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INSIDE Küche

  • Schlagzeile: Selbst ist die Marke
  • H1: > Midea kommt mit Einbaugeräten

Der chinesische Geräte-Multi Midea will im DACH-Raum mit einem Einbaugerätesortiment unter dem eigenem Label Gas geben.

Fast jeder dritte Geschirrspüler hierzulande und sogar jede zweite Mikrowelle weltweit stammen aus einem der 34 Werke des Geräte-Riesen Midea Group, der es umgerechnet auf 40 Mrd Euro Jahresumsatz bringt. Während Midea in der Heimat eine große Marke ist, waren die Chinesen in den deutschsprachigen Hausgerätemärkten bislang schwerpunktmäßig als OEM-Lieferanten aktiv. Unter der Leitung von Bogdan Budimski, vorher Samsung, der Anfang 2021 als Head of Built-in bei der Midea Europe GmbH in Eschborn antrat, hat Midea in den letzten Monaten aber aus dem bestehenden Portfolio ein Einbaugerätesortiment für den Küchenfachhandel im DACH-Raum definiert und ist seit dem Herbst damit am Start.

52 Geräte sind es zum Beginn, zusätzlich einige Solo-Geräte wie Side-by-Side-Kühlschränke. Als Vollsortiment mit einzelnen Lücken bezeichnet Budimski das. Im Kühlen können noch nicht alle Nischen abgedeckt werden.  Bei der Positionierung hat man sich in Eschborn fürs Konsumige entschieden, Preiseinstieg bis Mitte. „Wir müssen erstmal Vertrauen gewinnen und Stückzahlen machen. Wenn das läuft, können wir immer noch nach oben abrunden“, sagt Budimski.

Seit dem 1.10. hat Budimski Unterstützung von den drei Area-Sales-Managern Michael Niem (zuvor u.a. Samsung und Gutmann), Peter Fischer (Schiessl Klima und Schüller) und Ralf Olmesdahl (GGV Handel und Adler Dunstabzugshauben). Ein vierter soll im ersten Quartal 2022 das Team komplettieren.

„Keiner hat auf uns gewartet. Die meisten Händler sind sehr markentreu“, sagt Budimski. Trotzdem habe er die Erfahrung gemacht, dass der Name Midea im Handel bekannter ist als gedacht. Erste, auch größere Lieferungen mit mehreren Hundert Geräten an den Küchenfachhandel sind raus. In die Karten spielt Midea gerade die Liefersituation im Markt. Speziell bei den schwer zu bekommenden Geschirrspülern hat man schon einigen Händlern aus der Patsche helfen dürfen.

Geliefert wird aus einem Zentrallager von Pfenning Logistics in Philippsburg bei Karlsruhe, das bis zum Jahresende das komplette Sortiment aufgebaut haben soll, auch ein Ersatzteillager wird gerade aufgestockt. Geplant wird mit einem halbem Jahr Vorlauf. Heißt: Im Gegensatz zu vielen anderen ist Midea zurzeit kurzfristig lieferfähig.

Die Europa-Expansion soll von Eschborn aus in dieser Reihenfolge angegangen werden: Deutschland, Österreich, Schweiz; anschließend könnten schrittweise Skandinavien und die Benelux-Märkte angegangen werden.

Im Hinblick auf die mittelfristigen Ziele will Budimski realistisch bleiben: „Wir werden nicht sagen, wir wollen Miele oder Bosch ablösen. Zunächst einmal wollen wir Kommissionen zuverlässig bedienen und dabei Preisstabilität gewährleisten. Die Position ergibt sich irgendwann.“

Für den Kundendienst in Deutschland und Österreich wurde ein Unternehmen verpflichtet, das in fünf Werktagen den Erstbesuch garantiert. „Unser klares Ziel ist es, ein langfristiges Business aufzubauen und eine relevante Alternative für den Kunden zu sein“, so Budimski.

Die breite Händlerschaft ansprechen will Midea im kommenden Herbst im Rahmen der ostwestfälischen Küchenmessen. Wo genau Midea seine Präsenz haben wird, soll Anfang Dezember publiziert werden. Im Headquarter in Eschborn wird gerade ein dauerhafter Showroom eingerichtet. Außerdem können die Geräte in Stuttgart live erlebt werden, wo sich das R&D Center von Midea Europe befindet. Budimski: „Dort testen deutsche Ingenieure die Produkte für den europäischen Markt nach deutschen Maßstäben.“

  • Schlagzeile: Einzug in die Arena

Die Gütersloher Hausgeräte-Marke Miele und der FC Bayern München haben sich für drei Jahre auf einen Sponsoring-Deal verständigt. Stoff für eine wolkige Pressemeldung, in der davon die Rede ist, dass sich hier „begeisternder Spitzensport mit innovativer Technik und stilvollem Genuss auf höchstem Niveau verbindet“.

Miele wird im Rahmen des Deals in der Zentrale des FC Bayern an der Säbener Straße, im neuen innerstädtischen „FC Bayern Flagship Projekt“ und in einer Lounge in der Allianz Arena Miele-Kochgeräte aufbauen – und sich drumherum in Szene setzen. Man werde für „erstklassige Gourmet-Erlebnisse sorgen“, textet Miele. Die Miele-Tochter MChef, also das Service-Konzept rund um den durchaus revolutionären Dialoggarer, wird auffahren. Wenn nicht gespielt wird, soll Spitzenkoch Kevin von Holt aus Hamburg mit seiner Kochschule in der Miele-Lounge seine Bühne bekommen.

Corona-Maßnahmen-bedingt kommt die Meldung wohl etwas zur Unzeit. Aber es kommen ja hoffentlich wieder andere Zeiten.

  • Schlagzeile: „Achterbahnfahrt“

Der Geschäftsverlauf der Miele Gruppe habe 2020 einer „Fahrt mit der Achterbahn“ geglichen, meldet der Gütersloher Gerätekonzern aktuell. „Vielversprechend“ zeigte sich der Jahresauftakt, von „deutlichen Einbrüchen“ waren die Monate März bis Mai geprägt, im Sommer folgten „starke Nachholeffekte“, doch am Ende kam es schließlich zu einer „herausragend zweiten Jahreshälfte“. Die sich bei einigen Produktgruppen zum Leid vieler Händler in Lieferverzögerungen mit bislang kaum gekanntem Ausmaß auswirkten. Vor allem auf Waschmaschinen, Trockner und Geschirrspüler muss weiterhin gewartet werden.

Alles in allem kletterte der Umsatz der Miele Gruppe im Jahr 2020 auf 4,5 Mrd Euro, was einem Plus von 6,5 Prozent entspricht. Gut zulegen konnte Miele in Deutschland. Dort sprang der Umsatz um 8,8 Prozent auf 1,33 Mrd Euro. Aber auch im Rest von Zentraleuropa und China hat Miele seinen Umsatz einen deutlichen Push geben können. In den USA und Großbritannien dagegen stagnierte der Umsatz auf Vorjahresniveau. Unter der Produktgruppen haben vor allem Staubsauger, Kühlgeräte und die frisch eingeführte Generation 7000 den Umsatz angekurbelt.

Dass Miele das Jahr 2020 mit solch guten Zahlen abschließen konnte, liegt nicht zuletzt auch am Rückenwind einer Sonderkonjunktur. So profitierten viele Hausgeräte-Hersteller im vergangenen Jahr von einer erhöhten Nachfrage, weil viele Menschen – bedingt durch Lockdown und Homeoffice – mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbracht haben. Die Folge, auch für Miele: Eine hohe Auslastung in den Werken, Sonderschichten und verlängerte Lieferzeiten.

  • Schlagzeile: No. 3 mit Otto Wilde

Seine dritte eigene Filiale im Heimatmarkt nach Berlin und Gütersloh will der E-Gerätebauer Miele vor Weihnachten in Düsseldorf eröffnen. Das neue Miele Experience Center, von denen es weltweit um die 100 gibt, soll an der Einkaufsmeile „Kö“ angesiedelt sein. Die 441 qm Fläche auf zwei Etagen, auf denen Miele sich einmietet, bieten noch Platz für die neue Tochtergesellschaft Otto Wilde Grillers.

Dem Vorwurf, den eigenen Fachhandelskunden in die Quere zu kommen, will man sich in Gütersloh nicht aussetzen. „Gerade in den Top-Lagen der Metropolen dominieren oft große Fachmärkte und Online-Handel das Geschäft, während klassische Fachgeschäfte eher rar gesät sind“, sagt Deutschland-Chef Frank Jüttner. In Düsseldorf schließe bald das neue MEC diese Lücke, so wie auch viele andere Premium-Hersteller dort in Eigenregie ihren Markenauftritt stärkten – was im Ergebnis auch allen anderen Vertriebskanälen zugutekomme. Drum seien Miele Experience Center auch in weiteren deutschen Metropolen denkbar.

  • Schlagzeile: Zahlen aus Gütersloh
  • H1: Miele Umsatz 2021

Für den Einrichtungsmarkt gleichen die letzten zwei Jahre einem Tauziehen. Auf der einen Seite zieht Corona, die damit verbundenen Auflagen und schlechten Warenverfügbarkeiten, der Industrie und auch dem Handel viel Energie. Auf der anderen Seite freuen sich Unternehmen beider Lager im Möbelmarkt über die viel besprochene Corona-Sonderkonjunktur. Diese spiegelt sich auch in den Miele-Zahlen aus dem Jahr 2021 wieder, die nun veröffentlicht wurden. Demnach konnte die Miele-Gruppe, mit Sitz in Gütersloh, ein Umsatzplus um 7,5 Prozent erzielen. Der Gesamtumsatz beläuft sich auf 4,48 Mrd Euro.

Überproportional gewachsen ist der Umsatz in Osteuropa, China und den USA. Im Heimatland Deutschland konnte der Premiumhersteller von Hausgeräten 1,39 Mrd Euro umsetzen, das entspricht einem Wachstum über 5,1 Prozent. Trotz der anhaltenden Knappheit der Halbleiter meldet Miele, mehr Geräte produziert und verkauft zu haben als je zuvor in der 123-jährigen Geschichte.

Dass beim Thema Restaurant- und Hotel-Belieferung keine Rede von Sonderkonjunktur ist, das ist momentan ohnehin klar. Den Umsatz der Business-Sparte Professional konnte Gütersloh im Jahr 2021 dennoch um 6,2 Prozent steigern. Zum Bereich Professional zählen professionelle Geschirrspülen, Medizin-, Labor- und Wäschereitechnik.

Miele ist in knapp 100 Ländern mit Vertriebsgesellschaften oder über Importeure vertreten. Um die Marke weltweit zu stärken, setzt Miele auf eigene Stores. Neben Gütersloh und Berlin gibt es hierzulande nun auch einen Store in Düsseldorf. Dort teilt sich der Gerätehersteller die 441qm Ladenfläche mit seiner Beteiligung Otto Wilde Grillers.

Für Miele arbeiten weltweit 21.921 Menschen. Das sind 4,7 Prozent mehr als vor 12 Monaten und mehr als je zuvor.

Die Lieferungen von Produkten nach Russland hat Miele aufgrund des Ukraine-Krieges eingestellt. Ausgenommen sind Produkte zur medizinischen Versorgung.

  • Schlagzeile: Grüne Absicht

Seit knapp einem Jahr setzt Miele in seinem Werk Oelde monatlich 24 Tonnen „grünen Stahl“ in Herden und Backöfen ein, der von der Salzgitter AG in Peine kommt (INSIDE 1147). Laut Miele sind die Emissionen bei der Herstellung dieses Stahls durch Verwendung von klimafreundlichen Energieträgern und Stahlschrott um mehr als 66 Prozent verringert.

Anfang Oktober unterzeichnete Gütersloh nun auch mit Thyssenkrupp eine Vereinbarung. Der Stahlhersteller zieht bis 2026 eine wasserstoffbetriebene Anlage in Duisburg hoch, von der aus auch Miele beliefert werden soll und sich nun die ersten Mengen gesichert hat. Thyssenkrupp will seine Stahlproduktion bis spätestens 2045 auf klimaneutral umstellen. Dafür werden weitere solcher wasserstoffbasierter Anlagen nötig sein. Für 2030 ist bereits eine Produktion von 5 Mio Tonnen CO2-armem Stahl geplant.

Für Miele wiederum ist die Umstellung auf grünen Stahl einer der größten Hebel bei der Reduzierung von Emissionen. Um die Lieferung des grünen Stahls sicherzustellen, wurde noch eine weitere Vereinbarung mit dem schwedischen Unternehmen H2 Green Steel getroffen. Die Schweden wollen ab dem Jahr 2030 5 Mio Tonnen grünen Stahl in Boden produzieren.

  • Schlagzeile: Inkubator am Start
  • H1: Miele mit eigenem Inkubator

Miele hat im Januar mit der Pioneering GmbH einen Inkubator für die im eigenen Unternehmen entstandenen Start-ups an den Start gebracht. Die neue Gesellschaft ist Tochtergesellschaft von Miele Venture Capital. Als Managing Director verantwortlich ist Dr. Ina Nordsiek, die bei Miele das Intrapreneurship-Programm innerhalb der New Growth Factory leitet und beim 5. INSIDE-Branchen-Gipfel im April als Speakerin dabei sein wird, zusammen mit Hendrik Stengelmann, Director Digital Innovation and Products im Bereich Smart Home.

Die Pioneering GmbH bietet den Corporate Start-ups aus New Growth Factory oder Smart Home den Support, um Geschäftsmodelle am Markt zu validieren und auf den Markt zu bringen. Was es mit dem Miele-Intrapreneurship-Programm auf sich hat, hat Nordsiek im vergangenen Jahr in einem INSIDE-Küche-Talk erläutert. Das Video steht auf www.inside-kueche.de nach wie vor zur Verfügung.

  • Schlagzeile: 12,2 Prozent Plus

Größer könnte die Diskrepanz kaum sein: Während sich die Auftragslage in der Küchenbranche im ersten Quartal spürbar abgeflacht hat, kamen etliche Unternehmen in den letzten Wochen mit Meldungen über zweistellige Umsatzmeldungen ums Eck. Die bezogen sich natürlich auf das vergangene Jahr und waren auch nicht unbedingt mengen-, sondern hauptsächlich preisgetrieben.

Auch einige Miele-Werke sind aktuell schlecht ausgelastet, was in den Bereichen Waschen, Trocknen und Staubsauger über Kurzarbeit abgefedert wird. Hilft nix, 2022 war das Umsatzwachstum wieder enorm, und gemeldet wird ja fürs vorangegangene Gesamtjahr. Und zwar: 12,2 Prozent Plus auf 5,43 Mrd Euro Umsatz. Mit dem Zusatz: „Verkaufte Stückzahlen leicht über Vorjahr.“

Immerhin haben sich die Lieferzeiten endlich wieder normalisiert. Der Verkauf nach Russland wurde bereits im März 2022 eingestellt. Ausnahme: Medizintechnik.

Das Umsatzwachstum im vergangenen Jahr kam in erster Linie aus Osteuropa und Asien, aber auch aus Australien, UK, Holland und den USA. Der Inlandsumsatz erhöhte sich um 5,6 Prozent auf 1,47 Mrd Euro. Unter den Produktgruppen für den Haushalt haben vor allem Geschirrspüler, Wäschepflege und Kochgeräte überproportional gut abgeschnitten.

Beim Personal kann die Gerätemarke mit 23.322 Beschäftigten zum Jahresende 2022 ein Allzeithoch melden. Am Firmensitz Gütersloh richtet Miele momentan 300 zusätzliche Büroarbeitsplätze ein (obwohl kürzlich gemeldet wurde, dass Homeoffice bei Miele aktiv angeboten wird). 29 eigene Marken-Stores wurden im letzten Jahr eröffnet, etwa in Antwerpen, Athen, London, Nizza, Osaka, Perth und Seoul, so dass es nun über 200 eigene Adressen gibt.

  • Schlagzeile: Bauen in Amerika
  • H1: Miele baut Werk in USA

Der Gütersloher Hausgerätehersteller Miele, zuletzt im Inland hier und dort eher mit Auslastungsthemen konfrontiert, baut in Nordamerika ein weiteres Werk für die Produktion von Herden und Backöfen. Wo dieses Werk für die Märkte Mexiko, Nordamerika und Kanada genau entstehen soll, werde sich in den nächsten Monaten klären, so Miele. Die Entscheidung zu bauen, sei aber getroffen.

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 Man wolle marktnäher produzieren, so Miele. Die Business Unit Cooking entwickle sich weiter gut, sei einer „der wichtigsten Wachstumstreiber“ (liegt bei 1,1 Mrd Euro Umsatz). "Auch für die kommenden Jahre planen wir mit steigenden Stückzahlen“, sagt Mieles Cooking-Chef Dr. Uwe Brunkhorst, „und damit stoßen wir mit unseren bisherigen Produktionsstandorten in Arnsberg, Bünde und Oelde an die Grenze unserer Kapazitäten.“

In Nordamerika wird der achte Miele-Produktionsstandort außerhalb Deutschlands entstehen.

 

  • Schlagzeile: Firma für Deutschland

Seit 2001 hat der Gütersloher Gerätebauer Miele Vertrieb und Service für den deutschen Markt in einer Abteilung innerhalb der Miele & Cie. KG gebündelt. Mit 1.600 Beschäftigten und 1,5 Mrd Euro Umsatz haben die Ostwestfalen nun offenbar die Notwendigkeit gesehen, eine eigene Tochtergesellschaft für diese Aktivitäten zu gründen. Die Miele Vertriebsgesellschaft Deutschland KG wird von Frank Jüttner als Geschäftsführer geleitet, der als Senior Vice President DACH innerhalb der Gruppe auch weiterhin die Verantwortung für die Schweiz und Österreich trägt.

Mit dem Schritt in die rechtliche Eigenständigkeit folgt die neue Firma dem Vorbild der Miele-Vertriebsgesellschaften der übrigen Länder, was unter anderem die Weiterentwicklung und Vereinheitlichung der weltweiten IT-Struktur erleichtere, heißt es aus Gütersloh. Für Mitarbeiter und Geschäftspartner solle sich nichts ändern.

  • Schlagzeile: Auf Eis gelegt
  • H1: Miele stoppt Bürotraktbau

Gestiegene Baukosten, Lieferengpässe beim Baumaterial – das macht den Bau neuer Bürogebäude generell schwierig. Auch für den Gütersloher Premiumhausgeräte-Hersteller Miele. Vor rund anderthalb Jahren hatte der angekündigt, zwei neue Bürokomplexe zu bauen – mit je 300 Arbeitsplätzen. Einer davon wird wohl im dritten Quartal 2024 fertig, wie

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  • Schlagzeile: „Gute Figur“
  • H1: Miele auf Gut Böckel

Miele hat das Erfolgs-Geschirrspülermodell  G7000, das zuletzt im Jahr über 940.000-Mal verkauft wurde, zur IFA um weitere Programme für energieeffiziente und schonende Reinigung upgegraded und (danke dafür, sagt die Outsiderin aus Elternsicht!) die Geschirrkörbe so verbessert, dass auch Flaschen und Trinkhalme gründlich gespült werden können. Die G7000-Serie wird Miele natürlich auch im Küchenherbst auf Gut Böckel dabei haben.

Nicht so auf der Agenda des Küchenhandels gestanden hat bislang der Wäschepflegebereich, sagt Bernhard Hörsch, Commercial Director Sales von Miele Deutschland. Der Wäschepflegeschrank Aerium, findet er, mache aber auch im Wohnumfeld eine „gute Figur“. Das Möbel trocknet, glättet und erfrischt Wäsche, ohne zu waschen. Feuchte oder nach dem Besuch im Schnellimbiss müffelnde Klamotten lassen sich mit dem neuen Produkt fix und energie- und wassersparend generalüberholen. Tipps zum nachhaltigen Kochen und Wirtschaften gibt es außerdem in der Miele-App.

Auch künstliche Intelligenz hält bei Miele Einzug. Smart Food ID nennt der Gerätebauer aus Gütersloh eine Funktion, die die über eine Kamera im Backofen die Zutaten erkennt und das passende Programm vorschlägt. Aus den bislang 30 Rezepten sollen kontinuierlich mehr werden. Eine weitere smarte Innovation nennt sich Meal Sync. Meal Sync stellt sicher, dass alle Zutaten eines Gerichts, ob in den Backofen oder Dampfgarer geschoben, so gestartet und gesteuert werden, dass sie auf den Punkt gleichzeitig fertig sind.

  • Schlagzeile: Abbau am Stammsitz
  • H1: Miele: Stellenabbau am Stammsitz

Auf zwei statt wie bislang drei Schichten wird der Hausgerätebauer Miele zum Jahreswechsel in einem Teil seiner Waschmaschinenfertigung am Stammsitz Gütersloh umstellen. Damit verbunden ist ein nicht näher bezifferter Personalabbau in dem Bereich, in dem laut Spiegel 1.300 Menschen beschäftigt sind.

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  • Schlagzeile: Grüne Projekte
  • H1: Miele: Grüne Projekte

Europaweit steht das Recht auf Reparatur vor der Haustür. Bis zu einer endgültigen Regelung dürfte es noch einige Monate dauern, doch die Hersteller bereiten sich darauf seit einiger schon Zeit vor. Jetzt geht

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  • Schlagzeile: New Home Alabama
  • H1: Miele: New Home Alabama

Miele hat für den im März angekündigten Bau seines US-Werks eine Standortentscheidung getroffen. In Opelika im Bundesstaat Alabama soll das erste Werk auf dem amerikanischen Kontinent entstehen. Bereits Ende 2024 soll es losgehen mit der Produktion – mit 150 Beschäftigten für den Anfang.

Die USA sind der größte Auslandsmarkt des Gütersloher Hausgerätebauers. Eine Vertriebs- und Servicegesellschaft gibt es bereits seit 40 Jahren. Amerika-CEO Jan Heck ist auch Präsident des Branchenverbands NKBA.

Der neue Standort ermöglicht die marktnahe Produktion der großvolumigen Herde und Backöfen, die Miele speziell für die USA, Kanada und Mexiko ins Programm genommen hat. Später sollen hier auch die dazu passenden Dunstabzugshauben produziert werden.

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  • Schlagzeile: Jüttner übergibt

Aus gesundheitlichen Gründen zieht sich Frank Jüttner von der Geschäftsführung der deutschen Miele-Vertriebsgesellschaft und der Verantwortung als Senior Vice President DACH zurück, bleibt aber im Unternehmen.

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  • Schlagzeile: Neue Küchenhelfer
  • H1: Miele: Neue Küchenhelfer

Im 50 m hohen, letztes Jahr in Vilvoorde bei Brüssel eröffneten Innovationszentrum Living Tomorrow zeigen 80 Firmen Ideen für das Leben in der Zukunft. Auch Miele ist im Living Tomorrow vertreten – mit seinem Food Lab. Dort sind die Früchte der Arbeit von Mieles internationalen Design-Teams zu sehen. Die tüfteln unter den Fittichen von Mieles oberstem Design-Chef Andreas Enslin – manchmal jahrelang. Wie der Prozess dazu aussieht, ist schon spannend genug (INSIDE Spezial Küche 8).

Im Food Lab in Vilvoorde

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  • Schlagzeile: Zum Standort Deutschland
  • H1: Dr. Reinhard Zinkann im Focus

Seit den mehr oder weniger öffentlich ausgetragenen Verhandlungen über den weltweiten Stellenabbau und die Verlagerung der Waschmaschinenfertigung nach Polen hatten die Miele-Gesellschafter Dr. Markus Miele und Dr. Reinhard Zinkann viele Gelegenheiten, Ihre Sicht der Dinge in den Medien zu erläutern. Im letzten Focus war wieder Zinkann dran, der im Interview mit Chefautor Thomas Tuma auf die Vorwürfe einging, Miele trage zur deutschen Deindustrialisierung bei. Zinkann stellte klar, dass die Verlagerung bis 2027 sich nur auf die Endmontage von Waschmaschinen für den Haushalt beziehe und Komponenten größtenteils weiterhin in den deutschen Miele-Werken gefertigt würden. Auch weiterhin bekenne sich Miele zudem zum Standort Deutschland, den er als „Hochlohn- und Hochsteuerland mit sehr kurzen Arbeitszeiten und viel Bürokratie“ beschreibt. Acht der weltweit 15 Werke befinden sich in Deutschland, für die nächsten Jahre sind 500 Mio Euro an Investitionen zugesagt. 10.000 der 22.000 Beschäftigten haben hier nach wie vor ihren Arbeitssitz.

Etwas erstaunen mag, dass Miele sich laut Zinkann von der aktuellen Marktflaute „kalt erwischt“ sah.

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  • Schlagzeile: Pearlbeige auf Gut Böckel
  • H1: Miele: Pearlbeige auf Gut Böckel

Mit einer neuen Farbe, Pearlbeige, warten zur Herbstmesse auf Gut Böckel die Miele-Einbaugeräte auf. Marktuntersuchungen und Designtest haben im Vorfeld gezeigt: „Das kommt extrem gut an.“ Sagt Miele-DACH-Chef Christian Gerwens. Im Vordergrund stehen zudem ein neues Design für integrierte und vollintegrierte Geschirrspüler, Dunstabzugshauben und Gerätekombinationen in edlem Mattschwarz.

Neu ist auch die schon auf der IFA verkündete Zusammenarbeit mit dem Zwei-Sterne-Koch Alexander Herrmann, der nicht nur in Berlin und Rödinghausen sein Können unter Beweis stellt, sondern auch für die Dinner-Reihe „Miele Chef Stories“ im Penthouse über der FC Bayern World in München.

Händler sind im Umfeld der Küchenmeile auch zu Werksbesichtigungen im Werk Bünde eingeladen, wo Miele Dampfgarer, Kochfelder und Wärmeschubladen fertigt. Nach wie vor steht Made in Germany hoch im Kurs bei Miele, so die Botschaft. Über Händlerbeiräte, Präsenzveranstaltungen für Händler und überhaupt regelmäßigen engen Kontakt wollen Gerwens und das Vertriebsteam künftig die Wünsche und Bedürfnisse der Miele-Kunden besser verstehen und berücksichtigen. Dazu gehört ganz sicher auch, dass die Öffnungszeiten der Messe auf Gut Böckel bis Donnerstag, 18 Uhr reichen, was in den letzten Jahren nicht immer so war.

  • Schlagzeile: 125 Wochen zum 125-Jährigen
  • H1: Miele: 125 Wochen zum 125-Jährigen

Nach dem großen Mitarbeiterfest im Sommer und dem Dinner auf der IFA lud Miele am Freitagabend vor Beginn der Herbstmesse auch noch Kunden und Geschäftspartner aus dem Küchen- und Möbelhandel zu einem Jubiläumsevent auf Gut Böckel ein. Es gab einen Blick auf die 125-jährige Historie, musikalische Begleitung durch den Konzertpianisten Vladimir Mogilevsky und Flying Dinner aus der Sterneküche von Alexander Herrmann.

Produktseitig wird das 125-jährigen Firmenjubiläum mit eine kostenfreien Garantieverlängerung um 125 Wochen gefeiert, die auf die „125 Gala Edition“ der grifflosen Einbaugeräteserie ArtLine in Obsidianschwarz matt gewährt wird.

Weiß übrigens soll es bei Miele künftig nicht mehr geben. Die neue Trendfarbe heißt Pearlbeige, eine Mischung aus Grau und Beige in hochglänzender Glasoberfläche, die sich mit so ziemlich allem kombinieren lässt. Zum Portfolio von Mieles griffloser ArtLine-Designlinie in Pearlbeige gehören Backöfen, Dampfbacköfen (jeweils für die 45er- und 60er-Nische) und Backöfen mit Mikrowelle. Auch Einbau-Kaffeevollautomaten , Wärme- bzw. Vakuumierschubladen, zwei Weintemperierschränke und die Dunstabzugshaube Sienna mit nur 50 db Geräuschwert sind in Pearlbeige zu haben. Marktstart ist im Januar. Neben Pearlbeige sind Miele-Einbaugeräte dann noch in Graphitgrau, Obsidianschwarz matt oder glänzend und Edelstahl zu haben.

Zu den Neuheiten auf Gut Böckel zählten auch ein neues Deckengebläse mit flacher Bauhöhe und Klicksystem für eine einfache Installation sowie Miele-eigenes Kochgeschirr, das sich für Induktionsfelder mit integriertem Abzug eignet. Der Nutzen der neuen Töpfe und Pfannen leuchtet bei einer kurzen Produktvorführung direkt ein: Ein flacher Ausschnitt im Edelstahlrahmen der Glasdeckel bilden den Dampfauslass, der sich so drehen lässt, dass die Kochdünste direkt auf die Absaugung gelenkt werden.