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INSIDE Küche

  • Schlagzeile: Neue Geschäftsführerin

Manfred Wippermann, 66, wird die kaufmännische Geschäftsführung von Nolte Küchen und der 2010 gegründeten Schwester Express Küchen zum 15.4. an Melanie Thomann-Bopp, 42, übergeben, die die Unternehmen zusammen mit Eckhard Wefing (Vertrieb) und Marc Hogrebe (Technik) leiten soll. Die neue Geschäftsführerin kommt vom Schweizer Hörgerätehersteller Sonova.

Wippermann scheidet nach 30 Jahren Tätigkeit aus. Ganz in den Ruhestand wird Wippermann sich aber nicht zurückziehen, sondern sich auf seine Aufgaben als Holding-Geschäftsführer konzentrieren.

  • Schlagzeile: Trennung in Löhne

Seit Anfang dieser Woche gehen Nolte Küchen und Manfred van Ginkel getrennte Wege. Van Ginkel, früher Poggenpohl und Alno und schließlich Geschäftsführer bei Warendorf, war Mitte 2018 als Exportdirektor für die europäischen Märkte nach Löhne gekommen. Seit diesem Montag ist er freigestellt.

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Van Ginkels Position bei Nolte soll wohl in der Form nicht neu besetzt werden; die Aufgaben wurden intern verteilt. Für den französischen Markt wurde Nicolas Rehbinder geholt, lange Jahre bei Cuisines Schmidt, der nun nach seiner Einarbeitungszeit die Verantwortung übernimmt. Ihm sollen auch Spanien und Portugal übertragen worden sein. Die Märkte in Osteuropa verantwortet als Exportleiter auch nach wie vor Artur Vaut, der seit Herbst 2022 auch Prokura hat.

  • Schlagzeile: Baut weiter
  • H1: Nolte Küchen: Spatenstich in Löhne

Am Stammsitz Löhne hatte Nolte Küchen vor zwei Jahren das Ausstellungszentrum auf 7.000 qm erweitert. Nun geht es auf dem Gelände an der Anni-Nolte-Straße mit dem Bau eines neuen, dreigeschossigen Bürogebäudes mit 2.700 qm Nutzfläche weiter.

Das integrierte Bistro soll als zentraler Treffpunkt für die Beschäftigten dienen, obwohl Nolte künftig vermehrt Homeoffice anbietet. Leere Büroarbeitsplätze aufgrund von Homeoffice wollen sie in Löhne vermeiden, indem sie abteilungsintern ein „Shared-Desk-Modell“ anbieten.

Beheizt wird das neue Gebäude auch von der firmeneigenen Heizanlage, die mit der Verbrennung von Holzverschnitt betrieben wird.

Spatenstich war am gestrigen Mittwoch, bis zum Mai 2024 soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein. Nolte investiert hier 12,9 Mio Euro.

  • Schlagzeile: Personalsuche auf TikTok
  • H1: Nolte Küchen: Vollgas auf Social Media

Seit Nolte Küchen Ende 2021 entschieden hat, Vollgas in den sozialen Medien zu geben, wurde schon Marktführer Nobilia bei der Followerzahl auf Instagram knapp überholt. Gut 58.500 Leute folgen Nolte Küchen inzwischen auf Insta. 8.200 Follower sind es bei LinkedIn. Präsent sind die Löhner auch auf YouTube, Facebook und Pinterest und bald auch auf TikTok.

Aktuell wird kräftig daran gearbeitet, Pinterest zu stärken. Mit TikTok will der Küchenbauer frühzeitig einen Touchpoint setzen, auch wenn sich die aktuelle Zielgruppe von Nolte Küchen dort eher nicht herumtreibt.

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  • Schlagzeile: Regionales Marketing
  • H1: Nolte Küchen: Regionalmarketing mit Doorboost

Direkt auf der Hausmesse wurden die ersten Abschlüsse für ein neues Marketingangebot erzielt, das Nolte-Küchen gemeinsam mit dem Softwareunternehmen Doorboost anbietet. „Das ist unsere Antwort auf die aktuelle Marktsituation“, sagte Nolte-Marketingleiter Simon Hoecker auf der Messe in Löhne.

Doorboost spielt den von der Industrie (in dem Fall also von Nolte) produzierten Online- und Social-Media-Content für die teilnehmenden Küchenhändler regional an die jeweils relevante Zielgruppe aus. Das Prinzip hat Doorboost-Co-Founder Bobby Marks vor ein paar Monaten schonmal im INSIDE-Küche-Talk erklärt.

Nolte-Händler können aus 14 Küchen fünf auswählen,

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  • Schlagzeile: Mehr Preiseinstieg
  • H1: Nolte Küchen: Fokus auf Preiseinstieg

„Mit den Neuheiten haben wir uns bewusst auf Preisgruppe 1 und 2 fokussiert, denn die wirtschaftliche Lage ist für viele Menschen eine Herausforderung. Wir stellen uns deshalb auf dieser Hausmesse mit einer starken Marke auf, die in allen Budgets für Qualität steht“, so Nolte-Geschäftsführer Heiko Maibach vor der Hausmesse. Bei den Neuheiten für 2025 steht also die Preislage der Küchen im Fokus, insbesondere das neue Programm Velluto, einer Lackfront mit Antifingerprint-Oberfläche, die seit Juli lieferbar ist.

Event-Abende sind am Samstag und am Dienstag. Am Dienstagabend wird erstmals der „Nolte Küchen Design Award“ für die kreativsten Küchenplanungen aus der Nolte-Händlerschaft verliehen. In der Jury sitzt unter anderem Markenbotschafterin Eva Brenner.

  • Schlagzeile: Dritte Korpushöhe
  • H1: Nolte mit dritter Korpushöhe Matrix800

KI in der Küche hat Nolte in diesem Herbst zunächst mal für seine Kampagnenmotive ausgetestet. Die neue Kampagne mit dem Motto „The new era of kitchen style“ setzt auf eine auffällige Bildsprache mit Farbexplosionen im Hintergrund. Hauptdarstellerin der Kampagne ist „Matrix800“, die neue, dritte Korpushöhe bei Nolte.

Laut Nolte soll die neue Korpushöhe eine wohnliche, design-orientierte Darstellung durch eine mittige Teilung und einen niedrigen Sockel, mit zusätzlichem Stauraum, ermöglichen.

Startschuss für die Kampagne ist die Hausmesse vom 21. bis 27. September in Löhne. Über das Jahr hinweg wird sie dann digital fortgesetzt und auch am POS.

  • Schlagzeile: Unter die Haut
  • H1: Unter die Haut

Als die „meistverkaufte Korpushöhe in Europa“ hatte Nolte Küchen seine neue Matrix 800 vor der Messe angeteasert. Behaupten können sie das in Löhne, weil es die Höhe ist, die Ikea einsetzt. Die neue Höhe ermöglicht eine mittige Teilung, die bei 750 mm Höhe nicht möglich ist. „Wir erweitern die Planungsvielfalt erheblich und bieten ästhetische Designlösungen bei optimaler Raumausnutzung“, erklärt Vertriebsgeschäftsführer Heiko Maibach. Damit einher geht freilich auch eine höhere Komplexität: 3.200 neue Schränke kommen hinzu.

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  • Schlagzeile: Trennung in Löhne
  • H1: Nolte: Trennung von Simon Höcker

Nolte Küchen hat sich in der letzten Woche von Marketingleiter Simon Hoecker getrennt, der aus der Modebranche kam und im Herbst 2021 in Löhne angedockt hatte. Dort hatte Hoecker sein Ressort mit großem Engagement und für das Unternehmen neuer Denkweise ausgefüllt - neben Marketing und PR verantwortete er auch Planung und Architektur, die Nolte Akademie und den Eventbereich. Darüber hinaus hat er auch das Thema ESG/Nachhaltigkeit im Unternehmen vorangetrieben.

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  • Schlagzeile: Guter Start
  • H1: Nolte Küchen: Guter Start

Unverhofft kommt oft. Für Nolte Küchen ist das Jahr mit einem „ordentlichen AE“ gestartet, speziell die zweite Januarwoche lief gut, berichtet Nolte-Küchen-Geschäftsführer Heiko Maibach. Bei Nolte sei er sogar „noch ein bisschen zufriedener“ als bei der im Preiseinstieg positionierten Schwestergesellschaft Express, die dafür im vergangenen Jahr klar auf der Gewinnerseite war.

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  • Schlagzeile: Übergabe zum Jahreswechsel
  • H1: Nolte Küchen: Volker Herzmann folgt auf Rainer Kreft

Nach 25 Jahren bei Nolte-Küchen wird sich Rainer Kreft Anfang 2026 in den Ruhestand verabschieden. Zum 1. Juli bereits tritt Volker Herzmann in Löhne an, der zum Jahreswechsel dann als Vertriebsleiter Krefts Nachfolge übernehmen wird. In Krefts Zuständigkeitsbereich fallen aktuell noch die Vertriebsbereiche Nord und Ost und verschiedene Verbundgruppen.

Herzmann war in den letzten sieben Jahren Einkaufsleiter Küche und Bad beim VME, wo seine Nachfolge noch offen ist. Davor war er viele Jahre in der Industrie – für die Alno AG – tätig.

  • Schlagzeile: Start für „Küche im Glück“
  • H1: Nolte: Start für "Küche im Glück"

Über die Social-Media-Maßnahmen in Löhne haben wir auf INSIDE Küche vor ein paar Wochen schon ausführlich berichtet.

Die hauseigene Show „Küche im Glück“ mit Eva Brenner wird Nolte Küchen ab August auf Instagram und Co. ausspielen. Wir haben Nolte-Küchen-Marketingleiter Simon Hoecker zur SoMe-Offensive nochmal vor der Kamera befragt.

Den INSIDE Küche-Talk gibt’s wie immer auch als Podcast hier oder auf Spotify.

 

  • Schlagzeile: "Optimistisch ins Jahr"
  • H1: Nolte Küchen meldet für 2022 Wachstum von 16 Prozent

Mit absoluten Umsatzangaben hält man sich in Löhne weiterhin zurück, eine Duftmarke zur Lage setzt Nolte Küchen über seine neue PR-Agentur Blume PR zum Jahresstart dennoch. 16 Prozent Umsatzplus werden für 2022 gemeldet; Express Küchen in Melle habe ebenfalls ein „zweistelliges Umsatzwachstum“ verzeichnet. 2021 hatten die beiden Unternehmen gemeinsam 562 Mio Euro nach Erlösschmälerungen umgesetzt (s. Küchen-Hitliste im INSIDE Spezial Küche 7).Man kann jetzt also davon ausgehen, dass die 600 Mio Euro deutlich übertroffen worden sind.

Zum Ziel gesetzt hat sich Nolte Küchen die Zertifizierung „klimaneutrales Produkt“. Klimaneutrales Unternehmen ist Nolte seit 2020, zur Herbstmesse im letzten Jahr wurde der erste Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht.

Zur aktuellen Auftragslage lässt sich Geschäftsführerin Melanie Thomann-Bopp wie folgt zitieren: „Wir haben zwei sehr erfolgreiche Jahre hinter uns, diese stärken uns den Rücken. Gleichzeitig sorgt eine gute Auftragslage dafür, dass wir schon jetzt optimistisch ins herausfordernde laufende Jahr blicken.“ Natürlich war auch in Löhne das wertmäßige Wachstum zuletzt unter anderem von Preiserhöhungen getrieben. Mengenmäßig werde für die kommenden Wochen eher auf dem Niveau von 2019 geplant, hatte Thomann-Bopp kürzlich im INSIDE-Gespräch erklärt.

  • Schlagzeile: Schliekmann kommt

Dass es Rüdiger Schliekmann nach fünf Jahren bei Bega zum 1.6. zurück in die Küchenmöbelindustrie zieht, ist seit dieser Woche bekannt. Inzwischen steht auch sein Reiseziel fest: Schliekmann wird bei Nolte Küchen und der Schwestergesellschaft Express Küchen die Nachfolge von Marc Hogrebe als technischer Geschäftsführer antreten. Hogrebe geht mit Schliekmanns Eintritt ins Unternehmen in den Ruhestand. In Löhne ist künftig also weiterhin ein Duo am Ruder: Melanie Thomann-Bopp und Rüdiger Schliekmann, in Melle sind die zu dritt: Thomann-Bopp, Schliekmann und Vertriebsgeschäftsführer Heiko Maibach.

  • Schlagzeile: Einer so, der andere so
  • H1: Nolte/Express: Einer so, der andere so

Während Express Küchen im vergangenen Jahr eine „kleine Sonderkonjunktur“ hingelegt hat, wie Vertriebsgeschäftsführer Heiko Maibach das ausdrückt, hatte Nolte Küchen 2023 ein wenig mehr mit dem schlechten Marktumfeld zu tun. Nolte Küchen konnte den Umsatz im letzten Jahr etwa halten, was allerdings ausschließlich auf Preisanhebungen zurückzuführen war. Bei Express wird 2023 ein Umsatzplus von

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  • Schlagzeile: Die INSIDE Küchen-Hitliste
  • H1: Umsätze der deutschen Küchenhersteller 2021

Die mittlerweile achte INSIDE Küchen-Hitliste ist, das behaupten wir mit Stolz, das einzige Ranking im Markt, das nicht Äpfel mit Birnen vergleicht. Denn: Nur Umsätze nach Erlösschmälerungen werden aufgeführt. Im Zuge der inzwischen von vielen Unternehmen verfolgten Sortimentserweiterungen in andere Produktbereiche schleichen sich aber natürlich zunehmend Bad- oder Wohnmöbelumsätze ein. Tatsächlich erobert die Küchenindustrie allmählich das gesamte Haus.

Mehrere Jahre mit Bomben-Umsätzen hat die Branche nun hinter sich gebracht. 2021 hat die deutsche Küchenmöbelindustrie mit 8,7 Prozent Umsatzplus auf 5,708 Mrd Euro abgeschlossen. Der Export legte 2021 gar um 17,5 Prozent zu und hievte den Exportanteil der deutschen Küchenbauer auf knapp 44 Prozent. Kurzum: Bis zuletzt waren genug Aufträge für alle da. Das ändert sich gerade. Die Kaufbereitschaft lässt nach, das Geld wird knapp. Die Preise, auch für Küchen, steigen rasant. Hinzu kommen die überall aufgebauten neuen Kapazitäten der Küchenindustrie. Hersteller müssen nun die Balance finden zwischen auskömmlichen Preisen und einem Preisniveau, das die Kunden auch noch bereit sind zu zahlen. Wer das nicht schafft, wird unter die Räder kommen. Von den großen Küchenbauern wird so schnell wohl keiner ins Wackeln geraten. Auch von denen hört man aber in den letzten Wochen zunehmend besorgte Worte – um die Vielfalt in der Branche, um den „bunten Blumenstrauß“.

Ein Geschäftsführer eines Top-5-Unternehmens sagt es so: „Wir werden bald wieder Überkapazitäten haben und Preiskampf. Wir haben die Kostensteigerungen noch nicht voll weitergegeben, die Vorlieferanten geben nicht nach, weil sie ihrerseits Angst wegen der Gaspreise haben, wir erwarten extreme Lohnsteigerungen. Viele Hersteller haben, ebenso wie der Handel, in den letzten Jahren Sondertouren gefahren, Materialläger aufgebaut, Aufwand für Corona-Maßnahmen betrieben. 2022 wird bei uns allen ein riesiges Loch in die Erträge reißen. Bei vielen Kleineren ist die Marge ohnehin auf Kante genäht. Das macht schon Sorgen für die Zukunft.“ Ein anderer: „Was viele Unternehmen, nicht nur kleinere Küchenhersteller, auch Wohn- und Polstermöbelhersteller im kommenden Jahr erwartet, das macht mich sehr traurig.“

Auf die INSIDE Küchen-Hitliste für 2022 wird man mit Spannung blicken, gerade weil sich auch die unterschiedlichen Vorgehensweisen bei Preiserhöhungen und Teuerungszuschlägen in den Umsätzen niederschlagen werden. 2021 allerdings sind hauptsächlich die Großen größer geworden. Und Häcker ist an Nolte/Express vorbeigezogen.

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UMSÄTZE DER DEUTSCHEN KÜCHENHERSTELLER 2020

Die Zusammenstellung der zehn umsatzstärksten deutschen Küchenbauer, unsere mittlerweile siebte INSIDE Küchen-Hitliste, ist inzwischen zur Tradition geworden. Um Vergleichbarkeit herzustellen, werden nur die Umsätze nach Erlösschmälerungen berücksichtigt.

UMSÄTZE DER DEUTSCHEN KÜCHENHERSTELLER 2019

Auch 2019 sind in der deutschen Küchenmöbelindustrie die Großen nochmal größer geworden. Aber nicht im selben Tempo wie in den von den Ausläufern der Alno-Pleite geprägten Vorjahren.

UMSÄTZE DER DEUTSCHEN KÜCHENHERSTELLER 2018

Speziell die großen Küchenmöbler wurden im letzten Jahr nochmal größer. Doch nicht nur die. Die mittlerweile fünfte INSIDE Küchen-Hitliste zeigt: Der Markt der Küchenbauer bleibt in Bewegung.

Die INSIDE-Hitliste

  • 1. Nobilia: Dauerprimus

    In den Himmel: Exportwachstum in Verl

    Mit 8,2 Prozent Plus brachte es Nobilia 2021, in dem Jahr, in dem die neuen Werke in Saarlouis und Am Hüttenbrink in Betrieb genommen wurden, auf einen neuen Umsatzrekord von 1,482 (Vorjahr laut Bundesanzeiger: 1,370) Mrd Euro. Das entsprach einer Steigerung um 8,2 Prozent. Während der Inlandsumsatz aufgrund der Lockdowns im Handel um 2 Prozent auf 695,5 Mio Euro sank, explodierte der Auslandsumsatz nahezu um 19,4 Prozent auf 787 Mio Euro. Der Exportanteil erreichte 53,1 Prozent. 830.000 Küchenkommissionen oder 8,3 Mio Schränke und 1,75 Mio Arbeitsplatten hat Nobilia in Summe produziert und 2,8 Prozent mehr E-Geräte verkauft als im Vorjahr. Hinter diesen Zahlen verbirgt sich reiner Industrieumsatz. Unter Berücksichtigung von Nobili-as Handelsaktivitäten im Ausland (konsolidiert und quoten-bereinigt) stieg der Gruppenumsatz sogar um 11,2 Prozent auf 1,715 Mrd Euro. Von den Franchiseorganisationen im Ausland fließen übrigens nur die Franchisegebühren in die Berechnung ein. Seit wenigen Jahren beziehen wir in die INSIDE Küchen-Hitliste auch die Umsätze der Nobilia-Beteiligung Pino in Coswig mit ein, die in der Tabelle noch auf die 1,482 Mrd Euro draufgerechnet werden – nach Erlösschmälerungen trägt Pino geschätzt 60 Mio Euro bei. Macht in Summe 1,542 Mrd Euro.

  • 2. Schüller/Impuls/Puris: Vorzeige-Zahlen

    Erweiterung: Gewaltige Investitionen in Herrieden

    Auch die Schüller-Zahlen für 2021 konnten sich wieder sehen lassen. Ebenso wie die neue Fertigung, die im Sommer mit Stolz der Fachpresse präsentiert werden konnte. Mit 671,5 (Vorjahr: 600,6) Mio Euro Nettoumsatz (vor Erlösschmälerungen) verbuchte Herrieden ein Plus von 11,8 Prozent. Der Export legte um 31,8 Prozent auf 197 Mio Euro zu, das Inlandsgeschäft um 5,1 Prozent auf 474,5 Mio Euro. Nach Erlösschmälerungen ergab sich im letzten Jahr nach INSIDE-Schätzung ein Gesamtumsatz von knapp 570 Mio Euro. Die Umsätze der ebenfalls mehrheitlich von den Schüller-Inhaberfamilien Schüller, Heller und Niederauer gehaltenen Unternehmen Impuls Küchen und Puris Bad schätzen wir nach Erlösschmälerungen auf zusammen 170 Mio Euro. Zusammen kämen die drei Firmen dann auf satte 740 Mio Euro.

  • 3. Häcker: Überholt

    Aufwärts in Rödinghausen: Stefan Möller, Markus Sander, Dirk Krupka

    Häcker Küchen hat seinen Umsatz (der in Rödinghausen immer vor Erlösschmälerungen genannt wird) 2021 mit gut 2.000 Mitarbeitern um 12,5 Prozent auf 727 Mio Euro erhöht, im Inland um 11 Prozent auf 446 Mio Euro, im Export um 16 Prozent auf 281 Mio Euro. Nach Erlösschmälerungen kam Häcker 2021 laut INSIDE-Schätzung auf 581 Mio Euro und ist damit an der Nolte-Gruppe vorbeigezogen. Den 2020er Wert korrigieren wir nach der Veröffentlichung im Bundesanzeiger marginal nach unten. 516,3 Mio Euro nach Erlösschmälerungen waren es. Wir hatten vor einem Jahr 520 Mio Euro geschätzt. Eines der größten Projekte in Rödinghausen war im vergangenen Jahr die Einführung der Rasterküche Concept130, die zum Ende dieses Jahres Classic ablösen wird. Classic hatte in der Vergangenheit etwa 60 Prozent Umsatzanteil, die Premiumschiene Systemat 40 Prozent.

  • 4. Nolte/Express: Lockdown kompensiert

    2021 runderneuert: Nolte Forum in Löhne

    Trotz der monatelangen Schließungen im Handel, die wegen eines vergleichsweise hohen Umsatzanteils in der Großfläche und im Discount (Express Küchen) stärker reinhauten als bei den anderen großen Herstellern, konnten die Küchenunternehmen der Nolte-Gruppe 2021 mit einem leichten Plus abschließen. Der Umsatz von Nolte Küchen und Express Küchen erreichte zusammen 562 (545) Mio Euro nach Erlösschmälerungen. Beide Firmen legten etwa im gleichen Maß zu. 2022 wird, dazu muss man kein Prophet sein, da die Lieferzeiten schon fast bis zum Jahresende reichen, voraussichtlich mit einem zweistelligen Plus zu Ende gehen. Dazu tragen natürlich der schwache Vorjahreswert im ersten Halbjahr und der unterjährige Teuerungszuschlag bei.

  • 5. Baumann Group: Im Gleichschritt

    Gut unterwegs an zwei Standorten: Michael Assner, Sabine Brockschnieder, Matthias Berens

    Trotz der monatelangen Schließungen im Handel, die wegen eines vergleichsweise hohen Umsatzanteils in der Großfläche und im Discount (Express Küchen) stärker reinhauten als bei den anderen großen Herstellern, konnten die Küchenunternehmen der Nolte-Gruppe 2021 mit einem leichten Plus abschließen. Der Umsatz von Nolte Küchen und Express Küchen erreichte zusammen 562 (545) Mio Euro nach Erlösschmälerungen. Beide Firmen legten etwa im gleichen Maß zu. 2022 wird, dazu muss man kein Prophet sein, da die Lieferzeiten schon fast bis zum Jahresende reichen, voraussichtlich mit einem zweistelligen Plus zu Ende gehen. Dazu tragen natürlich der schwache Vorjahreswert im ersten Halbjahr und der unterjährige Teuerungszuschlag bei.

  • 6. Leicht: Aufgeholt

    Voll im Saft: Stefan Waldenmaier

    Nach einer klitzekleinen Umsatzdelle im ersten Corona-Jahr hat Leicht Küchen 2021 nicht nur deutlich aufgeholt, sondern das Vor-Corona-Niveau

    noch deutlich übertroffen. „Wir konnten uns im Inland wie auch im Ausland, annähernd parallel, gut entwickeln und ein Wachstum von 10 Prozent auf einen Wert von etwa 160 Mio Euro verzeichnen“, so Leicht-Chef Stefan Waldenmaier. Gut 60 Prozent des Umsatzes macht Leicht nach wie vor im Ausland, wobei der europäische Markt dominiert.

    Mit dem neuen Werk 2 in Gügling hätte der Umsatz sogar noch stärker gesteigert werden können. Hätte – wenn nicht aufgrund knapper Vormaterialien im zweiten Halbjahr 2021 die Kapazitäten an die Warenverfügbarkeit hätten angepasst werden müssen.

  • 7. Ballerina: Mit Nachkommastellen

    Noch im Bau: Neues Ballerina-Ausstellungszentrum

    Mit rund 115 Mio Euro hat Ballerina seinen Umsatz 2021 um etwa 10 Prozent gesteigert. Für 2021 wurden auch erstmals im Bundesanzeiger Umsatzerlöse in der GuV veröffentlicht: 108,2 Mio Euro waren das nach 97,8 Mio Euro im Vorjahr. Der Jahresüberschuss wurde in Rödinghausen mit 5,7 (5,5) Mio Euro angegeben, die Exportquote mit 42 Prozent. Nach Investitionen von 5,9 Mio Euro im vergangenen Jahr sind für 2022, 2023 und 2024 insgesamt 10 Mio Euro im Plan.

  • 8. Bulthaup: Spürbar erholt

    Weiteres Plus: Marc Eckert

    Im Vorjahr noch zu Unrecht auf dem achten Platz gelandet, wie der nun veröffentlichte Ballerina-Abschluss jetzt verrät, hat die Edelküchenschmiede Bulthaup aus Aich diesmal wirklich diese Position gebucht. Ganz knapp, muss man hinzufügen. 2021 erhöhte sich der fakturierte Umsatz wieder um 8 Prozent auf 112,6 (104,3) Mio Euro. Nach Abzug von Erlösschmälerungen meldet Bulthaup 106,4 (99,5) Mio Euro und ein Ergebnis vor Steuern von 12,2 Mio Euro. Erholt haben sich vor allem die europäischen Kernmärkte, was zu einem deutlichen Plus führte. In Asien und den USA blieb das Retail-Geschäft etwa stabil, während das Objektgeschäft wieder anzog. 2022 rechnet das Unternehmen mit einem weiteren Plus in Europa und in den USA. Auch die Projektumsätze legen weiter zu, insbesondere in Südkorea.

  • 9. Rotpunkt: In allen Märkten

    10 Prozent Plus: Heinz-Jürgen Meyer, Andreas Wagner, Sven Herden

    Auch der Küchenbauer Rotpunkt aus Bünde nähert sich allmählich dem dreistelligen Millionenumsatz. Um 19 Prozent auf 87 Mio Euro ist das 320 Mitarbeiter starke Unternehmen nach eigenen Angaben 2021 gewachsen – und zwar so ziemlich überall. Neben Deutschland, Belgien, Holland und Großbritannien zählen die skandinavischen Länder und Frankreich aktuell zu den Kernmärkten von Rotpunkt Küchen. Nach Erlösschmälerungen haben wir um die 84 Mio Euro errechnet.

  • 10. Pronorm: 400.000 Schränke im Plan

    In der neuen Halle: Roger Klinkenberg, Thorsten Gösling

    Pronorm wird seine Kapazitäten in Vlotho durch die jüngsten Investitionen am Standort mittelfristig auf 400.000 Schränke bzw. 40.000 Küchen pro Jahr ausbauen. 2021 waren es 340.000 produzierte Typen und ungeschmälert fast 100 Mio Euro Umsatz – noch ohne Preiserhöhungen, die folgten ja erst zum Jahreswechsel. Konkret verbesserte der Küchenbauer seinen Umsatz 2021 um 14 Prozent und kam auf 98,7 Mio Euro vor Nachlaufkonditionen. Nach Erlösschmälerungen ergeben sich nach INSIDE-Schätzung 75 Mio Euro fürs letzte Jahr. 2022 soll ein weiterer großer Schlag draufkommen.