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INSIDE Küche

  • Schlagzeile: Kreative Macher statt Tiere
  • H1: Next125 verabschiedet sich von Kampagnen-Tieren

Mit Tieren als Protagonisten der Marketingkampagnen hatte die Premiummarke Next125 aus dem Hause Schüller jahrelang auf sich aufmerksam gemacht. Kälbchen, Esel, Ziegen und weitere tierische Hauptdarsteller ließen sich an außergewöhnlichen Orten in den Next-Küchen ablichten. Zur Eurocucina im Juni werden die Herriedener einen anderen Ansatz wählen: Anstelle von Tieren werden künftig „Creative Makers“, laut Schüller „Menschen, die mit ihrer Haltung und ihren Themen die Marke gestalten, inspirieren und leben“ Hauptdarsteller der Kampagnen sein. Gleichzeitig wurden Logo und sämtliche typografischen Bestandteile im Auftritt von Next125 überarbeitet. Die verschiedenen Elemente des neuen Looks sollen in Kürze im Handel und im Marketing verwendet werden.

Neue Lead-Agentur für Herrieden ist seit dem vergangenen Jahr Strichpunkt aus Stuttgart, die als erstes Projekt den neuen Auftritt von Schüller.C umgesetzt hat. Zur Herbstmesse trat Schüller mit dem Motto „Live, love, cook“ auf. Strichpunkt zählt u.a. auch Porsche, Otto, DHL, den DFB, Bosch oder Audi zu seinen Kunden.

Einen kleinen Einblick in die neue Gestaltung gibt es in diesem Video: https://www.next125.com/fileadmin/user_upload/Presse/next125-brand-movie-de.mp4

  • Schlagzeile: Möfa-Sponsor
  • H1: Schüller als Möfa-Goldsponsor

Nach der Leonberger Verbundgruppe Der Kreis hat sich nun auch der Küchenbauer Schüller für die kommenden drei Jahre als „Gold“-Sponsor zur Kölner Möbelfachschule Möfa bekannt. Im Rahmen der Kooperation, deren Ziel es ist, neue Fachkräfte fit für die Branche zu machen, hat auch Schüller einen Raum umgestaltet und zwar einen Raum für Materialkunde, der künftig Schüller-Training-Center heißt. Anhand der Küchen und Möbel von Schüller und Next125 können Materialschulungen nun unmittelbar am Produkt durchgeführt werden.

Weitere Eckpunkte der Zusammenarbeit werden Vorträge und Projektarbeiten sowie Exkursionen nach Herrieden sein.

  • Schlagzeile: Kulturwandel
  • H1: Schüller: Kulturwandel

Bei Schüller wurde die Messe im House4Kitchen in diesem Jahr auch genutzt, um über Veränderungen im Unternehmen zu informieren. Zum einen natürlich über die amtlichen Investitionen in die Produktionserweiterung (INSIDE 1142). Zum anderen aber auch über die eigenen Werte, die im Rahmen eines Führungskräfteworkshops zu Papier gebracht wurden. Auf Mut, Vertrauen, Wertschätzung und Verantwortung fiel die Wahl.

Aus den definierten Werten haben sie in Herrieden dann Projekte abgeleitet wie beispielsweise eine neue Besprechungskultur. Das läuft dann so: Nach jedem Meeting online wie offline sind 15 Minuten Pause angesetzt. Das bedeutet für die Länge einer Besprechung, dass sie 45 Minuten dauern kann oder 1,5 Stunden. Eine komplette, zwei oder drei Stunden sind aber nicht drin. Vorab wird zudem an alle Teilnehmer eine Agenda verschickt und ein Ziel definiert.

Mit Verbesserungen beschäftigten sich die Schüllers auch bei ihren Messeneuheiten. Der Tipon-Beschlag zum Beispiel wird nun ab Werk eingebohrt. Das spart dem Monteur Zeit. Hohe Hochschränke gibt es nun auch mit durchgehender Front. Zudem wurde für die Kollektion 2023 von Echt- auf Smartglas matt umgestellt, was mehr Optionen bei der Verarbeitung bietet. Im Bereich Services stand die Planungsprüfung im Vordergrund, die nach KPS im letztes Jahr nun auch für Carat und Winner zur Verfügung steht.

Mit dem Motto „@Home mit Schüller“ zeigte das Unternehmen, dass sich mit seinen Produkten ganze Wohnbereiche einrichten lassen, von der Garderobe mit Schuhschrank bis zum Hauswirtschaftsraum. Das Angebot der Living-Elemente hat Schüller um das Regalsystem Visio erweitert und zur einfacheren Planung fünf Sets vordefiniert.

Schwerpunkt der Schüller-Präsentation, die sich klar von dem schon in Mailand gefeierten Neuauftritt der Premiummarke Next125 abgrenzt, war Vielfalt mit vielen Farben.

  • Schlagzeile: Übernimmt UK-Agentur

Wayne Dance, Inhaber der britischen Handelsagentur Inhouse Inspired Room Design, hat sein Geschäft an den langjährigen Geschäftspartner Schüller verkauft. Schüller vermarktet auf den britischen Inseln seit 18 Jahren über Inhouse.

___STEADY_PAYWALL___Wayne Dance, der in diesem Jahr 65 Jahre alt wird, regelt mit dem Verkauf seine Altersnachfolge. Darüber haben die beiden Firmen die britische Presse informiert. Die weiteren bisherigen Anteilseigner Stuart Dance, Malo Tasle und Chris Dance, bleiben im Unternehmen tätig.

Inhouse beliefert um die 500 Küchenstudios und erwirtschaftet um die 20 Mio Britische Pfund, erfährt man in einem wenige Jahre alten Podcast mit Wayne Dance als Gast. Zum Unternehmen gehört ein Showroom in Hexham, in dem das Headquarter angesiedelt ist. 63 Küchen (Schüller und Next125), Schlafzimmer (Colombini Casa) und Bäder (Pelipal und Leonardo) sind dort ausgestellt.

  • Schlagzeile: KI in Herrieden

„Wir suchen immer für ein Problem eine Lösung, nicht für die Lösung ein Problem“, sagt Max Heller, Produktionsgeschäftsführer beim mittelfränkischen Küchenproduzenten Schüller gleich zum Einstieg des INSIDE-Gesprächs. In Herrieden haben sie darum auch nicht zum Jahresanfang spontan beschlossen, nach Anwendungsmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz zu suchen, sondern haben schon seit einiger Zeit entsprechende Systeme dort im Einsatz, wo sie gebraucht wurden.

So gibt es bei Schüller auch kein unternehmensweites KI-Team, sondern es wird situationsbedingt nach Lösungen gesucht. Anfangs nur mit dem bestehenden Team, inzwischen ist man so weit, dass Spezialisten eingestellt werden. Zur Inspiration finden außerdem Workshops mit Hochschulen und Instituten statt. Der Schüller-Geschäftsführer vergleicht dies mit einem Restaurantbesuch, bei dem man manchmal auch erst bei Lektüre der Speisekarte Appetit auf ein bestimmtes Gericht bekomme.

Vor sieben bis acht Jahren bereits, so Heller, habe man im Unternehmen für den Bereich Dokumentenerfassung

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  • Schlagzeile: Leicht überm Schnitt
  • H1: Schüller ist 2023 leicht gewachsen

Anstelle des üblichen Fotos vom Geschäftsführertrio versandte der mittelfränkische Küchenbauer Schüller in dieser Woche mit den Unternehmenszahlen 2023 eine imposante Luftaufnahme, auf der der in den vergangenen Jahren erheblich erweiterte Produktionsstandort des Unternehmens zu sehen ist. Darauf ist man stolz in Herrieden: der einzige Produktionsstandort. 170.000 Küchen werden hier jährlich gefertigt.

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  • Schlagzeile: Fokus auf die Stärken
  • H1: Schüller: Fokus auf die Stärken

Bei Schüller ist heuer wieder Next125-Jahr. Die Neuheiten der Premiummarke zeigen die Mittelfranken ja alle zwei Jahre auf der Eurocucina in Mailand und im Nachgang dann für die Küchenmeile- Besucher auch im House4Kitchen. Der Aufschlag in Mailand in diesem Jahr mit dem Architekten Francis Kéré, der im Superstudio in der Zona Tortona einen optisch durchaus bemerkenswerten Holz-Pavillon kreierte, rief ein besonders lautes Echo hervor.

Kéré ist „Creative Maker“ für die Next125-Kampagne. Die Küchenpräsentation inmitten seines nachhaltigen Bauwerks wird noch so mancher Mailand-Besucher im Kopf haben.

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  • Schlagzeile: Fotos, Video, Interview: Der Next125-Relaunch
  • H1: Next125 Relaunch

„Wir wachsen in die neue Struktur rein“: Manfred Niederauer, Annette Schumacher, Markus Schüller, Max Heller

Die Erweiterung in Herrieden um das neue Werk 2 mit einer Hallenhöhe von fast 20 Metern, um ein mächtig großes Parkhaus (1.800 Stellplätze), also um insgesamt 60.000 qm Gesamtfläche (parallel wurden 230.000 qm Ausgleichsfläche geschaffen), um neue Maschinen und eine allein 180 Meter lange, selbst mitentwickelte Stückzahl-1-Fertigungsstraße: Vor Kurzem sind wir vom INSIDE in Herrieden gewesen, um uns die neuen Dimensionen des Küchenherstellers Schüller anzuschauen. Weiter unten im Text finden Sie viele Bilder und Eindrücke aus Herrieden nach der Erweiterung.

  • Und es wird noch gebaut: Schüller in Herrieden

  • Mehr als 200 Meter lang: Die neue Fertigung 2

  • Im Erdgeschoss des neuen Werks 2: Max Heller

  • Zitronen und Schleierkraut: Die Next-Kampagnenküche

  • Fast wie am Flughafen: Die neue Werkseinfahrt in Herrieden

  • Kreative Ideengeberinnen: Barbara Niederauer, Doris Schüller-Heller

  • War zuletzt gefordert: Designchef Thomas Pfister

  • 1.800 Stellplätzen: Schüllers neues Parkhaus

  • Mehrere Fußballfelder: Der Blick auf Schüllers LKW-Flotte und Werke

  • Aus München nach Herrieden: Markus Schüller mit Ali Güngörmüş

Anlass des Besuchs: Die Schüller-Führung rund um Markus Schüller, Max Heller und Manfred Niederauer hatte nach Herrieden geladen, um die neue Next125-Küche vorzustellen. In Mailand wurde das neue Premiumkonzept bereits präsentiert. Schüllers Marketingchefin Annette Schumacher und Produkt- und Designchef Thomas Pfister haben intensive Monate hinter sich. Im Video-Talk auf INSIDE Küche erklärt Annette Schumacher die Idee hinter dem Markenrelaunch der Premiummarke sowie das Konzept für die komplett überarbeitete Zielgruppenansprache. „Wir wollen die Marke auf ein neues Level heben“, sagt Schumacher zum INSIDE.

Hier geht`s zum Video-Interview mit Annette Schumacher:

Zurück zum Vor-Ort-Besuch in Herrieden vor ein paar Wochen. Anlässlich der Next-Präsentation gab‘s eine Werksführung. Und da läuft man dann mittlerweile schon ein paar Meter, um einmal durch die Fertigung 1 (in der die Schüller C-Kollektion und Next125 produziert werden) und die nigelnagelneue Fertigung 2, in der bisher nur die Hauptkollektion über die Bänder läuft, zu marschieren.

Die neue Fertigung 2 hat beeindruckende Ausmaße, in der Fläche, aber auch in der Höhe. „Wir könnten hier auch eine zweite Ebene einziehen, so ist das angelegt“, sagt Schüller-Geschäftsführer Max Heller beim Rundgang. Derzeit werden quasi nur im Erdgeschoss der neuen Halle Küchen gebaut. Und die Zeiten sind grad ja nicht so, dass man für die nächsten 12 Monate mit Boom rechnet. Könnte also noch dauern, bis ein weiteres Stockwerk eingezogen wird. Per Ende Mai lag Schüller mit 9 Prozent im Plus, bei Lieferzeiten etwas über dem Marktdurchschnitt.

Schüller-Boss Markus Schüller sagt: „Wir können und werden in die neue Struktur reinwachsen. Wir bauen das sukzessive auf.“ Die nächsten Monate sorgen allerdings auch in Herrieden für Unsicherheit. Doch gerade wird die Fertigung 2 hochgefahren. Etwa 100 Mitarbeiter wurden zuletzt eingestellt. 2021 waren im Schnitt 2051 Menschen bei der Schüller Möbelwerk KG in Herrieden beschäftigt. Schüller bleibt „vorsichtig optimistisch“, sagt er. Die Weichen auf Wachstum sind jedenfalls gestellt. Rund 140 Mio Euro wurden nach Schüller-Angaben in die Erweiterung, den Neubau und alle damit zusammenhängenden Maßnahmen investiert. Das ist auch eine Verpflichtung. Rund 780 Küchen werden schon heute am Tag in Herrieden produziert, gut 160.000 Küchen pro Jahr.

Vertriebs-Trio: Patrick Carmona Torres, Veit Neubauer, Frank Bayer

  • Schlagzeile: Übernahme in Frankreich
  • H1: Übernahme in Frankreich

Die Schütte Group mit Sitz in Wallenhorst übernimmt den französischen Küchen- und Badausstatter Luisina aus der Bretagne. Beide Unternehmen sind auf Bad- und Küchenarmaturen sowie Zubehör spezialisiert und wollen nun Synergieeffekte nutzen. Der Zusammenschluss

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  • Schlagzeile: Trauriges Aus
  • H1: Sedia Küchentechnik stellt Geschäftsbetrieb ein

Am gestrigen Dienstag mussten Insolvenzverwalter Prof. Martin Hörmann und Vertriebsleiter Thorsten Meyer den 50 Mitarbeitern von Sedia Küchentechnik die schlechte Nachricht überbringen, dass der letzte Kaufinteressent, offenbar der Wunschkandidat, Ende letzter Woche überraschend abgesprungen sei. Die Kündigungen an die Mitarbeiter gehen noch in diesem Monat raus. 

Noch am Abend wurde auch ein Kundenschreiben versandt, dem zu entnehmen ist, dass der Geschäftsbetrieb noch bis zum 31.1.2023 laufen wird.___STEADY_PAYWALL___"Sofern wir unsererseits noch auf Ware von unseren Lieferanten warten müssen, versuchen wir, mit Ihnen zusammen sinnvolle individuelle Lösungen zu finden. In diesem Zusammenhang bitten wir Sie zu prüfen, ob nicht spätere Liefertermine entsprechend vorgezogen werden können.

Neue Bestellungen können wir nur aufnehmen, wenn wir diese bis zum 31.01.2023 abwickeln können, was in der Regel voraussetzt, dass die Ware auf Lager ist. Auf diese Ware gewähren wir Ihnen einen zusätzlichen Rabatt von 20 %, wenn der Warenwert mindestens 150,00 € netto beträgt", heißt es.

 

 

  • Schlagzeile: Fachhandels-Spagat

Eine Studie zum Informationsverhalten von Verbrauchern im Einrichtungshandel hat jetzt der österreichische Einkaufs- und Dienstleistungsverband Service&More veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen: Viele Händler müssen digitale und stationäre Welt noch besser verknüpfen.

Während die Möbelriesen ihr Heil in dieser angespannten Lage zumeist weiter in den ewig selben Rabattaktionen suchen, bleibt für den Fachhandel im Grunde nur eine Überlebensstrategie: Individualität, Service, Beratung und echte Lösungen statt Rabatt-Bingo. Reicht das? Die neue Studie von Service&More, durchgeführt von der FH-Professorin Astrid Oberzaucher, zeigt: Ohne digitale Präsenz geht nichts – aber wer sich nur darauf verlässt, verliert.

Gestiegenes Interesse fürs Einrichten

Für die Untersuchung wurden 500 Österreicher und Österreicherinnen zwischen 25 und 60 Jahren befragt. Service&More-Geschäftsführer Christian Wimmer bringt es auf den Punkt: „Wir haben oft die Rückmeldung bekommen, dass Kunden heute viel digitaler unterwegs sind –, aber unsere Zahlen zeigen, dass der Schauraum weiterhin ein zentraler Touchpoint ist.“ Mit der Studie kommen auch gute Nachrichten: Das Interesse an Einrichtung steigt. „Unsere Untersuchung zeigt, dass sich das gesteigerte Interesse am Thema Einrichtung auch nach der Pandemie gehalten hat“, sagt Oberzaucher. Mehr als 50 Prozent haben in den letzten fünf Jahren ihr Zuhause neu eingerichtet, 90 Prozent haben in den letzten drei Jahren mindestens ein Möbelstück gekauft. Das Geld ist da. Doch wer holt es ab? Wer sich auf seine Stammkundschaft verlässt und keine digitalen Touchpoints hat, könnte sich bald warm anziehen.

In einem kurzen Video-Interview erklären Wimmer und Oberzaucher unter anderem,

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  • Excerpt: Wie Küchenkunden ticken: Talkrunde mit Pablo Gräfrath (Institut Service-Check), David Striegnitz (Kitchen Advisor) und Sebastian Kiefer (Küchen Atlas)
  • Schlagzeile: Wie Küchenkunden ticken
  • H1: Wie Küchenkunden ticken: Talkrunde mit Pablo Gräfrath (Institut Service-Check), David Striegnitz (Kitchen Advisor) und Sebastian Kiefer (Küchen Atlas)
Wie Küchenkunden ticken: Talkrunde mit Pablo Gräfrath (Institut Service-Check), David Striegnitz (Kitchen Advisor) und Sebastian Kiefer (Küchen Atlas)
  • Schlagzeile: Auf Feedback-Jagd
  • H1: Pablo Gräfrath vom Service-Check Institut im INSIDE Küche-Talk

Wer besser werden will, muss erstmal wissen, wo es hakt. Was Kunden ehrlich denken, erfahren Händler nicht immer direkt.

Mit Pablo Gräfrath vom Service-Check-Institut haben wir im INSIDE Küche-Talk in dieser Woche darüber gesprochen, welche Möglichkeiten sein Unternehmen bietet, um entsprechendes Feedback zu bekommen. Thema war auch, wie man Leuten, die Möbelhaus oder Küchenstudio unverrichteter Dinge wieder verlassen, die Möglichkeit gibt, ihre Meinung zu sagen, und damit vielleicht sogar eine schlechte Google-Bewertung vermeidet.

 

Zur Podcast-Version (Audio only) geht es hier.

In Kooperation mit INSIDE stellen die Service-Check-Macher um Pablo Gräfrath übrigens auch monatlich mindestens 1.000 Endverbrauchern die Trendfrage des Monats, deren Ergebnisse wir regelmäßig im INSIDE Magazin veröffentlichen und zum Jahresende in einem kleinen Heftchen zusammengestellt haben, dass Sie bei Interesse auch gern bei uns anfordern können. Mail an info(at)inside-kueche.de genügt.

  • Schlagzeile: Downdraft fürs Raclette
  • H1: Severin: Downdraft fürs Raclette

Der Siegeszug des Muldenlüfters setzt sich nun sogar im Kleingerätesegment fort: Severin bringt zur IFA ein Raclettegerät mit integrierter Downdraft-Technologie und Aktivkohlefilter. Sevento Smokeless Raclette heißt das Gerät, das den aus den Pfännchen strömenden Käsemuff minimieren soll. Die Absaugstärke lässt sich über das Display regeln.
Ab November soll das fortschrittliche Raclettegerät aus Sundern für 179 (UVP) im Handel zu haben sein.

  • Schlagzeile: Eindrucksvoll zurückgemeldet

Man kann es kurz machen: Es waren alle überrascht. Als die Helfer an den Eingängen der Zuliefermesse Sicam – nach einem Jahr Corona-Pause – am Dienstagmorgen im schönen Pordenone wieder ihre Scanner zückten, hatten sie mächtig was zu tun. Impfnachweise checken und Ticketkontrolle waren das eine, der Andrang das andere. „Es ging gleich in der Früh zur Sache“, sagte Sven Schwinn, neben Jens Klügel seit nun einem Jahr bei der neuen KSB GmbH Klügel-Schwinn Beschläge recht beherzt an Bord.

Es wurde nicht weniger. Den ganzen Dienstag und Mittwoch waren die Hallen richtig gut besucht. Alle waren, das kann man so sagen, happy – zumindest über den Besuch, den Messe-Restart. Klar, man traf auch die klassischen Turborealisten. Einer meinte: „Ja, bisschen weniger als 2019 ist es schon.“ Ach.

Es waren eben keine Asiaten da, wenig Publikum aus Übersee. Aber wer sich fragt, ob nicht auch eine in erster Linie europäische Messe Ausstellerherzen erfreuen kann, der bekam in Pordenone gerade die Antwort. Si! Hettich, Blum, Kesseböhmer waren nicht da, dafür aus dem Holz- und Oberflächenbereich erstmals oder wieder Egger, Kaindl, Renolit. Die Hallen waren prominent besetzt. Die versammelte deutsche Küchenindustriefraktion lief durch – und startete in den neuen Entwicklungszyklus. Zudem kamen Schmidt-Küchen und viele internationale Häuser mehr. Auch Wohn- und Badmöbler wurden gesichtet.

Die zentralen Themen im Oberflächenmarkt: Recyclingmaterialien und der Schattdecor-Einstieg beim Lacklaminat-Primus Fine Decor. Lacklaminat heißt bei Schattdecor-Fine-Decor aber nun nicht mehr Lacklaminat, sondern: Fineflex. Tricky. Megathema generell auf der Messe: Preise und Inflation. Pierluigi Zamó, Inhaber des größten italienischen Frontenherstellers Ilcam: „Die Situation ist eine Katastrophe, das habe ich in über 40 Jahren nicht erlebt. Ohne Platten geht nichts. Das ist wie ein italienisches Mittagessen ohne Brot auf dem Tisch. Die Lage hat sich seit dem Sommer nochmal verschärft.“

  • Schlagzeile: Alle abgeholt

Stammaussteller, Rückkehrer, Neuaussteller: Die Zuliefershow Sicam hat in dieser Woche die Oberflächen-, Material- und Beschlagwelt in Pordenone versammelt. Fast 700 Aussteller bestückten eine Messe, die in harten Zeiten Kunden aus der ganzen Welt nach Norditalien holte.

Am Auftakttag der Sicam mag so mancher Aussteller noch das Gefühl gehabt haben, dass vielleicht etwas weniger los war. Doch das legte sich schnell.

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  • Schlagzeile: Übergabe mit Rückenwind

Die weltpolitische Lage könnte besser sein. Die weltwirtschaftliche Lage auch. Das Konzept Messen steht seit Corona ohnehin unter Druck. In so einer Phase eine Sicam hinzulegen, wie es Carolina, Michele und Carlo Giobbi in diesem Herbst einmal mehr getan haben, das muss man erstmal hinbekommen.

Die deutschen Küchenbauer waren nahezu alle auf der Zuliefermesse im diesmal etwas nassen und kalten Pordenone, die französische Küchengröße Fournier kam gleich mit mehr als 15 Leuten. Aus Italien selbst hätte sich der eine oder andere deutsche Aussteller noch mehr Besuch gewünscht. Doch im Herbst vor dem Mailänder Salone, der im kommenden April auch wieder die Eurocucina miteinbezieht, war der Technik-, Material- und Beschlag-Treffpunkt in Pordenone natürlich querbeet relevant.

Die Messetage Dienstag und Mittwoch waren

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  • Schlagzeile: Jetzt mit CMO
  • H1: Xiaoming Bai wird CMO bei Siematic

Es war eine eher kurze Zeit, neun Monate etwa, die Ex-Lechner Manager Daniel Griehl als Geschäftsführer bei Siematic verbrachte, bevor er wieder in neue Gefilde aufbrach und geschäftsführender Gesellschafter beim Premiumküchenhersteller Warendorf wurde. Im Juni war das. Die Konsequenz: Das verbliebene Duo aus Michael Kersting und Axel Maek übernahm das Ruder bei der Premiummarke Siematic und ging, ungeachtet der personellen Unruhe an der Spitze, in Abstimmung mit dem chinesischen Inhaber Zugen Ni weiter ein paar Investitionsprojekte an.

Nun wird gibt es erneut eine Veränderung: Zu Kersting und Maek gesellt sich nun Xiaoming Bai als Verstärkung. Er übernimmt die Rolle des CMO und ist damit verantwortlich für Global Sales, Branding und Marketing.

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Bai hatte schon Berührung mit der Branche: Von 2014 bis 2019 war er Head of Brand Management & International Trade Marketing bei Villeroy & Boch. Zuletzt war er allerdings branchenfremd unterwegs: Von 2019 bis in diesen Herbst hat der ehemalige Master-Student der Johannes Gutenberg Universität in Mainz als International Marketing Director bei Werner & Mertz gearbeitet, einem familiengeführten Hersteller von Reinigungs- und Pflegemitteln.

  • Schlagzeile: Smarte Details

Den ersten Aufschlag des neuen, alten Teams in der Produktentwicklung von Siematic, also mit Jörg Dietz, Andreas Rieke und Kerstin Fricke (INSIDE Spezial Küche Nr. 8), den gab`s in diesem Jahr zur Herbstmesse in Löhne zu sehen. Viele technische Details standen in der Ausstellung im Fokus, beispielsweise Gehrungslösungen in der Kante, wobei die Griffmulde einer Küche um die Ecke geführt wurde und damit die Arbeitsplatte scheinbar schwebte. Ansonsten spielten Materialkontraste eine große Rolle, genauso wie der Einsatz von Naturstein mit lebendigen Mustern. Dazu präsentierte die Premiummarke smarte Ideen wie eine kleine Schublade, "Secret Service" genannt, versteckt unter der Arbeitsplatte, etwa zur Aufbewahrung von Messern.

Der große Hingucker der Messe war ein Hochschrank-Regalsystem, das

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  • Schlagzeile: Wechsel im Management
  • H1: Siematic: Einer muss gehen, einer kommt

Xiaoming Bai, als Mitglied der Geschäftsleitung seit einem Jahr für Marketing und Vertrieb bei Siematic verantwortlich, muss den Premiumküchenbauer aus Löhne verlassen. Frank Höschele (Vertriebsleiter DACH), Volker Betsch (Export Director), Roy Oldfield (Export Director)  und Christian Hansen (Global Head of Marketing and Digital Business) berichten künftig direkt an die Siematic-Geschäftsführer Michael Kersting und Axel Maek.

Neu in die Geschäftsleitung steigt dafür ein: Qian Guo, die seit Mitte 2021 im Unternehmen ist und künftig die Jobbezeichnung Chief People Officer tragen wird.