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INSIDE Küche

  • Schlagzeile: Als Händler denken
  • H1: Wagner & Schönherr: Als Händler denken

Seit Ende letzten Jahres gehört das von Hans Winkler gegründete „Küchentuning“-Start-up Osta zum Nischenanbieter Wagner & Schönherr. Als „Perfect Match“ bezeichnet Winkler die neue Konstellation. Er bezieht das nicht nur auf die sich ergänzende Produktrange und die Vertriebsstruktur, sondern vor allem auf die ähnliche Denke der beiden Unternehmen. Mit ihren Produkten aus einer einfachen Küche etwas Besonderes machen zu können ist das verbindende Ziel. Kurz vor Weihnachten haben wir die Wagner-&-Schönherr-Macher Frank und Philipp Schönherr zusammen mit Hans Winkler noch zu einem gemeinsamen Gespräch abgepasst.

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  • Schlagzeile: Wohnmöbel für die Fläche

Auf der Hausmesse Süd im Rolf-Benz-Showroom hat die neue Living-Kollektion Creation by Rolf Benz einen schönen Platz bekommen. Sie soll, auf eine durchaus überraschende Weise, die Lücke füllen, die Hülsta Sofa gerissen hat.

Die neue Kollektion Creation by Rolf Benz hat als Flächenkonzept vielleicht sogar Potenzial für mehr, denn Rolf Benz ist mit der Team7-Tochter Walden hier einen Schritt ins Wohnen gegangen, der durchaus bemerkenswert ist.

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  • Schlagzeile: Das Start-up wird erwachsen
  • H1: Walden: Das Start-up wird erwachsen

Walden, österreichischer Anbieter von Naturholzmöbeln und immer größer werdende kleine Schwester von Team7, ist seit 2015 am Markt.

Gegründet hatte Team7-Boss Dr. Georg Emprechtinger die zweite Firma ursprünglich mal, weil er einen Bedarf an Schlafmöbeln aus Massivholz auf dem Schweizer Markt gesehen hatte. So ging Walden seinerzeit auch als Schlafmöbelbauer an den Start. Recht kurze Zeit später schon wurde umgeswitcht: Seit 2016/2017 ist Walden in erster Linie Küchenlieferant mit Schwerpunkt in Deutschland und Österreich.

„Die Entscheidung war richtig. Walden ist vom Start-up zu einer etablierten Premium-Küchenmarke geworden“, sagt Stefan Radinger, kreativer Kopf der jungen Marke. Im INSIDE Küche-Talk mit den Outsidern Simon Feldmer und Eva Ernst spricht Radinger u.a. über die Entstehungsgeschichte der Küchenmarke, erklärt, woher der Name kommt und wer sich so alles eine Walden-Küche kauft.

Umsatzzahlen kriegt man keine. Nur so viel: Seit 2019 schreibt der junge Anbieter schwarze Zahlen, zuletzt hat sich der Umsatz verdoppelt. Synergien suchen Walden und Team7 bei Vertriebsleitung, Produktionsstätten und Einkauf. Produktentwicklung und Außendienst sind von der großen Schwester getrennt.

Radinger selbst ist eigentlich selbstständiger Industriedesigner und Art Director. Die Entwicklung von Walden war für ihn „mehr als ein Full-time-Job“, sagt er. Inzwischen hat er aber auch wieder Raum für andere Projekte. Auf dem Gehöft der Familie soll so zum Beispiel ein „Creative Hub“ entstehen, in dem auch mal ein Walden-Showroom seinen Platz finden könnte.

Hiergeht’s zum Talk im Podcast-Format. Und hier zum Video:

  • Schlagzeile: Vakanz besetzt
  • H1: Daniel Griehl geht von Siematic zu Warendorf

Am Tag nach dem Bekanntwerden von Daniel Griehls Kündigung bei Siematic in Löhne informiert heute bereits sein neuer Arbeitgeber: Wie vermutetwird Griehl neuer Geschäftsführer bei der Warendorf Küchenfabrik. Sein erster Arbeitstag in Warendorf ist der 1.7.

Neben der Geschäftsführerposition dürfte für Griehl eine Beteiligung am Unternehmen den Anreiz für einen erneuten Wechsel gegeben haben. Griehl: „Die Aufgabe, Warendorf als internationale Luxus- und Lifestyle Marke zu etablieren, betrachte ich als besonders reizvolle Herausforderung. Die Konsolidierung der Führungsposition durch eine Partnerschaft ist für mich ein besonderes Zeichen der Anerkennung durch den Warendorf-Inhaber.“

Bei Warendorf stand in den letzten Monaten Inhaber Jeffrey Wang an der Spitze, nachdem Ralph Kobsik im vergangenen Herbst das Unternehmen verlassen hatte.

  • Schlagzeile: Der Insolvenzgrund
  • H1: Warendorf: Objekt in China verschoben

Als Branchenjournalist hat man es (leider) seit dem Herbst wieder häufiger mit Insolvenzkanzleien zu tun. Bereits mehrfach auch wieder mit der bundesweit tätigen Kanzlei Pluta, für die auch der vorläufige Warendorf-Insolvenzverwalter Stefan Meyer tätig ist. In Warendorf wird er unterstützt von Rechtsanwalt Christoph Chrobok und Rechtsanwältin Dr. Ria Brüninghoff, wie die Kanzlei heute mitteilt.

Es folgt auch eine ausführliche Erklärung für die Schieflage, die laut dem neuen CEO Daniel Griehl sehr überraschend eingetreten sei. Auslöser sei nämlich Xi Jinpings Null-Covid-Politik gewesen.___STEADY_PAYWALL___Die habe dazu geführt, dass ein für November und Dezember fest eingeplanter Großauftrag in China ins Jahr 2023 verschoben werden musste. Das ließ erhebliche Umsatzeinbußen und in der Folge auch Liquiditätsengpässe erwarten. Wegen der schwierigen wirtschaftlichen Situation in China könne der Inhaber Jeffrey Wang das Unternehmen auch nicht mehr finanziell unterstützen.

Laut Pluta wird das Geschäft der Warendorfer Küchenfabrik mit den rund 100 Mitarbeitern nun in der vorläufigen Insolvenz erst einmal weitergeführt. Stefan Meyer: „Der Geschäftsbetrieb wird fortgeführt. Wir werden nun schnellstmöglich alle bestehenden Aufträge analysieren und nach der ersten Bestandsaufnahme mit den Kunden Kontakt aufnehmen, um diese über den weiteren Fortgang zu informieren.“

Aktuell bewegt sich der Umsatz um 20 Prozent über Vorjahr, sagt Griehl. Auch Neukunden wurden gewonnen. Entmutigen lassen will er sich deshalb nicht.

Für 2021 meldete Warendorf einen Umsatz von rund 8 Mio Euro.

  • Schlagzeile: Die Suche geht weiter

Seit Anfang Februar schon ist das Insolvenzverfahren über die Warendorf Küchenfabrik eröffnet. Inhaber Jeffrey Wang, gleichzeitig Distributor in China, hatte zum Ende des Jahres einen Großauftrag verschoben, was in Warendorf für fehlende Liquidität sorgte.

___STEADY_PAYWALL___

Wie ist der Stand im laufenden Insolvenzverfahren? In der Gerüchteküche war kurioserweise Hülsta als Interessent aufgeploppt, die sich momentan bekanntlich selbst in einem Sanierungsprozess befindet. Scheint nicht so plausibel.

Der Antwort auf eine Nachfrage bei Insolvenzverwalter Stefan Meyer kann man zumindest entnehmen, dass die Investorensuche noch läuft: „Mit allen im M&A-Prozess beteiligten potenziellen Investoren sind Vertraulichkeitsvereinbarungen geschlossen worden, so dass wir im laufenden Prozess keine weiteren Auskünfte erteilen können.“

  • Schlagzeile: Nach der Übernahme
  • H1: Warendorf: Nach der Übernahme durch Hülsta

„Arbeit ist ja mehr als Geldverdienen. Arbeit war für uns auch Erfüllung. Wir sind mit Freude ins Unternehmen gegangen, haben dort Kollegen getroffen. Da sind auch Freundschaften entstanden.“___STEADY_PAYWALL___

Es ist ein langer Text, den die Münsterland Zeitung in den vergangenen Tagen unter der Überschrift „Plötzlich ist Geld für eine Firmenübernahme da“ veröffentlicht hat. Redakteur Stefan Grothues hat sich mit vier Ex-Hülsta-Mitarbeitern getroffen, die fassungslos sind. Es geht natürlich um die Warendorf-Übernahme, den Wumms der vergangenen Woche, durch Hülsta und seinen Chefsanierer Dr. Thomas Knecht.

Die Hülsta-Werke Hüls GmbH & Co. KG steckt bekanntlich selbst noch mitten in der Sanierung. Ende des zweiten Quartals soll der Neustart mit einer schlanken und wendigen Auffanggesellschaft stehen. Auf dem Weg dahin wurden kurz vor Weihnachten 225 Hülsta-Mitarbeiter gekündigt – „ohne Abfindung und Sozialplan“, wie auch die Regionalzeitung nochmal betont. 171 Kollegen sind nun noch ein paar Wochen in einer Transfergesellschaft beschäftigt, wo sie 80 Prozent ihres früheren Lohns bekommen. Ende Juni ist Schluss. Die Ex-Hülsta-Kollegen, die ihrem Ärger nun in der Regionalpresse Luft machen, waren teilweise 30 Jahre und länger für Hülsta tätig, haben in den vergangenen Jahren der harten Sanierung Überstunde um Überstunde geschoben, die nicht bezahlt wurden, um zu helfen. Dann wurden sie entlassen. Und nun übernimmt ihr ehemaliger Arbeitgeber „eine Luxusküchenfirma“, wie einer sagt, dafür sei jetzt plötzlich Geld da. Der Frust ist riesig.

„Dass so etwas in Deutschland überhaupt gesetzlich möglich ist, das kann ich nicht verstehen“, sagt einer. Die Warendorf-Übernahme: Ein geradezu spektakulärer Schachzug von Knecht, der ihn auf jeden Fall mal bei den ehemaligen Hülsta-Kollegen zur Reizfigur macht.

  • Schlagzeile: Managed in Germany
  • H1: Warendorf: Managed in Germany

Nach einigen Jahren in chinesischer Hand tritt Warendorf zur diesjährigen Hausmesse erstmals wieder als komplett deutsche Küchenmarke auf. Ende März hatte die Münsterländer Möbelmarke Hülsta Warendorf aus der Eigenverwaltung übernommen und verfolgt mit der neuen Sortimentsgruppe einen ganz eigenen Plan.

Hintergrund dieser Übernahme war freilich auch der Einstieg der Marke Hülsta ins Küchensegment. Unabhängig davon verfolgen die Warendorf-Geschäftsführer Daniel Griehl und Waldemar Bauer auch ihren Plan für die Fachhandelsmarke Warendorf weiter. Zur Messe nach Warendorf laden sie unter dem Motto „Functional Luxury“ ein. Funktion und luxuriöses Design sollen zu einer Einheit verschmelzen. „Wir zeigen drei Küchen, die wirklich etwas Neues sind“, sagt Griehl. Ein „absoluter Eyecatcher“ sei darunter. Mehr Infos gibt’s dann zur Messe. Griehls Vision: Sich von der Ähnlichkeit so absetzen, dass eine Warendorf-Küche unter den Küchen aller anderen Hersteller erkennbar ist.

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  • Schlagzeile: Der Brunnen im Wohnraum
  • H1: Warendorf: Der Brunnen im Wohnraum

„Wir haben einmal den Reset-Button gedrückt“, sagt Warendorf-Geschäftsführer Daniel Griehl während der Messe. Damit ist nicht nur die Übernahme der Premium-Küchenschmiede durch Hülsta in diesem Frühjahr gemeint, sondern auch der Produktauftritt im Herbst.

Oberstes Ziel in Warendorf war: Differenzierung. Die ist gelungen, darf man sagen. Differenzieren wollen sie sich bei Warendorf aber nicht einfach mit „schönen Küchen“ (wobei die schwebende Kochinsel der „Pure Style“ schon in diese Kategorie fällt), sondern auch mit Funktionalität. Und mit der passenden Story.

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  • Schlagzeile: Hülsta-Investor übernimmt direkt
  • H1: Hülsta-Investor übernimmt direkt

Es gab zuletzt nicht nur um Hülsta viele Fragezeichen, bis es am Ende Mitte Oktober knallte und Dr. Thomas Knecht seinen Schreibtisch räumte. Bis Ende des Jahres spätestens soll Hülsta nun aus der Insolvenz geführt werden. 

Auch um den Küchenhersteller Warendorf gab es zuletzt nach dem Knecht-Knall in Stadtlohn wieder Gerüchte. Was wird da jetzt in Warendorf passieren, nachdem Knecht in Stadtlohn abberufen wurde? 

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  • Schlagzeile: Griehl zieht weiter

Seit wenigen Wochen ist der Hülsta-Investor, das norddeutsche Family-Office Drengenberg, direkt am Küchenbauer Warendorf beteiligt. Bereits Anfang November war dort dann auch Mike Hemmerich, Vertreter des Investors und auch neuer Hülsta-CEO, als Geschäftsführer eingestiegen. Auf die Frage nach der Zuständigkeit von Daniel Griehl gab es aus Stadtlohn bislang keine Antwort. Die folgte am heutigen Freitag: Griehl hat das Unternehmen verlassen, auf eigenen Wunsch. Laut INSIDERn hat er im Sommer bereits seine Kündigung eingereicht, um einen neuen Job anzunehmen, wieder weiter südlich.

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  • Schlagzeile: Verwalter bestellt
  • H1: Insolvenzverwalter für Küchenhersteller Warendorf bestellt

Es hat nach dem insgesamt vierten Insolvenzantrag des Küchenbauers aus Warendorf ein paar Tage gedauert, bis das Amtsgericht Münster den vorläufigen Insolvenzverwalter für die Warendorf Werke und für Warendorf Individual bestellt hat.

Schon am 19.12. hatte Hülsta- und Warendorf-CEO Mike Hemmerich bestätigt, dass ein Insolvenzantrag bevorstehe. Seit dem 22.12. ist nun Rechtsanwalt Stephan Michels aus Münster (+49-251-609652-0) vorläufiger Verwalter.

  • Schlagzeile: Produktion wieder am Netz
  • H1: Warendorf: Produktion wieder am Netz

Dass es die vierte Insolvenz ist, macht die Sache für die Küchenschmiede Warendorf natürlich reichlich komplex. So ist als Inhaber der Markenrechte beispielsweise noch die Warendorf Küchen GmbH eingetragen, die seinerzeit

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  • Schlagzeile: Schwerer Verlust

Eine lange Geschichte, zuletzt offenbar auch eine Leidensgeschichte, ist nun zu Ende gegangen. Warendorf, vergangenes Jahr zum vierten Mal in die Insolvenz geschlittert, schließt endgültig seine Tore. Kurz vor Weihnachten hatte Hülsta-Investor Drengenberg in Warendorf die Reißleine gezogen.

Dass jetzt das Aus kommt, ist nicht ganz überraschend. Der vorläufige Verwalter Stephan Michels hatte wohl noch bis zuletzt versucht, einen Investor zu finden. Gleichzeitig ließ er die Produktion im Januar wieder hochfahren, um bestehende Aufträge zu bearbeitenLetztlich haben dann aber alle potenziellen Investoren, mit denen Michels ins Gespräch ging,

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  • Schlagzeile: Hülsta steigt ein
  • H1: Hülsta steigt bei Warendorf ein

Anfang März stand schon auf INSIDE Küche, was sich andeutete und was wir eigentlich nicht glauben konnten.Nun ist das Ding durch: Hülsta, selbst in einem Eigenverwaltungsverfahren, hat den insolventen Küchenhersteller Warendorf gekauft.

___STEADY_PAYWALL___Ein Rundschreiben aus Warendorf ging am Abend an die internationalen Partner des insolventen Küchenherstellers. „Yesterday our company has been bought by the famous German furniture factory Hülsta-Werke Hüls GmbH & Co.KG.”

So ist es nun. Für heute ist eine offizielle Mitteilung geplant. Man darf gespannt sein auf die Details des Deals. Hülsta-Boss Dr. Thomas Knecht, der weiter an seiner Auffanglösung für Hülsta strickt, neues Personal an Bord hat und offenbar wieder große Pläne hat, nimmt sich gewaltig was vor.

Update 1: Der am späten Donnerstagvormittag versandten Pressemitteilung aus Stadtlohn ist zu entnehmen, dass Warendorf-Geschäftsführer Daniel Griehl an Bord bleibt. Er bekommt Unterstützung von Waldemar Bauer als Produktionsgeschäftsführer. Technik-Spezialist Bauer, lange bei Wellemöbel, zuletzt Gf bei Loddenkemper und Femira, war zum 1.3. bei Hülsta angetreten. Er wird künftig in Personalunion für beide Betriebe tätig sein. Warendorf soll unter dem Hülsta-Dach unabhängig weiter geführt werden, heißt es.

„Für Hülsta ist die Erweiterung um das Segment Küche ein konsequenter Schritt in Richtung der ganzheitlichen Möbel-Markenwelt, von der auch die bestehenden Handelspartner profitieren sollen“, steht in der Pressemitteilung. Dass dann in absehbarer Zeit auch der Markenname Hülsta an Küchen aus Warendorf stehen dürfte, liegt auf der Hand. Schließlich ist im Markt bekannt, dass Knecht schon vor einiger Zeit Kooperationsgespräche in diese Richtung geführt hat. Und auch schon in grauer Vorzeit, unter früheren Unternehmenslenkern, poppte das Thema „Hülsta Küche“ immer wieder auf.

Update 2: Am späten Nachmittag meldete sich dann auch die Insolvenzkanzlei Pluta zu Wort und erklärte, dass der Verkauf sowohl der Warendorf Küchenfabrik GmbH als auch der Warendorf Küchen Retails GmbH zum 1.4. vereinbart wurde. Warendorf Küchen Retails betreibt die Küchenstudios am Stammsitz Warendorf, in Berlin und Düsseldorf. Es sind aber noch Closing-Bedingungen zu erfüllen, mit deren Eintritt man bis Anfang/Mitte April rechne. Die Aktivitäten sollen in die neuen Gesellschaften Warendorf Werke GmbH mit 74 Beschäftigten und die Warendorf Individual GmbH mit neun Beschäftigten eingebracht werden. Zehn Stellen müssen abgebaut werden. In der Mitteilung heißt es weiter: "Die Transaktion ist wohl einzigartig in der Restrukturierungsbranche, weil sich die operative Hülsta-Werke Hüls GmbH & Co. KG ebenfalls in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung befindet." Das kann man wohl sagen. Warendorf wird eine Schwestergesellschaft von Hülsta unter dem Dach der gemeinsamen Holding.

  • Schlagzeile: Monika Brune über gute Kommunikation
  • H1: Monika Brune über gute Kommunikation

Die Überraschungsparty zum Jubiläum haben Monika Brunes Mitarbeiterinnen schon im Sommer steigen lassen, mit Videogrüßen von Ehemaligen und gemeinsamem Kochen bis spät in die Nacht. 30 Jahre ist Brune nun Inhaberin und Geschäftsführerin der ältesten PR-Agentur Deutschlands, hat in Hamburg 13 festangestellte Mitarbeiterinnen und betreut Kunden wie Musterring, KitchenAid, Quooker oder Nolte Küchen.

Wenn sich jemand mit Kommunikation auskennt, dann ja wohl Monika Brune. Für den nächsten Teil unserer neuen Video-Talk-Reihe „Was hilft in diesen Zeiten?“ haben wir deshalb in Hamburg angeklopft. Und Monika Brune hat gleich zugesagt, was uns sehr gefreut hat. Entstanden ist ein charmanter Talk über gute Kommunikation. In unseren Augen geht es in dem Talk also um eines der zentralen Rezepte gegen den allgemeinen Krisen-Talk.

Zu ihrem Business kam Monika Brune vor 30 Jahren übrigens ganz überraschend: Aus einer Bürogemeinschaft mit der damaligen Inhaberin Vivian May, die die Agentur gerade von ihrer Mutter, Grande Dame der PR Stella Blume, übernommen hatte, wurde eine Geschäftsbeziehung. Seit 2003 ist Brune alleinige Inhaberin. Manchmal braucht man eben nicht nur die Fähigkeit für gute Kommunikation, sondern auch Glück im Leben.

 

  • Schlagzeile: SHD-Chef Dietmar Meding
  • H1: SHD-Chef Dietmar Meding übers Innovativ-Sein

Dietmar Meding kommt aus Paderborn. Mit Möbeln hatte er dennoch lange nichts zu tun. Meding hat Physik studiert, hat bei SAP Karriere gemacht, war beim Cloud-Spezialisten Reply, dann bei Google Cloud für das Channel-Geschäft in Deutschland verantwortlich. Seit Januar ist Meding nun der neue CEO des Software-Spezialisten SHD in Andernach.

SHD gehört wiederum der Münchner GSG Genii Software Group, die für sich in Anspruch nimmt, Software-Spezialisten aus verschiedenen Branchen unter einem Dach zu vereinen. Unter dem Holding-Dach sollen die Software-Häuser voneinander lernen.

Meding ist bei SHD nun gefordert. Wie überall: Der Branche tut Innovation gut. Anders gesagt: Sie braucht sie dringend. Und Meding bringt auf diesem Feld von Google, einer Company, die geradezu innovationsbesessen sei, wie Meding sagt, einen ziemlich radikalen Blickwinkel auf das Thema Innovation mit.

Was hilft in diesen Zeiten? Wie bekommt man wieder mehr Kunden ins Haus? Wo steht die Branche mit ihrem Geschäftsmodell morgen? Ein bisschen mehr Innovation wagen, so könnte man das Gespräch mit Meding in einem Satz zusammenfassen. Aber der Satz allein trifft es nicht ganz. Besser kurz mal INSIDE-Branchen-TV gucken: SHD-Chef Meding über Küchen-Tinder, Frequenzprobleme im Handel und Mut zur Offenheit für neue Ideen.

  • Schlagzeile: Fokus auf Küche

Endlich ist in Wiesloch wieder etwas Normalität eingekehrt. Premiumhändler Weckesser darf seit einigen Tagen wieder ohne Test öffnen, die Frequenz kommt teilweise schon wieder an alte Zeiten heran.

Die Zeit des Lockdowns, speziell das erste Quartal, hat man in Wiesloch genutzt, um den Küchenbereich auf 650 qm komplett neu zu gestalten. An Ballerina als Hauptlieferanten hält man fest. Im obersten Bereich wird nun auf Poliform statt Siematic gesetzt. Fünf der acht Ausstellungsküchen sind von Ballerina, drei von Poliform. Zusätzlich sind ein Ballerina-Hauswirtschaftsraum eine Poliform-Tee-Küche und Poliform-Wohnwelten platziert. Als Geräte- und zubehörlieferanten sind Miele, Gaggenau, Neff, Berbel, Lechner, Franke und Quooker an Bord.

Mit dem Umbau und der passenden neuen Webseite www.weckesser-kuechen.de will der Garant-Vorzeigehändler seine Küchenkompetenz, die er schon seit jeher hat, stärker herausstellen. Über Seniorchef Peter Weckesser sagen Mitarbeiter, er sei im Küchenschrank groß geworden. Weckesser selbst formuliert es ähnlich: „Mein ganzes Leben ist untrennbar mit der Einbauküche verbunden – als kleiner Junge bin ich zwischen ihnen aufgewachsen, später habe ich meine Leidenschaft dafür entdeckt, sie zu planen und damit individuelle Wünsche wahr werden zu lassen. Jetzt bin ich sehr glücklich, dass wir mit unserem neuen Küchenstudio unsere Kompetenz in diesem Bereich noch einmal auf eine ganz neue Weise präsentieren können.“ Und Geschäftsführer Kai Weckesser betont, dass beim Namen „Weckesser Wohnen“ erst einmal automatisch „nur“ an Design-Möbel gedacht werde, weniger an Küchen. Das soll sich ändern.

  • Schlagzeile: Ende in Eching
  • H1: Ende in Eching

VME-Händler Weko macht seinen Küchenfachmarkt in Eching Anfang nächsten Jahres zu. Der Mietvertrag werde nicht verlängert, vermeldet Weko-Chef Bernd Weber.

Die Gründe für die Entscheidung laut Weber: Im Umfeld des Küchenfachmarkts in Eching, in dem in erster Linie SB-Märkte angesiedelt sind, sei es trotz umfangreicher Werbemaßnahmen nicht gelungen,

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  • Schlagzeile: Küche & Bike
  • H1: Wesa Küchenwelt: Küche & Bike

Dass es rund läuft, wenn man mit Freude bei der Sache ist, dafür ist Jens Wiegmann ein Paradebeispiel. Wiegmann ist Hausleiter bei der Wesa Küchenwelt in Sangerhausen. Eins seiner Rezepte: Hobby und Beruf auch mal verbinden.

Die Outsiderin hat Jens Wiegmann Ende September während der Küchenmessen kennengelernt. Am Sonntagmorgen war das, kurz vor Sonnenaufgang im Haus Beck in Löhne. Eine konventionelle Zeit für den Besuch der Bauformat-Hausmesse ist das natürlich nicht. Getroffen haben wir uns allein deshalb zu dieser frühen Stunde, weil die Baumann Group mit dem Haus Beck Gastgeber für den 2. INSIDE Morning Runwar, bei dem wir beide mitgelaufen sind.

Wiegmann ist generell sportlich unterwegs, schlug mit dem Fahrrad schon bei der Nobilia-Schulung auf oder diese Woche bei Falmec. Auch zur Küchenmeile im September kam er aus seiner Heimat im Südharz mit dem Fahrrad hochgeradelt. Knapp zwölf Stunden hat er gebraucht für die 279 km und über 2.000 hm auf dem Weg nach Löhne.

Jens Wiegmann im H4K

Mit dem Rad ins House4Kitchen

Jens Wiegmann mit Radel bei Walden

... und zu Walden

Klar, dass die Outsiderin dann zum Gegenbesuch nach Sangerhausen auch nicht einfach mit dem Auto anreisen wollte. Hat auch mit Deutschlandticket eins a funktioniert: Ankunft in der Wesa Küchenwelt eine Minute vor der geschätzten Zeit, pünktlich zum Mittagsimbiss, der bereits im Ofen schmorte.

Das Küchenstudio in Sangerhausen gibt es seit 20 Jahren. Das Stammhaus, der Vollsortimenter Wesa („Wedlers Einrichtungshaus“), Mitglied im VME, ist im Harzer Luftkurort Bad Sachsa angesiedelt und blickt auf eine 125-jährige Unternehmensgeschichte zurück. Ein weiteres Vollsortimentshaus betreibt die Inhaberfamilie Wedler in Nordhausen.

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