gehörende Franchise-Organisation FBD gerade für 2022 herausgegeben hat, hätten eigentlich Potenzial, um in Verl mit noch höheren Umsatzgrößen nach außen zu gehen: ___STEADY_PAYWALL___920 Mio Euro (+2,9 Prozent) Außenumsatz bei 563 (+52) Geschäften gab FBD-Chef Loïc Paitel fürs letzte Jahr bekannt. Zu FBD gehören die Formate Ixina, Cuisine Plus, Cuisines Références, Vanden Borre Kitchen und das junge Label Cake Kitchen. Der Plan für 2023 sind 60 weitere Franchise-Filialen. Cake Kitchen soll auch in Spanien an den Start gehen. Neue Exportmärkte sollen auch mit der Vergabe von Master-Franchise-Lizenzen angegangen werden. Den Schwerpunkt hat FBD in Frankreich und Belgien, ist aber in zahlreichen weiteren Ländern aktiv.

In Frankreich hat Nobilia seit 2021 zudem eine Minderheitsbeteiligung an Aviva. An der belgischen Handelskette Menatam (èggo) hält Nobilia ebenfalls eine Minderheitsbeteiligung. Das èggo-Konzept gibt es mittlerweile auch in Afrika und im Mittleren Osten. In Schweden (Northern Kitchen Sverige AB) und England (Kütchenhaus) betreibt Nobilia eigene Küchenstudios. Kütchenhaus ist zudem Franchisegeber in England, den USA und Australien.

  • Schlagzeile: Premiere im TV
  • H1: Nobilia mit Sally Özcan bei "Let`s dance"

So vor zwei, drei Jahren hat sich angedeutet, wohin der Weg von Nobilia führt - plötzlich waren Nobilia-Logos auf den Verler Küchen zu sehen. Man kann es so sagen: Während es früher zum guten Ton beim Branchenriesen gehörte, keine gesteigerten Ambitionen in Richtung Marke zu zeigen, hat sich die Lage nach und nach verändert. Im vergangenen Jahr hatte Nobilia eine Kochshow auf Sat.1 mit vier Küchen ausgestattet.

Jetzt geht Nobilia noch einen deutlichen Schritt weiter. Am 17. Februar ist der Küchenhersteller erstmals mit einer Werbeplatzierung im Rahmen der RTL-TV-Sendung "Let's dance" präsent. Entschieden hat man sich in Verl für ein siebensekündiges Werbeformat in Form eines Skyscrapers. Auslöser für die Entscheidung war sicherlich: Eine der Kandidatinnen bei "Let's dance" ist Sally Özcan, ihres Zeichens Flood-Bloggerin und - vor allem - Kooperationspartnerin von Nobilia.

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  • Schlagzeile: Noch eine Beteiligung
  • H1: Nobilia will bei französischem Händler einsteigen

Im Rahmen einer Kapitalerhöhung will Nobilia mit einer Minderheitsbeteiligung beim französischen Handelsunternehmen Ubaldi einsteigen, sobald die behördliche Genehmigung da ist. Laut einer von Ubaldi veröffentlichten Mitteilung steht eine weitere Expansion auf der Agenda. Neben einem „Multistore“-Format soll künftig mit einer Einrichtungs-Vertriebsschiene expandiert werden.___STEADY_PAYWALL___

Ubaldi hat neben einem Onlineshop zwölf stationäre Filialen, die teils von selbstständigen Unternehmern geführt werden. Zum Sortiment zählen neben Hausgeräten und Elektronik auch Möbel und Küchen sowie DIY-Produkte. Auf der Webseite tummeln sich nach Unternehmensangaben 4 Mio unique visitors im Monat. Für Nobilia geht es bei der Beteiligung um einen weiteren Absatzkanal im Hauptexportmarkt Frankreich. „Eine sehr gute Verstärkung der bisherigen Vertriebswege“, wie sich Nobilia-Chef Dr. Lars Bopf zitieren lässt. Nobilia ist in Frankreich gut bei den Filialisten But, Conforama und Darty vertreten, die Tochtergesellschaft Pino fokussiert sich auf den Baumarktbereich. Neben der Franchiseorganisation FBD hält Nobilia in Frankreich seit zwei Jahren zudem eine Minderheitsbeteiligung am Franchiseunternehmen Aviva.

  • Schlagzeile: Fast 900 Mio im Export
  • H1: Die Nobilia-Zahlen für 2022

Auf diese Zahlen blickt die Branche zum Jahresanfang immer besonders genau: Europas Küchenproduzent Nummer 1, Nobilia, hat seinen Umsatz im Krisenjahr 2022 erneut zweistellig gesteigert. Um 11,9 Prozent oder 177 Mio Euro auf 1,659 Mrd Euro stiegen die Erlöse. Dass das zu einem Teil auf höhere Preise zurückzuführen war und auch wenig über die aktuelle Lage aussagt, die speziell im konsumigen Segment schonmal besser war, ist klar. Aktuell werden schließlich auch beim Branchenprimus Zeitkonten abgebaut.

Drum haben wir in dem 22-seitigen Dokument auch gleich zum Punkt „Ausblick“ weitergescrollt, in dem neben der Einschätzung, dass es für die Einrichtungsbranche ein „herausforderndes Jahr“ wird, immerhin das Wort „Zuversicht“ fällt. Zuversichtlich sind sie in Verl unter anderem wegen der breiten Aufstellung im Export. Eine genauere Prognose spart Nobilia traditionell aus.

Der Exportumsatz erhöhte sich auch im abgelaufenen Jahr mit +13,9 Prozent auf 896,3 Mio Euro stärker als der Umsatz im Inland, der aber ebenfalls um 9,7 Prozent auf 762,8 Mio Euro zulegte. Mit Ausnahme von China wurden in allen wesentlichen Exportmärkten Zuwächse verzeichnet; die Exportquote kam auf 54 Prozent.

Unter Berücksichtigung der Handelsaktivitäten im Ausland, die Nobilia stetig ausbaut, steht das Unternehmen kurz davor, die 2-Mrd-Euro-Umsatzmarke zu knacken. Inklusive dieser Akvititäten (konsolidiert und quotenbereinigt) erreichte die Unternehmensgruppe Nobilia einen Umsatzanstieg um 12,2 Prozent auf 1,924 Mrd Euro. Von den Franchiseaktivitäten fließen hier lediglich die Gebühren ein.

Auch das Produktionsvolumen stieg im letzten Jahr und erreichte 8,5 (Vorjahr: 8,3) Mio Schränke. Investiert wurden 100 Mio Euro, speziell in Sürenheide und Kaunitz sowie im Werk V in Saarlouis. Personell wurde vor allem im Fuhrpark sowie im Vertriebsinnendienst aufgestockt. 250 Neueinstellungen führten bis zum Jahresende zu einer Mitarbeiterzahl von 4.523.

  • Schlagzeile: Bahn-Transport
  • H1: Nobilia: Bahn-Transport

Zumindest für Teilstrecken soll bei Nobilia künftig die Bahn zum Einsatz kommen.

Als „Hybridtransport“ bezeichnen sie in Verl das Projekt, für das erste Tests laufen, denn natürlich fährt die Bahn nicht direkt bis zum Küchenhändler. Die Auflieger müssen am Zielbahnhof von Zugmaschinen übernommen werden, die den Rest der Strecke zurücklegen. Ökonomisch sinnvoll ist das logischerweise nur auf langen Strecken, räumt Nobilia-Chef Dr. Lars Bopf auf Nachfrage ein. Das Projekt befindet sich noch in der Anfangsphase.

  • Schlagzeile: Arbeit an der Front
  • H1: Nobilia: Upgrade für Senso

Es ist Druck drauf im Markt, Kapazitäten müssen gefüllt werden. Das ging in der Küchenindustrie vor den goldenen Jahren, die mit der Schließung des Wellmann-Werks begannen und in den Corona-Jahren gipfelten, traditionell über den Preis. So richtige Schweinepreise, allein für die Auslastung, die wollen sich heute allerdings nicht mehr viele erlauben. Vielleicht ist die Erinnerung an die Alno-Jahre noch nicht verblasst.

Heute geht man sensibler vor. Häcker zum Beispiel hat im Frühjahr für die Concept130-Kollektion unterjährig ein neues Produkt in der Preisgruppe 0 eingeführt, die supermatte Direktlackfront Top Soft, die auf einer Antifingerprint-Oberfläche von Egger basiert. Positioniert ist sie unterhalb von Perfect Sense.

Schon beim ersten Anteasern dieses Produkts auf den Küchenkompetenz-Tagen in Rheinbach im März fühlte sich mancher an die im Herbst vorgestellte Senso-Front von Nobilia erinnert. Die Positionierung von Top Soft in der Preisgruppe 0 sorgte dann so richtig für Gesprächsstoff. Kurze Zeit später wurde dann aus dem Handel von Aktionspreisen aus Verl für individuell definierte, gut laufende Fronten berichtet, was von Händlern wiederum als Reaktion auf das neue Häcker-Produkt interpretiert wurde. Ob zu Recht, das wird man kaum bestätigt bekommen.

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  • Schlagzeile: Eigener Kochfeldabzug
  • H1: Nobilia: Eigener Kochfeldabzug

Eines der Messehighlights bei Nobilia war die Eigenentwicklung XTra Hob, der ersten im Gerätebereich, was wohl heißt: Weitere können folgen.

Gemeinsam mit dem elsässischen OEM-Lieferanten Arpa und dem Schott Glas hat Nobilia ein Induktionskochfeld mit Abzug entwickelt, das sich optisch in das Arbeitsplattendekor 373 Grauschiefer der ebenfalls selbst entwickelten Xtra-Arbeitsplatten einfügt.

Die Details: ungeführte Umluft, 2-in-1 Touch-Bedienung und Automatikmodus Hob²Hood. Xtra Hob kann aufgesetzt oder flächenbündig geplant werden und ist mit drei Modellen in zwei Breiten lieferbar.

Hasenpusch Christoph Nobilia

Christoph Hasenpusch, Produktmanager Elektrogeräte bei Nobilia

  • Schlagzeile: Praxistraining mit IHK-Test
  • H1: Nobilia: Praxistraining mit IHK-Zertfikat

Nach dem Start der Nobilia-Montageakademie im Herbst 2022 hat der Küchenproduzent fürs kommende Jahr gemeinsam mit der IHK Ostwestfalen eine Reihe von Praxis-Seminaren entwickelt, die IHK-Zertifikat abgeschlossen werden können. Der „Grundlehrgang Küchenmontage (IHK)“  für Quereinsteiger und Neulinge ohne Vorkenntnisse startet im Juni 2024, dauert 3,5 Wochen und ist zum Beginn für 1.500 Euro inkl. Zertifikatstest buchbar.

Für Monteure und Hilfskräfte mit Grundkenntnissen gibt es den zweiwöchigen Kurs „Fachkraft für Küchenmontage (IHK)“ für 1.000 Euro; und Monteure, die sich weiterentwickeln wollen,

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  • Schlagzeile: Vier Kampagnen
  • H1: Nobilia: Vier Kampagnen

Nobilia hat ab Oktober wieder vier Kampagnenthemen geplant und diese mit den entsprechenden Platzierungsempfehlungen für seine Händler verknüpft. „Wir gehen davon aus, dass breit platziert wird“, so Marketingleiterin Sonja Diermann in Verl.

Los ging es im Oktober für die nächsten drei Monate mit Sally und der neuen Senso-Front. Im ersten Quartal 2024 wird dann der Kochfeldabzug Xtra Hob, die zur Messe vorgestellte Eigenentwicklung, hervorgehoben. Thema des zweiten Quartals ist die Grifflosküche Line N, und ab Juli geht es in der Werbung dann um „Küche und Essbereich aus einem Guss“.

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  • Schlagzeile: Blick ins Labor
  • H1: Nobilia: Blick ins Labor

Wer zur Nobilia-Hausmesse im Herbst noch ein wenig mehr Zeit mitgebracht hat – oder auch nicht mehr Zeit mitgebracht hat, aber immer an neuen Tools und Denkweisen interessiert ist wie wir Outsider –, der konnte sich per Shuttle ein paar Hausummern weiter in Nobilias im letzten Herbst eröffnete Montageakademie befördern lassen. In der oberen Etage stand dort in diesem Jahr Nobilias KI-Team Rede und Antwort zu den Aktivitäten des Küchenbauers in diesem Segment. Auch erste Tools für Endkunden und Händler wurden hier erklärt.

Den Bereich Künstliche Intelligenz verantworten bei Nobilia IT-Chef Dr. Dirk Fitzke und Dr. Christian Ullrich gemeinsam. Ullrich hat in Verl bei neuen Geschäftsfeldern vom Schnelllieferprogramm Elements bis zur Montageakademie den Hut auf – dazu gehört eben auch die Künstliche Intelligenz. Weitere zwei Mitarbeiter gehören zum KI-Team. „Mitarbeiter Nummer 1“, Dr. Kai Kurhofer, wurde vor etwa zwei Jahren an Bord geholt.

Damals waren sie bei Nobilia zu dem Schluss gekommen, dass es geradezu fahrlässig wäre, die Masse an Daten, über die das Unternehmen schon allein aufgrund seiner Größe verfügt, nicht sinnvoll zu nutzen. Kurhofer hat auf seiner Visitenkarte die Jobbezeichnung „Data Scientist“ stehen.

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