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INSIDE Küche

  • Schlagzeile: In allen Märkten
  • H1: Rotpunkt legt um 19 Prozent zu

Auch der Küchenbauer Rotpunkt aus Bünde nähert sich allmählich dem dreistelligen Millionenumsatz. Um 19 Prozent auf 87 Mio Euro ist das 320 Mitarbeiter starke Unternehmen nach eigenen Angaben 2021 gewachsen - und zwar so ziemlich überall. Neben Deutschland, Belgien, Holland und Großbritannien zählen die skandinavischen Länder und Frankreich aktuell zu den Kernmärkten von Rotpunkt Küchen. Neu hinzugekommen sind im vergangenen Jahr als Vertriebseinheit Österreich und Südtirol über die Handelsagentur Dietmar Walter und einen Aufschlag auf der Küchenwohntrends.

Nach der Brexit-Delle ging es zuletzt auch in Großbritannien wieder aufwärts, Anfang März wird Rotpunkt auf der KBB in Birmingham vertreten sein. Der Exportanteil von Rotpunkt lag konstant bei 80 Prozent. Im Inland geht es seit drei Jahren zweistellig bergauf.

Für 2022 ist Rotpunkt mit Blick auf die Auftragsentwicklung zuversichtlich. Dass auch in der Aussendung aus Bünde Versorgungssicherheit, Logistik, Lieferzeiten, signifikant gestiegene Energiekosten und Preissteigerungen der Vorlieferanten zur Sprache kommen, ist kein Zufall.

  • Schlagzeile: Spatenstich
  • H1: Rotpunkt: Spatenstich in Bünde

Lang hat’s gebraucht, bis Andreas Wagner und Heinz-Jürgen Meyer, geschäftsführende Gesellschafter von Rotpunkt Küchen, die bürokratischen Hürden überwunden hatten. Am 10.3. ging’s endlich los mit der Erweiterung am Stammsitz Bünde, da wurde der symbolische Spatenstich mit Bratwurst und Getränken gefeiert.
Für den Bau der neuen Halle, die vorwiegend als Kommissionierlager für Korpusteile, Fronten und Schubkästen dienen soll, sind nun zwei Jahre veranschlagt. Investiert werden 13 Mio Euro. Das Bauwerk soll 250 m lang und 50 m breit werden und eine Höhe von 15 m haben. „Damit schaffen wir zum einen mehr Platz für neue Maschinen im laufenden Betrieb und erhöhen zum anderen den Lagerbestand“, so Wagner.

 

  • Schlagzeile: Wortspiele
  • H1: Rotpunkt: Hausmesse 2023

Das eine Produkthighlight wird man auf der Rotpunkt-Hausmesse in Bünde auch dieses Jahr wieder vergeblich suchen. „Wir sehen immer das Gesamtpaket“, sagt Vertriebsgeschäftsführer Sven Herden. Der ostwestfälische Hersteller, der sich gern als „Variantenweltmeister“ bezeichnet, wird genau hier nochmals nachlegen und die Variantenvielfalt weiter erhöhen. Herden: „Wir werden auch bestehende Produkte nochmal anpacken und optimieren und zeigen, dass wir unseren Partnern zugehört haben, was sie brauchen.“

Das Produkt soll mit der diesjährigen Messe noch besser „greifbar“ werden – Achtung: Wortspiel.

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  • Schlagzeile: Enger Draht

In Bünde hat Rotpunkt Küchen im März endlich den Spaten für den lang ersehnten Erweiterungsbau in die Erde gestochen. Wir waren gemeinsam mit Christoph Geiger, Geschäftsführer beim Maschinenlieferanten IMA Schelling, zur Baustellenbesichtigung vor Ort.

Mit insgesamt 40.000 qm überdachter Fläche in den beiden Werken Bünde und Getmold bei mehr als 100 Mio Euro Umsatz gehört Rotpunkt zu den Küchenproduzenten mit der höchsten Flächenproduktivität. „Wir sind an der Grenze dessen, was geht“, sagt Geschäftsführer und Mitinhaber Andreas Wagner. An der Grenze zwar, aber es geht offenbar. Muss auch noch eine Weile, denn der Spatenstich für den seit Langem geplanten Erweiterungsbau in Bünde ist erst wenige Wochen her.

Blick über die Baustelle in Buende Rotpunkt 4 2023 Fotor

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Wo es eng ist, braucht man viel Disziplin", erklärt Wagner. Da sich das Genehmigungsverfahren für den Neubau über vier Jahre zog und Rotpunkt unterdessen weiter wuchs, wurde in den letzten Jahren vor allem optimiert. Auch die Flexibilität der Mitarbeiter half: Im Montagewerk Bünde, wo eigentlich einschichtig gearbeitet wird, wurde zeitweise eine zweite Schicht eingeführt. In Getmold, wo mit 75 Mitarbeitern die Teilefertigung stattfindet, wurde der reguläre Zweischichtbetrieb phasenweise auf drei Schichten ausgeweitet, um der Nachfrage Herr zu werden.

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  • Schlagzeile: Die INSIDE Küchen-Hitliste
  • H1: Umsätze der deutschen Küchenhersteller 2021

Die mittlerweile achte INSIDE Küchen-Hitliste ist, das behaupten wir mit Stolz, das einzige Ranking im Markt, das nicht Äpfel mit Birnen vergleicht. Denn: Nur Umsätze nach Erlösschmälerungen werden aufgeführt. Im Zuge der inzwischen von vielen Unternehmen verfolgten Sortimentserweiterungen in andere Produktbereiche schleichen sich aber natürlich zunehmend Bad- oder Wohnmöbelumsätze ein. Tatsächlich erobert die Küchenindustrie allmählich das gesamte Haus.

Mehrere Jahre mit Bomben-Umsätzen hat die Branche nun hinter sich gebracht. 2021 hat die deutsche Küchenmöbelindustrie mit 8,7 Prozent Umsatzplus auf 5,708 Mrd Euro abgeschlossen. Der Export legte 2021 gar um 17,5 Prozent zu und hievte den Exportanteil der deutschen Küchenbauer auf knapp 44 Prozent. Kurzum: Bis zuletzt waren genug Aufträge für alle da. Das ändert sich gerade. Die Kaufbereitschaft lässt nach, das Geld wird knapp. Die Preise, auch für Küchen, steigen rasant. Hinzu kommen die überall aufgebauten neuen Kapazitäten der Küchenindustrie. Hersteller müssen nun die Balance finden zwischen auskömmlichen Preisen und einem Preisniveau, das die Kunden auch noch bereit sind zu zahlen. Wer das nicht schafft, wird unter die Räder kommen. Von den großen Küchenbauern wird so schnell wohl keiner ins Wackeln geraten. Auch von denen hört man aber in den letzten Wochen zunehmend besorgte Worte – um die Vielfalt in der Branche, um den „bunten Blumenstrauß“.

Ein Geschäftsführer eines Top-5-Unternehmens sagt es so: „Wir werden bald wieder Überkapazitäten haben und Preiskampf. Wir haben die Kostensteigerungen noch nicht voll weitergegeben, die Vorlieferanten geben nicht nach, weil sie ihrerseits Angst wegen der Gaspreise haben, wir erwarten extreme Lohnsteigerungen. Viele Hersteller haben, ebenso wie der Handel, in den letzten Jahren Sondertouren gefahren, Materialläger aufgebaut, Aufwand für Corona-Maßnahmen betrieben. 2022 wird bei uns allen ein riesiges Loch in die Erträge reißen. Bei vielen Kleineren ist die Marge ohnehin auf Kante genäht. Das macht schon Sorgen für die Zukunft.“ Ein anderer: „Was viele Unternehmen, nicht nur kleinere Küchenhersteller, auch Wohn- und Polstermöbelhersteller im kommenden Jahr erwartet, das macht mich sehr traurig.“

Auf die INSIDE Küchen-Hitliste für 2022 wird man mit Spannung blicken, gerade weil sich auch die unterschiedlichen Vorgehensweisen bei Preiserhöhungen und Teuerungszuschlägen in den Umsätzen niederschlagen werden. 2021 allerdings sind hauptsächlich die Großen größer geworden. Und Häcker ist an Nolte/Express vorbeigezogen.

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UMSÄTZE DER DEUTSCHEN KÜCHENHERSTELLER 2020

Die Zusammenstellung der zehn umsatzstärksten deutschen Küchenbauer, unsere mittlerweile siebte INSIDE Küchen-Hitliste, ist inzwischen zur Tradition geworden. Um Vergleichbarkeit herzustellen, werden nur die Umsätze nach Erlösschmälerungen berücksichtigt.

UMSÄTZE DER DEUTSCHEN KÜCHENHERSTELLER 2019

Auch 2019 sind in der deutschen Küchenmöbelindustrie die Großen nochmal größer geworden. Aber nicht im selben Tempo wie in den von den Ausläufern der Alno-Pleite geprägten Vorjahren.

UMSÄTZE DER DEUTSCHEN KÜCHENHERSTELLER 2018

Speziell die großen Küchenmöbler wurden im letzten Jahr nochmal größer. Doch nicht nur die. Die mittlerweile fünfte INSIDE Küchen-Hitliste zeigt: Der Markt der Küchenbauer bleibt in Bewegung.

Die INSIDE-Hitliste

  • 1. Nobilia: Dauerprimus

    In den Himmel: Exportwachstum in Verl

    Mit 8,2 Prozent Plus brachte es Nobilia 2021, in dem Jahr, in dem die neuen Werke in Saarlouis und Am Hüttenbrink in Betrieb genommen wurden, auf einen neuen Umsatzrekord von 1,482 (Vorjahr laut Bundesanzeiger: 1,370) Mrd Euro. Das entsprach einer Steigerung um 8,2 Prozent. Während der Inlandsumsatz aufgrund der Lockdowns im Handel um 2 Prozent auf 695,5 Mio Euro sank, explodierte der Auslandsumsatz nahezu um 19,4 Prozent auf 787 Mio Euro. Der Exportanteil erreichte 53,1 Prozent. 830.000 Küchenkommissionen oder 8,3 Mio Schränke und 1,75 Mio Arbeitsplatten hat Nobilia in Summe produziert und 2,8 Prozent mehr E-Geräte verkauft als im Vorjahr. Hinter diesen Zahlen verbirgt sich reiner Industrieumsatz. Unter Berücksichtigung von Nobili-as Handelsaktivitäten im Ausland (konsolidiert und quoten-bereinigt) stieg der Gruppenumsatz sogar um 11,2 Prozent auf 1,715 Mrd Euro. Von den Franchiseorganisationen im Ausland fließen übrigens nur die Franchisegebühren in die Berechnung ein. Seit wenigen Jahren beziehen wir in die INSIDE Küchen-Hitliste auch die Umsätze der Nobilia-Beteiligung Pino in Coswig mit ein, die in der Tabelle noch auf die 1,482 Mrd Euro draufgerechnet werden – nach Erlösschmälerungen trägt Pino geschätzt 60 Mio Euro bei. Macht in Summe 1,542 Mrd Euro.

  • 2. Schüller/Impuls/Puris: Vorzeige-Zahlen

    Erweiterung: Gewaltige Investitionen in Herrieden

    Auch die Schüller-Zahlen für 2021 konnten sich wieder sehen lassen. Ebenso wie die neue Fertigung, die im Sommer mit Stolz der Fachpresse präsentiert werden konnte. Mit 671,5 (Vorjahr: 600,6) Mio Euro Nettoumsatz (vor Erlösschmälerungen) verbuchte Herrieden ein Plus von 11,8 Prozent. Der Export legte um 31,8 Prozent auf 197 Mio Euro zu, das Inlandsgeschäft um 5,1 Prozent auf 474,5 Mio Euro. Nach Erlösschmälerungen ergab sich im letzten Jahr nach INSIDE-Schätzung ein Gesamtumsatz von knapp 570 Mio Euro. Die Umsätze der ebenfalls mehrheitlich von den Schüller-Inhaberfamilien Schüller, Heller und Niederauer gehaltenen Unternehmen Impuls Küchen und Puris Bad schätzen wir nach Erlösschmälerungen auf zusammen 170 Mio Euro. Zusammen kämen die drei Firmen dann auf satte 740 Mio Euro.

  • 3. Häcker: Überholt

    Aufwärts in Rödinghausen: Stefan Möller, Markus Sander, Dirk Krupka

    Häcker Küchen hat seinen Umsatz (der in Rödinghausen immer vor Erlösschmälerungen genannt wird) 2021 mit gut 2.000 Mitarbeitern um 12,5 Prozent auf 727 Mio Euro erhöht, im Inland um 11 Prozent auf 446 Mio Euro, im Export um 16 Prozent auf 281 Mio Euro. Nach Erlösschmälerungen kam Häcker 2021 laut INSIDE-Schätzung auf 581 Mio Euro und ist damit an der Nolte-Gruppe vorbeigezogen. Den 2020er Wert korrigieren wir nach der Veröffentlichung im Bundesanzeiger marginal nach unten. 516,3 Mio Euro nach Erlösschmälerungen waren es. Wir hatten vor einem Jahr 520 Mio Euro geschätzt. Eines der größten Projekte in Rödinghausen war im vergangenen Jahr die Einführung der Rasterküche Concept130, die zum Ende dieses Jahres Classic ablösen wird. Classic hatte in der Vergangenheit etwa 60 Prozent Umsatzanteil, die Premiumschiene Systemat 40 Prozent.

  • 4. Nolte/Express: Lockdown kompensiert

    2021 runderneuert: Nolte Forum in Löhne

    Trotz der monatelangen Schließungen im Handel, die wegen eines vergleichsweise hohen Umsatzanteils in der Großfläche und im Discount (Express Küchen) stärker reinhauten als bei den anderen großen Herstellern, konnten die Küchenunternehmen der Nolte-Gruppe 2021 mit einem leichten Plus abschließen. Der Umsatz von Nolte Küchen und Express Küchen erreichte zusammen 562 (545) Mio Euro nach Erlösschmälerungen. Beide Firmen legten etwa im gleichen Maß zu. 2022 wird, dazu muss man kein Prophet sein, da die Lieferzeiten schon fast bis zum Jahresende reichen, voraussichtlich mit einem zweistelligen Plus zu Ende gehen. Dazu tragen natürlich der schwache Vorjahreswert im ersten Halbjahr und der unterjährige Teuerungszuschlag bei.

  • 5. Baumann Group: Im Gleichschritt

    Gut unterwegs an zwei Standorten: Michael Assner, Sabine Brockschnieder, Matthias Berens

    Trotz der monatelangen Schließungen im Handel, die wegen eines vergleichsweise hohen Umsatzanteils in der Großfläche und im Discount (Express Küchen) stärker reinhauten als bei den anderen großen Herstellern, konnten die Küchenunternehmen der Nolte-Gruppe 2021 mit einem leichten Plus abschließen. Der Umsatz von Nolte Küchen und Express Küchen erreichte zusammen 562 (545) Mio Euro nach Erlösschmälerungen. Beide Firmen legten etwa im gleichen Maß zu. 2022 wird, dazu muss man kein Prophet sein, da die Lieferzeiten schon fast bis zum Jahresende reichen, voraussichtlich mit einem zweistelligen Plus zu Ende gehen. Dazu tragen natürlich der schwache Vorjahreswert im ersten Halbjahr und der unterjährige Teuerungszuschlag bei.

  • 6. Leicht: Aufgeholt

    Voll im Saft: Stefan Waldenmaier

    Nach einer klitzekleinen Umsatzdelle im ersten Corona-Jahr hat Leicht Küchen 2021 nicht nur deutlich aufgeholt, sondern das Vor-Corona-Niveau

    noch deutlich übertroffen. „Wir konnten uns im Inland wie auch im Ausland, annähernd parallel, gut entwickeln und ein Wachstum von 10 Prozent auf einen Wert von etwa 160 Mio Euro verzeichnen“, so Leicht-Chef Stefan Waldenmaier. Gut 60 Prozent des Umsatzes macht Leicht nach wie vor im Ausland, wobei der europäische Markt dominiert.

    Mit dem neuen Werk 2 in Gügling hätte der Umsatz sogar noch stärker gesteigert werden können. Hätte – wenn nicht aufgrund knapper Vormaterialien im zweiten Halbjahr 2021 die Kapazitäten an die Warenverfügbarkeit hätten angepasst werden müssen.

  • 7. Ballerina: Mit Nachkommastellen

    Noch im Bau: Neues Ballerina-Ausstellungszentrum

    Mit rund 115 Mio Euro hat Ballerina seinen Umsatz 2021 um etwa 10 Prozent gesteigert. Für 2021 wurden auch erstmals im Bundesanzeiger Umsatzerlöse in der GuV veröffentlicht: 108,2 Mio Euro waren das nach 97,8 Mio Euro im Vorjahr. Der Jahresüberschuss wurde in Rödinghausen mit 5,7 (5,5) Mio Euro angegeben, die Exportquote mit 42 Prozent. Nach Investitionen von 5,9 Mio Euro im vergangenen Jahr sind für 2022, 2023 und 2024 insgesamt 10 Mio Euro im Plan.

  • 8. Bulthaup: Spürbar erholt

    Weiteres Plus: Marc Eckert

    Im Vorjahr noch zu Unrecht auf dem achten Platz gelandet, wie der nun veröffentlichte Ballerina-Abschluss jetzt verrät, hat die Edelküchenschmiede Bulthaup aus Aich diesmal wirklich diese Position gebucht. Ganz knapp, muss man hinzufügen. 2021 erhöhte sich der fakturierte Umsatz wieder um 8 Prozent auf 112,6 (104,3) Mio Euro. Nach Abzug von Erlösschmälerungen meldet Bulthaup 106,4 (99,5) Mio Euro und ein Ergebnis vor Steuern von 12,2 Mio Euro. Erholt haben sich vor allem die europäischen Kernmärkte, was zu einem deutlichen Plus führte. In Asien und den USA blieb das Retail-Geschäft etwa stabil, während das Objektgeschäft wieder anzog. 2022 rechnet das Unternehmen mit einem weiteren Plus in Europa und in den USA. Auch die Projektumsätze legen weiter zu, insbesondere in Südkorea.

  • 9. Rotpunkt: In allen Märkten

    10 Prozent Plus: Heinz-Jürgen Meyer, Andreas Wagner, Sven Herden

    Auch der Küchenbauer Rotpunkt aus Bünde nähert sich allmählich dem dreistelligen Millionenumsatz. Um 19 Prozent auf 87 Mio Euro ist das 320 Mitarbeiter starke Unternehmen nach eigenen Angaben 2021 gewachsen – und zwar so ziemlich überall. Neben Deutschland, Belgien, Holland und Großbritannien zählen die skandinavischen Länder und Frankreich aktuell zu den Kernmärkten von Rotpunkt Küchen. Nach Erlösschmälerungen haben wir um die 84 Mio Euro errechnet.

  • 10. Pronorm: 400.000 Schränke im Plan

    In der neuen Halle: Roger Klinkenberg, Thorsten Gösling

    Pronorm wird seine Kapazitäten in Vlotho durch die jüngsten Investitionen am Standort mittelfristig auf 400.000 Schränke bzw. 40.000 Küchen pro Jahr ausbauen. 2021 waren es 340.000 produzierte Typen und ungeschmälert fast 100 Mio Euro Umsatz – noch ohne Preiserhöhungen, die folgten ja erst zum Jahreswechsel. Konkret verbesserte der Küchenbauer seinen Umsatz 2021 um 14 Prozent und kam auf 98,7 Mio Euro vor Nachlaufkonditionen. Nach Erlösschmälerungen ergeben sich nach INSIDE-Schätzung 75 Mio Euro fürs letzte Jahr. 2022 soll ein weiterer großer Schlag draufkommen.

WDR

  • Schlagzeile: "Ohne Holz"

Dass Rotpunkt-Küchen-Einkaufsleiter Hannes Hartmann angesichts der momentanen Versorgungslage keinen entspannten Job hat, muss man Branchen-INSIDERn kaum erklären. Seit gestern wissen es auch Zuschauer der WDR-Sendung „Lokalzeit OWL“, die sich unter dem etwas überspitzten Titel „Möbelindustrie ohne Holz“ mit der Materialverknappung in der in der Möbelindustrie befasst hat. In der Sendung erklärt Rotpunkt-Geschäftsführer Andreas Wagner u.a., was es mit kommissionsweiser Fertigung auf sich hat und VDM-Hauptgeschäftsführer Jan Kurth, der im Studio zu Gast ist, dass in den nächsten Wochen und Monaten kaum mit Entspannung zu rechnen ist.

Den Beitrag gibt es noch bis zum 5.7. in der Mediathek zu sehen.