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INSIDE Küche

  • Schlagzeile: Messias aus Wuppertal
  • H1: Thermomix: Messias aus Wuppertal

Vorwerk geht gerade mit dem neuen Thermomix-Modell TM7 in die Vertriebsoffensive. 

Der Thermomix ist eines der besten Pferde im Wuppertaler D2C-Rennstall Vorwerk. Längst ist das Küchengerät das neue Tempo der Deutschen: Der Markenname steht für eine ganze Produktgattung (siehe Kasten am Ende dieses Textes). Merken auch Wettbewerber, die dagegen anzukommen versuchen, obgleich der Cookit bei den Ergebnissen der Stiftung Warentest zuletzt vor dem Thermomix TM6 Testsieger war. Platzhirsch ist und bleibt der immer noch ausschließlich im Direktvertrieb angebotene Thermomix. Jedes Mal, wenn eine neue Generation der Vorwerk-Küchenmaschine auf den Markt kommt, gibt es ein Riesen-Medienecho und Halligalli bei den Kunden – bzw. Kundinnen. Wartezeiten von mehreren Monaten waren in der Vergangenheit keine Seltenheit.

Anfang Februar 2025 gaben die Wuppertaler den Verkaufsstart des neuen TM7 bekannt. Ab April wird dieser ausgeliefert. Erstmals führt Vorwerk einen gemeinsamen Launch für alle Landesmärkte durch.

Die Neue Zürcher Zeitung etwa titelte: „Der neue Thermomix ist da – Deutschland hat wieder einen Helden.“ Im Focus hieß es: „Als ob der Erlöser kommt“, und die Computer Bild rief erstaunt aus: „Endlich kann er auch Spaghetti!“ Markus Voeth, Marketing-Professor an der Uni Hohenheim, attestierte in der Stuttgarter Zeitung: „Kultmarke wird man nur, wenn man immer wieder zeigt, dass man besser als der Wettbewerb ist.“ Den Thermomix gebe es seit 50 Jahren. Voeth: „Er ist also keine Eintagsfliege.“

Damit das so bleibt, hat Vorwerk auch seine Social-Media-Aktivitäten darauf ausgerichtet. Dr. Bettina Graf, Leiterin Kundenmarketing bei Vorwerk Deutschland, ist mit ihrem etwa fünfköpfigen Social-Media-Team für die digitale Kommunikation rund um die Einführung des neuen Thermomix TM7 in Deutschland zuständig. In den letzten Wochen gab’s viel zu tun. „Vorwerk Deutschland fokussiert sich in Social Media auf die Produktkanäle Thermomix und Kobold. Da waren wir also gefordert“, sagt Graf. Für

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  • Schlagzeile: Digitale Küchenrückwand
  • H1: Tielo: Digitale Küchenrückwand für Premiumküchen

Auf der Area30 stellen sie ihr System erstmals der Fachöffentlichkeit vor, nicht weniger als ein digitales Cockpit-System, das die Küche vernetzt. Das Start-up Plaza Digital Communication & Innovation GmbH aus Wiesbaden will mit Tielo den Markt disruptieren – und Endkunden statt der Flut an digitalen Lösungen der E-Geräteindustrie ein eigenes, einfach bedienbares und gut sichtbares System bieten. Kostenpunkt:

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  • Schlagzeile: Area30-Macher stockt auf
  • H1: Trendfairs stockt auf

Area30-Veranstalter Trendfairs geht für Messemacher in Corona-Zeiten einen ungewöhnlichen Weg und stockt sein Team auf. Eine neue Mitarbeiterin im Bereich Marketing ist gerade dazu gekommen, zwei weitere Stellen sollen in Kürze neu besetzt werden.

Dass Trendfairs mehr zu tun hat liegt an neuen Themen, aber nicht ausschließlich. Die nächste Area30 im September könnte nach derzeitigem Buchungsstand die bislang größte werden, sagt Trendfairs-Chef Michael Rambach. Nicht nur Rückkehrer wie Haier, A.S.K., PKM oder Sapienstone, auch Neuaussteller wie Reginox oder Midea wollen in diesem Jahr in Löhne dabei sein. Die Küchenwohntrends in München dagegen wird  bekanntlich ausgesetzt. Rambach begründet das in erster Linie mit neuen Themen. Eine Rolle gespielt haben dürfte auch die zeitliche Nähe zur letzten Küchenwohntrends in Salzburg, die schließlich erst im Herbst über die Bühne gegangen ist.

Vom 18. bis 20.4.2023 wird Trendfairs mit einem ganz neuen Format an den Start gehen: Die World of Fireplaces soll im Zweijahresrhythmus auf dem Gelände der Messe Leipzig stattfinden. Ausgestellt wird „alles , was brennt“. Die Initiative ging von Ausstellerseite aus. Bislang war diese Branche Teil der ISH in Frankfurt.

Zu weiteren neuen Projekten, die offenbar wieder mehr die Einrichtungsbranche betreffen, mag Rambach in einem halben bis dreiviertel Jahr etwas sagen.

  • Schlagzeile: Messe für die Schweiz
  • H1: Trendfairs plant Messe in der Schweiz

Neben der Area30 in Löhne und der inzwischen im Zweijahresrhythmus in Salzburg stattfindenden Küchenwohntrends will der Münchner Messeveranstalter Trendfairs in der Schweiz ab November 2024 eine dritte Küchen- und Möbelmesse an den Start bringen. Swiss Interior Expo („Siex“) hat das Team um Michael Rambach die Neukreation getauft, die Küchen- und Einrichtungsfachhandel, Objekteinrichter, Architekten, Handwerker und Investoren als Besucher ansprechen soll.

„Trendfairs versteht sich als Akteur der Branche mit dem Ziel, den Bedarf des Marktes aufzuspüren und neue Formate zu konzipieren. Eine umfassende Marktrecherche sowie viele Gespräche haben uns gezeigt, dass die Schweiz ein hohes Potenzial für ein eigenständiges Küchen- und Wohn-Event bietet“, so Rambach, der in dieser Woche in der Schweiz unterwegs ist und bereits Gespräche führt. Der Schweizer Markt ist bekanntlich speziell im Küchensegment (bislang) völlig anders strukturiert als der deutsche. Viel geht über Bauträger und Projekte, so dass die Küchenbranche bislang auf der Swissbau ihre Messeheimat hatte.

Den exakten Termin für die Siex im November 2024 und den Standort will Trendfairs in Kürze bekannt geben.

  • Schlagzeile: Oliver Demers kommt

Messemacher Michael Rambach ist bei seiner Suche nach einer „Vertriebspersönlichkeit“ fündig geworden. Zum 1. Januar dockt Oliver Demers beim Münchner Messeveranstalter an. Er soll neben Area30 und Küchenwohntrends, auch für die World of Fireplaces und die nigelnagelneue Siex in Bern anschieben.

Demers war in den letzten drei Jahren Innendienstleiter bei Hülsta, zuvor bei der Neuen Alno und lange Jahre im Vertrieb von Küchenplanungssoftware.

Ausgeschieden bei Trendfairs ist nach der Area30 Andreas Jung, der Anfang Oktober als Produktmanager für Archiline bei RMW Wohnmöbel in Rietberg angefangen hat.

  • Schlagzeile: Ulrike Rohde im Ruhestand

Eine kleine Party in München gab´s letzte Woche, organisiert von der Trendfairs. Worum ging`s? Um die Verabschiedung von Ulrike Rohde in den Ruhestand. Nicht unbedingt überraschend kommt der Abschied der langjährigen Geschäftsführerin des Untenehmens, verantwortlich für Personal und Finanzen sowie das operative Geschäft. „Das ist schon seit Jahren so geplant“, sagt Messemacher Michael Rambach. Alle Übergaben sind erfolgt, das Personal wurde entsprechend nachbesetzt. „Wir werden die Struktur

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  • Schlagzeile: Beiboot für Nürnberg

Der Fachmesseveranstalter Trendfairs GmbH, Erfinder und Organisator von Küchenwohntrends in Salzburg, Area30 in Löhne, World of Fireplaces in Leipzig und ab November auch der Siex in Bern, bekommt mit der Nürnberg Messe Group einen neuen, zusätzlichen Gesellschafter. Zu den Details verweisen die Beteiligten noch aufs kommende Jahr. Klar ist aber: Die Nürnberger steigen mit über 50 Prozent ein, während gleichzeitig den bisherigen Gesellschaftern Michael Rambach, Ulrike Rohde und Marc Röder der Handlungsspielraum bleibt.

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  • Schlagzeile: Erlebniswelten in Bern
  • H1: Trendfairs vor der Premiere der Siex in Bern

Kurz vor der Area30 haben sich die Messemacher Michael Rambach, Claudia Weidner und Sylvia Rasek nochmal Zeit genommen, über die Veranstaltung zu informieren, die im Trendfairs-Messefahrplan auf den ostwestfälischen Messeherbst folgt. Vom 5. bis 7. November steigt die Premiere der Swiss Interior Expo (Siex) in Bern, die zum Start prominente Namen auf der Ausstellerliste vorweisen kann. Um die 100 Marken und Aussteller sind es insgesamt, darunter Unternehmen aus dem Küchenbereich wie Artego, die Baumann Group, Beckermann, Bora, Haier, Häcker, KH, Schüller, Liebherr, V-Zug, Dinger, Sachsenküchen, Siematic oder Quooker und Möbelbauer wie Schösswender, Rodam, Rolf Benz oder Wimmer.

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  • Schlagzeile: Bumerang inklusive

Beim Area30- und Küchenwohntrends-Veranstalter Trendfairs hat sich in den vergangenen Monaten personell einiges getan – und wird sich auch weiterhin einiges tun. Zum einen, weil sich die Wege von Trendfairs und Claudia Weidner, die im Herbst 2022 als Leiterin Operations

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  • Schlagzeile: New Business in OWL
  • H1: Früherer Siematic-Chef startet Online-Küchenvermarktung

Knapp zwei Jahre nach seinem Abschied von Siematic ist Ulrich Wilhelm Siekmann zurück im Küchenmarkt. Im noch in den Kinderschuhen steckenden digitalen Küchenmarkt. „Onlinevermarktung von Designerküchen für Erst- und Zweitbesitzer zu erschwinglichen Preisen“, so umreißt Siekmann sein neues Konzept.

Über die im März 2021 gegründete Furniture Venture GmbH aus Bielefeld, deren Geschäftsführer und Gesellschafter er ist, ist Siekmann kürzlich mit der Seite www.mydear.de an den Start gegangen. Die Familie Siekmann hatte den Premiumküchenbauer Siematic bekanntlich im Jahr 2017 an die chinesische Nison- Gruppe verkauft. Siekmann war zunächst noch als Geschäftsführer dabeigeblieben, war dann im Juli 2020 aber schließlich komplett aus dem Unternehmen ausgeschieden.

Für den technischen Part seines Start-ups hat Siekmann die Digitalagentur U+I Interact GmbH aus Bielefeld an Bord geholt. Man hatte sich bei der ostwestfälischen Digitalkonferenz Hinterland of Things kennengelernt. Zu den bekannteren Projekten von U+I gehören beispielsweise Schüttflix, die Digitalplattform für Schüttgüter, oder Mieles Geräte-Mietservice Miele Upgreat.

Bei Küchenplanung, Produkt und Abwicklung kooperiert Mydear mit dem MHK-Händler Thomas Brühl (Küchenscheune Strausberg, Reddy Berlin). Auch ein eigener Mitarbeiter mit Küchenerfahrung wurde angeheuert. Entworfen und gestaltet wurde die Webseite zusammen mit Kommunikationsdesignern aus Berlin. Die Aktivitäten sind zunächst auf den Raum Berlin begrenzt, was sich durch die digitalen Kommunikationswege auch steuern lässt.

Aktuell befindet sich Mydear noch in der „Minimum Viable Product“-Phase, für die rund sechs Monate veranschlagt sind. Während dieses Zeitraums werden Daten und Erfahrungen gesammelt und Feedback von Endverbrauchern eingeholt. Das Konzept setzt in der Testphase auf ein minimales Produktangebot, nämlich vier Planungsvarianten namens MD01 bis MD04: Zeile (ab 8.650 Euro), Insel (ab 9.000 Euro), L-Form (ab 8.500 Euro) und „Kochlandschaft“ (ab 9.000 Euro) und eine überschaubare Auswahl von Oberflächen und Griffen sowie Spülen und Geräten.

Vor der Terminvereinbarung – geplant wird dann online – füllt der potenzielle Kunde einen umfangreichen, aber einfach strukturierten Fragebogen aus, in dem er seine Vorlieben, sein Budget und die Lieferzeit nennen kann. Zum Schluss wird noch der Grundriss hochgeladen. Die Hausgeräte in den Mydear-Küchen kommen von Siemens; optional sind auch Bosch, AEG, Miele, Bora und Quooker erhältlich. Was den Holz-Lieferanten angeht, hält Siekmann sich lieber bedeckt.

  • Schlagzeile: Verzerrtes Bild
  • H1: Sondereffekte verzerren Küchen-Statistik

Schon vor ein paar Wochen, als die März-Zahlen des Statistischen Bundesamts für die Küchenmöbelindustrie ein Plus von 9,5 Prozent auswiesen, fiel es schwer, diesen Anstieg plausibel zu erklären. Wir Outsider haben verwundert drauf geschaut und versucht, die Differenz zur Marktlage mit den starken Preiserhöhungen im Vorjahresvergleich und eventuell noch vorhandenen Auftragspolstern zu begründen. Auch beim Verband der Deutschen Küchenmöbelindustrie VdDK in Herford hat man schon die Stirn gerunzelt und ist dann in die Nachforschung eingestiegen, als im April eine Steigerung von 25 Prozent gemeldet wurde. Denn die passt nun überhaupt nicht mehr zu den Stimmen im Markt, und auch nicht zur verbandsinternen Auftragseingangsstatistik.

„Aufgrund der hohen positiven Veränderungsrate, insbesondere im März und April, haben wir die Daten auf Plausibilität prüfen lassen. Uns wurde die Richtigkeit der Zahlen vom Statistischen Bundesamt bestätigt. In die amtlichen Daten spielen Sondereffekte hinein, die aus unserer Sicht nicht die tatsächliche Marktlage widerspiegeln“, so die Branchenvertreter zur aktuellen Aussendung der April-Daten.

___STEADY_PAYWALL___Was genau das nun für Sondereffekte sind, das dürfen sie beim Statistischen Bundesamt gar nicht sagen. Grundsätzlich ist jeder Küchenhersteller ab 50 Mitarbeitern verpflichtet, seine Umsätze monatlich zu melden. Merkwürdig ist schon, dass das im Januar und Februar 46 Betriebe betraf, im März und April aber 48. Hier könnte sich der Produktionsschwerpunkt verschoben haben – mehr Küche als Kastenmöbel z.B., oder Unternehmen haben die Mitarbeiterzahl von 49 überschritten. Möglicherweise sind in den März- und April-Zahlen auch Nachmeldungen enthalten. Was auch immer der Grund ist: Als Grundlage für eine Marktbewertung sollte man die Zahlen momentan nicht verwenden. Und noch ärgerlicher: Auch die Statistik für die gesamte Möbelindustrie wird verzerrt. So liegt der Gesamtumsatz von Januar bis April noch immer um 1,2 Prozent über Vorjahr – was fern von jeder Realität ist. Der kumulierte Umsatz der Küchenmöbelindustrie in den Monaten Januar bis April wird mit 10,6 Prozent über Vorjahr angegeben.

Die Wahrheit dürfte hier eher bei einem zweistelligen Minus liegen. Ca. 20 Prozent in der Menge scheinen realistisch. Auch im Wert sind inzwischen zweistellige Rückgänge an der Tagesordnung.

  • Schlagzeile: Brennpunktthema im Handel
  • H1: Unternehmensnachfolge: Brennpunktthema im Handel

Neu ist das Thema nicht. Brennen tut’s dennoch und zwar immer heller: Die Sicherung der Unternehmensnachfolge ist zu einem der dringendsten Probleme im mittelständischen Küchenhandel geworden – wie generell im deutschen Mittelstand.

Gründe dafür, dass sich das Nachfolgeproblem immer mehr zuspitzt, gibt es viele. Der simpelste ist die Demografie: Während die Baby-Boomer nach und nach ins Rentenalter kommen und ihre Unternehmen übergeben müssen oder möchten, kommen aus jüngeren Jahrgängen immer weniger potenzielle Unternehmer nach. Viele Küchenhäuser werden noch von der ersten Generation geführt. Hinzu kommt: Der Fachkräftemangel und auch die Arbeitszeiten im Einzelhandel machen den Job des Unternehmers oder der Unternehmerin im Küchenhandel für die Töchter und Söhne nicht unbedingt attraktiv. In der aktuellen Marktlage noch weniger. Kinder von Küchenhändlern haben heute mehr als früher Alternativen zum Einstieg ins elterliche Unternehmen, denn gute Leute, klar, werden überall gebraucht.

Für Unternehmer auf der anderen Seite scheint manchmal ein Verkauf oder die Vermietung der Immobilie lukrativer als die Übergabe an einen Nachfolger. Besteht lediglich ein Mietverhältnis, geht das Ende manchmal auch ganz leise vonstatten, indem der Mietvertrag nicht verlängert wird.

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  • Schlagzeile: Nicht mehr nur der Truthahn
  • H1: Nicht mehr nur der Truthahn: Deutsche Küchenmöbelhersteller auf dem US-Markt

Auf satte 167 Mrd US-Dollar hat der US-amerikanische Branchenverband NKBA den Küchen- und Badmarkt in den USA 2021 geschätzt. Im laufenden Jahr soll es um weitere 20 Prozent raufgehen auf dann 200 Mrd Dollar. Ein üppiger Kuchen, von dem zunehmend auch deutsche Küchenmöbelhersteller etwas abhaben wollen. Wir haben mit Bulthaup, Nobilia, Häcker und Ballerina über die Besonderheiten des US-amerikanischen Küchenmarkts gesprochen und darüber, wie sie dort unterwegs sind.

Der Umsatz aller deutschen Küchenmöbler zusammen auf dem US-Markt pendelt seit Jahren um die 40 Mio Euro herum. Nach einem Corona-bedingten Einbruch im Jahr 2020 stieg der Wert der deutschen Küchenmöbelexporte in die USA laut amtlicher Statistik 2021 wieder um 12,9 Prozent auf 39,2 Mio Euro. Als Bombenerfolg kann man das angesichts des Potenzials, das so ein riesiger Markt zu bieten hat, wahrlich nicht bezeichnen. Dass es so ist, hatte in der Vergangenheit Gründe wie die Marktgegebenheiten, die Finanz- und die Corona-Krise. Ebenso viele Gründe sprechen aber dafür, dass sich nun etwas ändert und die deutschen Küchenbauer das riesige Potenzial in Zukunft besser abschöpfen werden. Der Wille ist da. Und momentan befindet sich der Markt in einem starken Wachstum.

Hinzu kommt: Deutsche Produkte haben einen guten Ruf. Wie beim Auto gilt „Made in Germany“ auf dem US-Einrichtungsmarkt als Qualitätsmerkmal und steht für Zuverlässigkeit. „Aus meiner Sicht ist der US-Markt nach wie vor der größte Küchenmarkt der Welt“, sagt Nobilia-Exportchef Matthias Keudel, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass andere das Marktvolumen des chinesischen Markts inzwischen für noch bedeutender halten. Keudel: „Wir sind der größte Küchenmöbelhersteller und müssen im größten Küchenmarkt präsent sein. Und ich spreche für die gesamte deutsche Küchenmöbelindustrie, wenn ich sage: Wir können Küche!“ Logisch, aber nicht ganz so einfach umzusetzen. Denn es ist einiges anders auf der anderen Seite des großen Teichs.

Da gibt es zum einen das Haftungsrecht, von dem aufgrund von absurden Geschichten wie der mit der Katze in der Mikrowelle auch hierzulande jeder schonmal gehört hat. Da das Produkthaftungsrecht als wesentlich riskanter angesehen wird als das europäische, haben viele deutsche Küchenbauer auch bei geringen Umsätzen zur Schutz

der deutschen Mutterunternehmen eine eigene US-Gesellschaft. Schon lange sind Nolte, Poggenpohl, Siematic, Bulthaup oder Eggersmann beispielsweise mit eigenen Gesellschaften dort vertreten. Auch Nobilia und Häcker haben in den letzten Jahren eigene US-Gesellschaften gegründet. Bauformat, Leicht und Ballerina arbeiten mit Generalimporteuren bzw. Agenturen. Weitere deutsche Hersteller haben bereits großes Interesse an einem Markteinstieg.

Marktbesonderheiten wie Inch-Maße auch bei Geräten halten die US-Amerikaner inzwischen nicht mehr grundsätzlich davon ab, europäische Küchen zu kaufen. Seinerzeit hatte der frühere Nobilia-Chef Dr. Günter Scheipermeier ein stärkeres Engagement auf dem US-Markt vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Gerätemaße regelmäßig aus dem Grund abgelehnt, dass es in amerikanischen Backöfen genug Platz für den Truthahn brauche.

Auch vom typischen „face-frame“-Aufbau der Küchenschränke scheint sich mancher Amerikaner, inspiriert von europäischen oder chinesischen Küchenbauern, mittlerweile lösen zu können. „Frameless“ wird hip.

Ebenso geht der Geschmack vielerorts endlich weg vom Traditionellen, von Eiche und Echtholz, hin zu zeitlosen europäischen Designs. „Celebrities spielen dabei eine große Rolle“, sagt Bulthaup-Chef Marc Eckert, dessen Unternehmen bereits seit 1990 auf dem US-Markt vertreten ist. In Home Storys präsentieren die Stars und Sternchen ihre europäisch inspirierten Luxuseinrichtungen. Nicht jeder Amerikaner kann sich freilich eine Bulthaup-Küche leisten.  Einfluss haben auch Anbieter preisgünstigerer Ware wie Ikea. Küchen sind in Amerika auch so teuer genug.

Im Schnitt sind amerikanische Küchen auch doppelt so groß wie deutsche. Um die 20 Schränke kann man pro Kommission einplanen und ist so selbst im Baumarkt schnell 20.000 oder 30.000 US-Dollar für eine Küche los, denn generell sind das Preisniveau und überhaupt die Lebenshaltungskosten höher. Andreas Gommeringer, President von Häcker North America, der bereits von 2011 bis 2013 für Alno in den USA war und seit zwei Jahren für Häcker vor Ort ist, umschreibt das als „anderes Preisgefühl“. Auch der Mentalitätsunterschied – gut ist es, Schulden zu haben – kann für Europäer durchaus eine Umstellung bedeuten.

Die Lieferzeiten deutscher Küchenmöbel – obwohl doch einige Tausend Kilometer übers Wasser zurückgelegt werden – sind auf dem US-Markt unter normalen Umständen konkurrenzfähig, sagen dort vertretene Hersteller. Die übliche Lieferzeit plus zwei Wochen, wenn es an die US-Ostküste geht, plus vier Wochen an die Westküste. „Normale Umstände“ haben allerdings in den letzten Monaten häufiger mal nicht vorgeherrscht, gerade am Hafen von Miami. Als „Riesenkatastrophe“ werden die gestiegenen Kosten im Containerverkehr gesehen. Soll das US-Geschäft kein Zuschussgeschäft werden, bleibt nur zu hoffen, dass sich die Lage in absehbarer Zeit wieder normalisiert.

Zersplitterter Markt

Ziemlich anders als bei uns sind die heimische Industrie und die Vermarktungsformen organisiert. Große dominante Player in der Industrie gibt es nicht. Auch große Konzerne wie Fortune Brands oder American Woodmarks sind Konglomerate von Einzelmarken bzw. -Standorten. Auf der Vertriebsseite sind als große Player die Baumarktketten Home Depot und Lowe’s zu nennen, deren Angebot sich allerdings extrem von dem deutscher Hersteller unterscheidet.

Auch Küchenspezialisten gibt es in den USA. Diese haben aber nach Aussagen von Marktteilnehmern nicht so große Ausstellungen, wie man sie von hier kennt. Und es gibt auch keine großen Ketten wie Höffner, XXXLutz, Poco, Conforama oder Darty und keine Kücheneinkaufsverbände, die als Umsatzmultiplikatoren dienen könnten.

Bedeutend, aber nicht für jeden deutschen Hersteller händelbar, ist in den USA das Bauträgergeschäft. Wer eher auf den Verkauf einzelner Kommissionen setzt, hat es mit Händlern, aber vor allem mit Architekten und Designern zu tun, die als Mittler dienen, aber vor allem auch die Entscheider sind. Diese planen meist die Gesamteinrichtung, so dass Küchenmöbelhersteller neben der Küche oftmals auch Schlafzimmer- oder Badlösungen liefern dürfen. In Sachen Marketing gilt es daher auch immer, die Architekten-Community zu pflegen, verrät Bulthaup-Boss Eckert.

Bulthaup ist bereits seit 1990 auf dem US-Markt unterwegs. Da man damals als No-Name in Übersee keine Chance sah, Partner zu gewinnen, wurde in Los Angeles ein eigener Store eröffnet. Von L.A. aus ging es dann in Richtung Ostküste. Inzwischen hat die Edelküchenschmiede sieben eigene Lead-Shops in den Vereinigten Staaten und ebenso viele Exklusivhändler. Drittes Standbein ist das Projektgeschäft. Nach dem deutschen Heimatmarkt, der 20 Prozent Umsatzanteil hat, sind die USA für Bulthaup zuletzt mit 10 bis 12 Prozent Umsatzanteil zum zweitstärksten Markt geworden. In diesem Jahr soll sich der Umsatz erneut um 20 Prozent erhöhen.

Eckert hat allerdings auch im Blick, dass die aktuelle Entwicklung einigen Sondereffekten geschuldet ist, auf die man nicht unbedingt dauerhaft bauen kann. Ein Treiber sind die Nebenwirkungen der Pandemie: Bestandskunden richten sich Zweitwohnsitze in ländlicheren Gegenden ein, um dort im Homeoffice zu arbeiten. Auch für diese „secondary homes“ planen sie dann eine Bulthaup-Küche. Einen Effekt hat ebenso die Geldschwemme im Land. Unter Hochdruck wurden Dollar produziert, die angelegt werden müssen – beispielsweise in Immobilien, was zu einem rasanten Wachstum und Preissteigerungen auf dem Immobilienmarkt geführt hat. Die Immobilien logischerweise werden mit Küchen ausgestattet.

Dieser Boom – um nicht zu sagen die Blase – birgt bei steigenden Hypothekenzinsen natürlich auch Risiken. „Ich würde lieber nicht zu laut jubeln“, so Eckert. Aber zunächst einmal wächst der Markt. Auch für deutsche Küchenbauer.

Häcker-US-Chef Andreas Gommeringer sieht seine Gesellschaft wie andere noch in der Lernphase. Importküchen, ein deutlich größerer Anteil davon kommt aus Italien, besetzten aus seiner Sicht auf dem US-Markt eine Nische. Aber eine mit Potenzial. Das Unternehmen setzt auf den Remodeling-Markt und auf unabhängige Händler. Ein Trainingscenter für die Partner ist in der Fertigstellung. Neben Gommeringer und einem weiteren deutschen Mitarbeiter wird auch lokales Personal eingestellt. Aktuell sind sie zu viert bei Häcker in Miami.

Nobilia, der seinen US-Sitz ebenfalls in Miami hat, hat kürzlich seine dortige Ausstellung, die für Akquise und Schulung von Handelspartnern genutzt wurde, in ein Küchenstudio umgewandelt. Bzw. hat sie zu diesem Zweck an einen Händler abgegeben. Dieser entschied sich dann, das Nobilia-eigene Franchise-Format Kütchenhaus zu nutzen, so dass die aus UK bekannte Marke nun auch in Miami zum Einsatz kommt.

KBIS-Fangemeinde

Ballerina-Küchen, um noch ein weiteres Beispiel zu bringen, ist seit 2018 auf dem US-Markt aktiv. Der Markteintritt wurde also beschlossen, als auch auf dem europäischen Markt auf formaldehydreduzierte Spanplatten umgestellt wurde und damit die in den USA geforderten Vorgaben erfüllt werden konnten. Nach dem Start wurde das Unternehmen dann durch Corona ausgebremst, berichtet Exportleiter Christian Käsemann. Bislang hat Ballerina eine Handvoll Händler, in den USA verteilt. Die erstmalige Beteiligung an der KBIS im Februar soll nun Schwung reinbringen.

Im Nachgang der Messe gab es übrigens durchweg zufriedene Stimmen. „Das Beste, was ich an Küche-und-Bad-Show seit langem gesehen habe“, sagt Käsemann. Als reine Fachmesse mit hohen Eintrittspreisen garantiere die KBIS, dass Besucher auch echtes Interesse hätten, sagt er. Die Kontaktauswertung hat ergeben, dass sowohl professionelle Designer als auch Builder, Retailer und Hersteller den Ballerina-Stand besucht haben. Und Siematic-CEO Daniel Griehl sagt zur KBIS: „Wir freuen uns sehr über die extrem gute Messeresonanz auf der KBIS. Unsere Besucher und unser Messeteam unter der Führung von Murrad Sher, CEO & President SieMatic North America, sind begeistert. Die KBIS ist sicher die beste Plattform, um die Markenbekanntheit in Nordamerika zu stärken, neue Händler zu treffen und mit Projektentwicklern in den konkreten Dialog zu treten.“

  • Schlagzeile: Blick über den Teich
  • H1: Küchenmarkt USA: Blick über den Teich

Am kommenden Wochenende machen sich auch aus der deutschen Küchenbranche wieder so einige auf den Weg nach Las Vegas, wo ab Dienstag – vom 25. bis 27. Februar – wieder die große Küchen- und Bad-Show KBIS mit gut 670 Ausstellern und über 75 Konferenz- und Event-Slots stattfindet. Eingebunden ist die KBIS gemeinsam mit der NAHB International Builders‘ Show (IBS) in die Design & Construction Week, die im letzten Jahr 117.000 Besucher angezogen hat.

Allein schon wegen seiner Größe übt der US-Markt seit ein paar Jahren eine große Anziehungskraft auch auf deutsche Hersteller aus, von denen sich wieder einige auf der KBIS präsentieren – sei es im Rahmen des German Pavillion oder über das Global-Connect-Programm des Branchenverbands NKBA. Ballerina, Bauformat-Vertriebspartner Bauteam, Blanco, Elektra, Häcker nach einem Jahr Pause, Hettich, Imos, Kesseböhmer, Nobilia, TÜV Rheinland, Vauth Sagel und Kirchhoff gehören erneut zu den Ausstellern. Neu dabei sind ein paar Sanitärfirmen: A. u. K. Müller, Christiani und Badeloft.

Veranstalter der KBIS ist die National Kitchen & Bath Association (NKBA), top organisierter Branchenverband mit engen Beziehungen zur AMK und US-weit 55.000 Mitgliedern, der nicht nur messetechnisch ein großes Rad dreht. Der Kitchen & Bath Market Outlook, den ein Research-Team der NKBA gemeinsam mit John Burns Research and Consulting für 2025 erstellt hat, umfasst auf satten 97 Seiten so ziemlich alles, was man an Daten und Fakten haben muss. Wir haben uns durchgeblättert und die wichtigsten davon rausgezogen.

Für 2025 prognostiziert der Report ein Marktvolumen von 235 Mrd US-Dollar im Küche-und-Bad-Sektor. Nach zwei Jahren mit Rückgängen um 2,6 und 1,6 Prozent wird damit wieder ein Mini-Plus von 0,8 Prozent erwartet.

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  • Schlagzeile: Im Kurzinterview

 

 

 

Mitte November haben wir V-Zug-Deutschland-Chef Winfried Küppers im Münchner V-Zug Studio besucht, wo er den Weg der Premiumgerätemarke im deutschen Markt beschrieb. Von unserem Besuch haben wir auch ein kurzes Video mitgebracht. Darin sagt Küppers, wo V-Zug heute steht im Markt und wo er hin will. Was bedeutet Premium

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  • Schlagzeile: Digitales Handbuch
  • H1: V-Zug nutzt digitales Verkaufshandbuch von Dein-Konfigurator

Albrecht Arenz‘ IT-Schmiede Dein-Konfigurator hat mit V-Zug einen neuen Kunden für sein digitales Küchen-Verkaufshandbuch.

Das Schweizer Unternehmen ist nach den Küchenmöbelherstellern Siematic und Störmer gleichzeitig auch der erste Gerätebauer, der das Verkaufshandbuch einsetzen will, um „weg vom Papier“ zu kommen. Die Verträge mit V-Zug sind frisch unterzeichnet, das Rollout will Arenz in sechs bis acht Wochen hinbekommen. Klingt ehrgeizig – soll deshalb so fix gehen, weil V-Zug bereits wie rund 75 andere Industriepartner zum Kundenkreis gehört und die technischen Daten in Zülpich vorliegen. Nun müssen noch Logik und Layout angepasst werden.

Als Ziel hat man in Zülpich natürlich zahlreiche weitere Kunden. Arenz: „Es soll nicht nur Insellösungen geben. Der Verkäufer soll hinterher auch zusammenführen können.“

Riesenthema ist für Arenz aktuell die Internationalisierung. „In den USA und Asien ist die Bereitschaft viel höher“, sagt er. Gemeinsam mit anderen deutschen AMK-Mitgliedern ist im Februar 2022 eine Präsenz auf der KBIS in Orlando geplant. Permanente Preiserhöhungen und steigende Logistikkosten lassen den Umstieg aufs Digitale noch dringlicher erscheinen.

Zurzeit arbeiten rund 20 Leute in Zülpich, allein sechs Leute in der Datenredaktion. Eine Niederlassung in China gibt es auch. Zum Umsatz seiner 2011 aus einer rein analogen Idee heraus gegründeten Firma sagt Arenz nicht mehr als „ausreichend“. Reicht wohl aus, um noch deutlich größer zu denken. Gerade wurde am Firmensitz in der Kurkölnischen Landesburg zusätzliche Fläche angemietet, so dass bis zu 35 weitere Mitarbeiter Platz hätten.

  • Schlagzeile: Mit Gegenwind

Das Marktumfeld ist anspruchsvoll für den Premium-Hausgerätehersteller V-Zug, genauso wie für so ziemlich alle anderen Hausgerätehersteller aktuell. Dazu passt es auch, dass der Umsatz im vergangenen Jahr nach den am heutigen Mittwoch veröffentlichten Zahlen um etwa 8 Prozent zurückgegangen ist. Die mit 16 Prozent deutlich geringeren Verkaufsvolumina, heißt es im Bericht,

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  • Schlagzeile: Rund um Hamburg
  • H1: V-Zug: Neuer Vertriebsmann für Hamburg und den Norden

Im Team um Deutschland-Vertriebschef Marc Brinker hat Torben Loß als neuer Sales Manager für Hamburg und Norddeutschland angedockt. Loß ist nun zentraler Ansprechpartner in der Region rund um das Markenstudio am Großen Burstah in der Hansestadt. Loß war lange im Küchenhandel, dann bei Berbel, Küche & Co., bei Sedia und Der Kreis tätig.

  • Schlagzeile: Showtime für Optimisten

Wer glaubt, Geschäftsführer seien ausschließlich auf Kennzahlen und Umsatz fixiert, auf das Jonglieren von Konditionsforderungen, Lieferkettenproblemen, Fachkräftemangel und Nachhaltigkeitsanforderungen, der hat Winfried Küppers noch nicht kennengelernt. Als Chef von V-Zug Deutschland

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  • Schlagzeile: Hauptstadtpräsenz

Der Schweizer Premiumgeräte-Hersteller V-Zug gibt weiter Gas im deutschen Markt. Vier Jahre nachdem die Pforten des ersten Showrooms in München geöffnet wurden und gut zwei Monate nach der Gründung der V-Zug Deutschland GmbH zu Beginn dieses Jahres, hat das Unternehmen am 15. Februar seine Hauptstadtpräsenz mit rund 300 qm Fläche eingeweiht. Und nicht gerade überraschend: Der neue Showroom befindet sich an einer prestigeträchtigen Adresse in Berlin, am Kurfürstendamm 170.

"Die Neugründung der eigenständigen GmbH gibt uns mehr Flexibilität, in Deutschland weiter zu wachsen. Damit wächst aber auch die Verantwortung, unsere Ziele zu erreichen", so V-Zug-Sales-Director Patric Schleicher vor Ort. An der Eröffnung nahm neben Schleicher auch Winfried Küppers teil, Geschäftsführer der neu gegründeten V-Zug Deutschland,  genauso wie V-Zug Head of Studio Alexander Popp und V-Zug-Chief Technology Officer Wolfgang Schoeder. 

Und offenbar planen die Schweizer, ihre Präsenz in Europa weiter zu verstärken. So wird während der Eurocucina im April der nächste V-Zug-Showroom in Mailand eröffnet, gefolgt von einem weiteren in Hamburg im Mai.

Wer sich im neuen Showroom kurz umschauen möchte, einfach hier das Video starten.