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INSIDE Küche

  • Schlagzeile: Kahlschlag
  • H1: Küchenquelle vor dem Aus

Es sind keine guten Nachrichten, die Patrick Meyerle von der Pluta Rechtsanwalts GmbH am Mittwochvormittag verkünden muss. Viele Gespräche, kein Ergebnis – das ist die bittere Bilanz, die der bislang noch vorläufige Küchenquelle-Verwalter in der Investorensuche aktuell ziehen muss. Alle bisherigen Interessenten hätten abgesagt. Man suche aber weiter. Dürfte schwierig werden, denn nun ist nach einem bei Kunden ramponierten Markennamen auch bald kein Team mehr an Bord. ___STEADY_PAYWALL___

Dass die zuletzt verbliebenen Interessenten keine Investment bei Küchenquelle planen, hat nun Konsequenzen. Ende Februar wird die Eröffnung des Insolvenzverfahrens durch das Amtsgericht Nürnberg erwartet. Und: Weil es bislang keinen Investoren gibt, sieht man sich nun gezwungen, den Mitarbeitern mit einer Frist von maximal drei Monaten zum Monatsende zu kündigen. Meyerle erklärt die aktuelle Lage so: Die Größe von Küchenquelle und damit die Fixkosten seien ein Problem für die Zurückhaltung der Investoren. Ob das die einzige Ursache ist, darf man bezweifeln. Beim Deal mit den Kunden, gegen weitere Zuzahlung Küchen auszuliefern, sind die Nürnberger nach eigenen Aussagen ganz gut vorangekommen. 800 Küchenkäufer von Küchenquelle hätten sich darauf eingelassen.

Einige Mitarbeiter haben selbst schon gekündigt, weitere werden sicher folgen. Was bedeutet: Im eröffneten Verfahren rechnet man erstmal mit einer Belegschaft von etwa 200 bis 220 Mitarbeitern. Weiteres, beispielsweise über den Fortgang der Investorensuche, will der Verwalter dann im März oder April verkünden.

  • Schlagzeile: "Vor die Preiswelle"
  • H1: Küchenring-JHV in Leipzig

Erstmals seit Pandemiebeginn sind die Küchenring-Gesellschafter an diesem Wochenende in Leipzig zusammen gekommen. Angemeldet waren 146 Gesellschafter und zahlreiche Gäste aus der Industrie, die die Gesellschafterversammlung am Samstagnachmittag mit einem bunten Zirkus-Abend in der Alten Wollkämmerei abschlossen.

Zuletzt, daran erinnerte der Beiratsvorsitzende Michael Kramp seine Verbandskollegen, war man 2019 in Berlin zusammengekommen. Seither ist einiges passiert: Die Kooperation mit dem Küchentreff wurde beschlossen und in die Tat umgesetzt, die Geschäftsführung an Jürgen Feldmann und Marko Steinmeier übergeben. Deren Vorgänger Manfred Töpert und Joachim Bringewald waren in Leipzig ebenfalls zu Gast, um sich angemessen verabschieden zu lassen.

Die Mitgliederzahl des Küchenrings ist im letzten Jahr im Wesentlichen durch Zugänge aus anderen Verbundgruppen im Jahr 2021 auf 670 (Vorjahr: 649) gestiegen, der ZR-Umsatz um 9,6 Prozent auf 660 (602) Mio Euro. Ausgeschüttet wurden 82,7 (72,7) Mio Euro.

In einer Präsentation mit Unterhaltungseinlagen ging es zahlenmäßig noch weiter ins Detail: Holz-Lieferant Nummer 1 ist in Rheinbach Häcker mit 61,4 Mio Euro (+19,8 Prozent) Beitrag zum ZR-Umsatz, gefolgt von Schüller mit 58,4 Mio Euro (+5,8 Prozent), Nobilia (49,6 Mio Euro), Baumann (47,9 Mio Euro), Ballerina (12,4 Mio Euro) und Leicht (8,9 Mio Euro).

Gemeinsam mit dem Kooperationspartner Küchentreff brachte Rheinbach es im letzten Jahr auf 1,227 Mrd Euro (+8,6 Prozent) ZR-Umsatz. Darin enthalten sind auch die Küchenumsätze von Alliance. Der ZR-Umsatz im Holz-Bereich des Trios summierte sich 2021 auf 677,2 Mio Euro (+7,7 Prozent). Hier führt Nobilia mit 261,4 Mio Euro (+6,2 Prozent) das Ranking an, vor Baumann (109,8 Mio Euro), Schüller (94 Mio Euro), Häcker (93,6 Mio Euro) und Nolte (44,2 Mio Euro). Der Geräte-Umsatz aller drei Verbände kam 2021 auf 432,2 Mio Euro (+9,3 Prozent). Siemens war mit 119,3 Mio Euro (+9,1 Prozent) Hauptlieferant, dann Miele (102,8 Mio Euro) und Bosch (52,6 Mio Euro), wobei Bosch mit +25,2 Prozent am stärksten wuchs. Constructa/Neff (46,2 Mio Euro), Berbel (19,7 Mio Euro) und Electrolux (18,4 Mio Euro) machen den Reigen komplett. Bei Spülen ist Blanco klar führend, bei Zubehör Naber.

Trotz Lieferengpässen und Preisexplosion und einem Konsumklima auf historischem Tiefststand überwiegen auch in Rheinbach noch die positiven Einschätzungen für den weiteren Verlauf des Küchenjahres - und auch des kommenden. „Es wird keinen Cut geben im Küchenfachhandel, auch wenn Sie wegen der aktuellen Frequenzen vielleicht den Eindruck haben“, sagte Marko Steinmeier, der aber auch meint: „Im Einrichtungsbereich kann das schon anders aussehen.“ Der Bedarf an Küchen wird sich seiner Einschätzung nach schon allein aufgrund der anhaltend starken Bautätigkeit nicht signifikant abschwächen.

Auch auf das Thema Preissteigerungen der Industrie kam Steinmeier zu sprechen und empfahl den Gesellschaftern ganz klar: „Sie dürfen, nein, Sie müssen die Preissteigerungen an Ihre Kunden weiter geben. Sehen Sie zu, dass Sie vor der Preiswelle sind, sonst haben Sie jeden Tag einen Liquiditätsentzug.“

Moderatorin und Coach Daniela Ben Said erklärte der Küchenring-Gemeinde: Dass wir Neues oft vorschnell ablehnen, hängt mit unserem Gefahr witternden „Urgehirn“ zusammen. Sie gab den Tipp: "Denken Sie 48 Stunden lang darüber nach. Wenn es dann immer noch doof ist, ist es doof. Wenn nicht, ist es einfach nur neu."

Ins selbe Horn stieß auch Jürgen Feldmann während seiner Präsentation. Feldmann griff zwei Aspekte heraus, die im Küchenmarkt gedanklich gern mal unter den Teppich gekehrt werden: die digitale Vermarktung von Küchen und der Direktvertrieb der Industrie. „Das wird kommen. Warum? Es ist in anderen Branchen schon längst so“, so Feldmann. Er machte außerdem klar: Es gibt diese Zielgruppe, die Küchen vom Sofa aus kauft und sich ausschließlich digital beraten lässt. Diese wird nicht in Kürze einen großen Anteil des Markts ausmachen, aber ein gewisser Umsatzanteil wird sich dorthin verschieben. Wer daran partizipieren will, muss sich darauf einlassen. Feldmann: „Man muss sich mit digitalen Vertriebswegen befassen. Wir müssen die Kunden aus dem Wohnzimmer auf die Verkaufsflächen holen.“- Der Küchenring bietet dazu Online-Marketing-Maßnahmen von Content Webseite über Social Media-Marketing bis SEA und SEO. Hier wird sicherlich auch der Kooperationspartner aus Wildeshausen einiges an Knowhow einbringen.

  • Schlagzeile: Verbände im Gespräch 6
  • H1: Verbände im Gespräch 6: Marko Steinmeier und Jürgen Feldmann vom Küchenring

Die Küchenring-Geschäftsführer Jürgen Feldmann und Marko Steinmeier sprechen im INSIDE-Talk mit Outsiderin Eva Ernst über die Neuausrichtung des Rheinbacher Verbands, über die Kooperation mit Küchentreff und die Lage im Markt und lassen auch das Tabu-Thema Direktvermarktung der Industrie nicht aus.

Wer’s lieber hört als sieht: Hier geht es zu unserem Podcast-Kanal.

  • Schlagzeile: Bringewald sagt Servus
  • H1: Küchenring/Alliance: Joachim Bringewald verabschiedet sich

Am 1. August wird Joachim Bringewald 66 Jahre alt.

Es gibt nicht viele Möbel- und Küchen-Manager, die so viele Jahre so tief drin waren in allen Fragen des Marktes. Und so wird sich Bringewald am Ehrentag sicher über viele Anrufe von Weggefährten freuen können, die dann wissen wollen, wie es so ist als Ruheständler, ob es ihm gelingen wird loszulassen. Man hat den Eindruck, Bringewald wird das gut gelingen.

Im März wird der Alliance- und Küchenring-Geschäftsführer und -Chefstratege der vergangenen Jahre, eher Jahrzehnte, in Rheinbach aufhören. Der Termin war – ganz grob getimed – lange klar (INSIDE 1111).

Nach den KKT 2022, da sollte dann mal Schluss sein, nachdem mit Jürgen Feldmann, Daniel Borgstedt und Marko Steinmeier die Führung der beiden Mittelstandsverbände mittlerweile mehr als eingearbeitet ist.

Angefangen hatte Bringewald 1991 beim Mittelstandsverband MMZ in Münster. Aus MMZ und MTG wurde im Jahr 2000 Alliance. Damals, man erinnert sich staunend, mit vier Geschäftsführern: Heinz Gebler, Heinz Steffens, Jürgen Klose und eben Bringewald. Umzug nach Rheinbach, Kooperation mit MIG, Zusammenschluss mit Wohngruppe (2007) und viele strategische Schritte mehr: Es waren bewegte Zeiten. Vor allem in den vergangenen Jahren. Bringewald: „Irgendwann muss auch mal gut sein. Meine Kollegen in der Geschäftsführung machen einen sehr guten Job, menschlich passt es auch gut.“ Nach 20 Jahren Pendler-Leben – Bringewald lebt in Recklinghausen – ja, da ist`s dann auch mal gut.

  • Schlagzeile: Yvi meets
  • H1: Küchenhändlerin Yvonne Zahn mit eigenem Talk

Während auf der Großfläche schon seit Wochen Flaute ist, hat der Küchenfachhandel die schwächere Frequenz größtenteils schon fast erleichtert wahrgenommen. „Wir haben noch immer drei Wochen Wartezeit auf Beratungstermine“, sagt zum Beispiel Yvonne Zahn vom Küchenstudio Proform in Weinheim.

Zahn, die neben dem Kerngeschäft Küchenverkauf die noch junge Marketingagentur Kitchen- Marketing („Wir pimpen Dein Küchenmarketing“) betreibt, gehört sozusagen zu den Promis in der Küchenbranche, was sie ihrem Blog „Yvis Küchenglück“ zu verdanken hat. Auf Instagram hat sie knapp 9.000 Follower, darunter sowohl Endverbraucher als auch Küchenhändler. Aus einer Showküche in Weinheim moderiert Yvonne Zahn seit dem Sommer 2021 auch Live-Events für Miele.

Mit ihrer eigenen Show Yvi meets geht sie am 23.8. an den Start und wird dort als ersten Gast Grill-Blogger-Kollegen Julian Schmitt (Carnivorgrill) begrüßen, ein früherer Küchenverkäufer, der heute fast 35.000 Follower hat. Beim neuen Format Yvi meets soll mit Branchengrößen, Köchen, Bäckern und Co. gekocht, gegrillt und gebrutzelt werden. Gleichzeitig sollen spezielle Küchenthemen besprochen werden. Zahn: „Es gibt viele Interior-Blogger, aber zu wenige im Küchenbereich.“

Generell will sie das Thema Küche bei Kunden, Verbrauchern, Liebhabern und Kollegen prominenter platzieren. Auch auf den Herbstmessen wird Yvonne Zahn vor der Kamera stehen: als Berichterstatterin für den Küchenherbst.online und am Sonntagabend, 18.9. um 17:30 im INSIDE Küche-Talk live auf der Area30 zusammen mit weiteren Marktmachern wie Markus Schüller (Schüller), Michael Wunram (Eggersmann), Wilhelmine Goetz (Küchenheld), Irene Gotas (Flotho Medientechnik), Willi Bruckbauer (Bora) und Daniel Hörnes (Quooker).

  • Schlagzeile: Grund zu feiern
  • H1: Proform: Grund zu feiern

Eine weitere Videoküche, Eröffnung der Räumlichkeiten ihrer 2021 gegründeten Marketingagentur Kitchen Marketing, Umbau im Küchenstudio und eine Produktvorstellung. Aus gleich mehreren Gründen hat die umtriebige MHK-Händlerin und Bloggerin Yvonne Zahn aus Weinheim am 14.10. mit ca. 80 Leuten gefeiert. Mit dabei waren Gäste wie Siemens-Chef Michael Mehnert, Baumann-Inhaber Delf Baumann und Geschäftsführer Matthias Berens, Neolith-DACH-Chefin Evie Van Maele oder AMK-Geschäftsführer Volker Irle.

Zu feiern gab es unter anderem einen Teilumbau des Küchenstudios Proform. Bauformat wurde als neuer Lieferant aufgenommen, ein „Scandi“-Bereich eingerichtet und auch der Sanitärbereich modernisiert. Bauformat kam auch für die zweite, mit Siemens-Geräten ausgestattete Videoküche zum Einsatz, die im Auftrag von BSH Asien für Drehs der AMK Academy genutzt wird. Das Schulungskonzept für chinesische Verkäufer hatte AMK China im vergangenen Jahr angekündigt.

Aus der ersten Showküche in Weinheim moderiert Yvonne Zahn seit letztem Sommer unter anderem Live-Events für Miele und neuerdings auch ihre eigene Show „Yvi meets“.

Kaum ist das zweite fertig, ist bereits jetzt ist das dritte TV-Studio in Planung – diesmal ohne Küche, sondern als Greenscreen-Raum, der mit Deko vermietet werden soll. Damit stoßen die Räumlichkeiten in Weinheim dann aber auch allmählich an ihre Grenzen.

Die gesammelten Aktivitäten will Zahn bald auf einer gemeinsamen Webseite bündeln und hat sich dafür den Claim „We are kitchen“ schützen lassen. Neu hinzu zum Blumenstrauß kommt das Start-up Solution Elf, das Zahn gemeinsam mit ihrer Freundin Sabrina Jungmann entwickelt hat. Solution Elf soll eine patentierte Lösung zum Verstauen des Thermomix vermarkten, die die beiden Unternehmerinnen „Invisible“ getauft haben. „Wir wollten etwas Praktisches ohne Elektrik, um den störenden Thermomix von der Arbeitsplatte verschwinden zu lassen“, sagt Zahn. Zur Area30 im kommenden Jahr haben die beiden dem Invisible schon einen eigenen Stand gebucht.

Zu den Typen, die bei schlechter Witterungslage den Kopf in den Sand stecken, gehört Zahn offenkundig nicht. Auch im Küchenstudio wird weiter investiert, unter anderem in Service. So wurde an diesem Donnerstag erstmals eine Online-Geräteeinweisung erprobt. Um die eher elitäre Kundschaft anzusprechen, die sich eine Küche ab 20.000 Euro leistet, wird jetzt einheitliche Kleidung am Empfang eingeführt, die Kleiderordnung angehoben und auch für Catering gesorgt. „Noch sind wir und viele andere mit der Auslieferung über Vorjahr, auch wenn es einen Rückgang im Auftragseingang gibt“, sagt Zahn.

  • Schlagzeile: Vor Ort und im Stream
  • H1: Proform: Benefizkonzert live und im Stream

Mit Unterstützung von Bora und Miele sowie Unternehmen aus der Region findet am Samstag, 10.12. im Küchenstudio Proform in Weinheim unter der Leitung der an vielen Fronten aktiven Chefin Yvonne Zahn ein Benefizkonzert statt.

Platz ist bei dem Event, dessen Einnahmen zu Gunsten des Kindertumorzentrums Kitz in Heidelberg verwendet werden sollen, für bis zu 120 Leute. Los geht’s mit Food und Drinks um 18:30, ab 20 Uhr gibt’s dann Musik.

Wer nicht vor Ort teilnehmen kann, hat die Möglichkeit, das Konzert im Livestream auf dem Youtube-Kanal von Yvis Küchenglück ab 20 Uhr live zu verfolgen und auch zu spenden. Das Konzert wird musikalisch von Robert Schippers am Klavier, Chiara Metzner an der Geige und dem Sänger Stefan Zielasko Gesang gestaltet. Dabei sind außerdem fünf Gastsänger, die sich ebenfalls ohne Gage engagieren.

  • Schlagzeile: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Eigentlich hätte der Küchentreff-Verbandheuer etwas nachzuholen - nämlich die Feier für 25 Jahre Küchentreff. Aber wie im vergangenen Jahr muss auch das Event in diesem Jahr aufgeschoben werden, mal wieder wegen der Corona-Pandemie. Geschäftsführer Marko Steinmeier sieht es so:  „Wir haben uns natürlich darauf gefreut, unsere Jubiläumsveranstaltung in diesem Jahr nachzuholen, doch die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitglieder hat Vorrang vor allem anderen.“

Ein neuer Termin ist schon fixiert: Am 19. März 2022 soll die Jubiläumsfeier nun tatsächlich stattfinden, und zwar in Bremen.

  • Schlagzeile: Projektion im Küchenstudio

Raus aus der „Höhle der Löwen“, rein in den Einkaufsverband: Das Start-up „Grundriss in Lebensgröße“ ist jetzt Mitglied beim Küchentreff. Die junge Firma bietet ein digitales System für die 3D-Präsentation von Küchen an. Dazu haben beiden Gründer Gissou und Lucas Nummer ein auf Projektion basierendes und interaktives System entwickelt. Per Virtual Reality kann eine Küche entworfen werden, die Lösung sorgt für eine über Touch steuerbare, dreidimensionale Projektionslösung.
 
Mit dem Konzept waren die Gründer in der auf Vox laufenden TV-Start-up-Show „Die Höhle der Löwen“ zu sehen. Ihre Lösung überzeugte dabei sowohl Judith Williams als auch Carsten Maschmeyer zu einem Investment.
 
Ursprünglich hatten die Gründer den „Grundriss in Lebensgröße“ für Bau-Projekte entwickelt. Nun ist die Software auch für die Küchenplanung nutzbar. Küchentreff hat bereits eine interaktive Touch-Table-Station für Mitglieder im Einsatz. Die Projektionslösung könnte in Küchenfachstudios eine passende Ergänzung sein.

  • Schlagzeile: Auch verschoben
  • H1: Küchentreff geht in den Frühsommer
  • Schlagzeile: Pre-Opening bei Roooms

Den Namen „Roooms“ hatte sich der Wildeshausener Küchentreff-Verband im vergangenen Jahr ebenso schützen lassen wie das Label „Küchen-Werk“. „Diese beiden Labels haben wir entwickelt, damit wir bei Bedarf (z.B. wenn ein Standort bereits mit Küchentreff belegt ist) ein professionelll gestaltetes Label/CI unabhängig von Küchentreff anbieten können. Bei Roooms liegt der Fokus dabei nicht nur auf Küchenmöbeln, sondern more than kitchen“, sagte Küchentreff-Geschäftsführer Marko Steinmeier damals auf Nachfrage.

In den vergangenen Monaten konnte man in den sozialen Medien häppchenweise Einblicke in einen neu gestalteten Store in Hamburg gewinnen, der mit Küche, Bad, Wohnen und Schlafen ausgestattet ist. Auch die Homepage von roooms-hamburg.de gibt’s schon eine Weile. Das Konzept positioniert sich als Start-up. Projektverantwortlicher ist Daniel Bezikofer, Geschäftsführer der Roooms GmbH & Co. KG mit Sitz in Wildeshausen sind Steinmeier und Daniel Borgstedt.

Am 24. August sollen nun im Pilot-Store in Hamburg das Pre-Opening mit Industriepartnern und ein Presseevent stattfinden. In der Einladung heißt es wenig überraschend, Roooms spreche eine Kundschaft an, „die sich in der digitalen Welt zuhause fühlt“.

  • Schlagzeile: Marketingportal „on air“
  • H1: Küchentreff:

Das im Herbst 2023 gelaunchte Marketingportal der Wildeshausener Verbundgruppe Küchentreff hat die ersten Praxistests bestanden, bei Küchentreff Eisenhüttenstadt oder Küchentreff Schroeder in Geilenkirchen zum Beispiel.

Über das Portal können Verbandsmitglieder

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  • Schlagzeile: Hamburg ahoi!
  • H1: KüchenTreff tagt und feiert an der Elbe

Im kommenden Jahr feiert der Wildeshausener KüchenTreff seinen 30. Geburtstag in Amsterdam. Dafür wurde an diesem Wochenende schon mal in Hamburg geprobt, in gewohnt lockerer Atmosphäre, gemeinsam mit Gästen aus der Industrie.

Stimmung hatten die angereisten Händler schon Freitagabend beim gemeinsamen Fußball-Schauen am „Strand Pauli“ aufgebaut. Industrie und Presse stießen am Samstagmittag dazu, zu einer kompakten Tagung mit Vorträgen, die Eindruck machten: Hannah Panidis sprach über respektvolle Kommunikation, Martin Drust, Geschäftsleiter Marke beim FC St. Pauli über die Markenstrategie von Deutschlands beliebtestem Zweitligaklub, der just den Aufstieg in die erste Liga geschafft hat.

Unter dem Tagungsmotto „Lokale Helden, originell, anders, gut“ bezogen die KüchenTreff-Geschäfsführer Daniel Borgstedt und Marko Steinmeier auch Menschen aus dem Handel mit ins Programm ein, die genau das sind: Lokale Helden.

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  • Schlagzeile: 100 Prozent Daniel Borgstedt
  • H1: Küchentreff: 100 Prozent Daniel Borgstedt

Weniger Fahrerei von Wildeshausen nach Rheinbach für Daniel Borgstedt ab dem neuen Jahr: Zum 1. Januar 2025 wird Borgstedt seine Position als Geschäftsführer bei Alliance abgeben und sich wieder vollständig auf seine Aufgaben bei Küchentreff konzentrieren, melden die beiden Verbände.

Dass es so kommt, wird nicht nur an der Wegstrecke liegen. In diesen Zeiten ist sicherlich voller Fokus angesagt.

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  • Schlagzeile: Frau für den Süden
  • H1: Küchentreff: Neue Frau für den Süden

Im Außendienst der Verbundgruppe Küchentreff hat Anfang Januar Jennifer Gruber die Regionalleitung Süd übernommen und betreut somit künftig Bayern und Baden-Württemberg. Diese Bundesländer fielen zuvor in den Bereich von Daniel Bezikofer, der seit Juni Vertriebsleiter in Wildeshausen ist.

„An der Schnittstelle von Verband und aktuellen und zukünftigen Mitgliedern brauchen wir Menschen, die kommunikativ sind und für diese Aufgabe brennen. Jennifer Gruber ist für diese Aufgabe ein echter Glücksgriff“, so Geschäftsführer Daniel Borgstedt.

Gruber hat Erfahrungen bereits im Außendienst von Electrolux, bei Leifheit und als Key-Accounterin bei Hisense Gorenje gesammelt.

  • Excerpt: Zur festen Rubrik hier auf INSIDE Küche sollen Interviews mit den Geschäftsführern und Vorständen der Küchenverbände werden. Den Anfang machen Daniel Borgstedt und Marko Steinmeier vom KüchenTreff - dem Lockdown geschuldet per Zoom, beim nächsten Mal dann hoffentlich in Wildeshausen oder München.
  • Schlagzeile: Verbände im Gespräch (1)
Zur festen Rubrik hier auf INSIDE Küche sollen Interviews mit den Geschäftsführern und Vorständen der Küchenverbände werden. Den Anfang machen Daniel Borgstedt und Marko Steinmeier vom KüchenTreff - dem Lockdown geschuldet per Zoom, beim nächsten Mal dann hoffentlich in Wildeshausen oder München.
  • Schlagzeile: Jungunternehmer Ü50

Im nord-nordfriesischen Niebüll hat Holger Schensar vor etwa eineinhalb Jahren ein Küchentreff-Studio eröffnet. Als Fachmann für ökologisches Bauen legte Schensar schon bei der Einrichtung besonderen Wert auf Nachhaltigkeitskriterien. Teil seines Business‘ ist ein eigener Online-Shop für Dekoartikel, mit dem er schon auf fünfstellige Umsätze kommt.

Mit 58 Jahren ist Schensar (erneut) Existenzgründer. Neuland ist das Küchengeschäft für ihn nicht - obwohl er, wie er sagt, „nicht klassisch aus der Küche“ kommt. Der gelernte Raumausstatter war 30 Jahre lang in Führungspositionen in der Baumarktbranche tätig und auch Unternehmensberater.

Ins schleswig-holsteinische Niebüll kam Schensar über ein Beratungsprojekt. Er wechselte in die Geschäftsführung des beratenen Unternehmens und machte sich selbstständig, als die Firma schließlich verkauft wurde - unter anderem mit einem Online-Shop, später mit dem Küchenstudio.

Am Standort des Küchentreff Niebüll hatte schon früher ein Küchenstudio existiert, das vor rund zweieinhalb Jahren altersbedingt geschlossen wurde. Schensars Potenzialanalyse des Küchenmarkts vor Ort ergab: Bedarf ist da, bis hin nach Dänemark. In der Umgebung befindet sich etwa eine Handvoll Wettbewerber, in erster Linie Studios und Möbel-Mittelständler.

Für Küchentreff als Verband entschied Schensar sich spontan, nachdem ein Bekannter den Kontakt hergestellt hatte. „Es hat sofort gepasst“, sagt er. Als Holz-Lieferanten wählte er gemeinsam mit einem Mitarbeiter, der langjährige Küchen-Erfahrung hat, neben Häcker und Nobilia auch Artego und Pino. Ein Teil des Bedarfs vor Ort kommt über Ferienwohnungen. Da muss man schnell sein, was für Pino als Lieferanten sprach, erklärt Schensar.

Eine echte Besonderheit unter den 15 Ausstellungsküchen ist eine von einem befreundeten Tischlermeister gefertigte Küche aus 180 Jahre altem, liebevoll bearbeitetem Altholz. Nur der Korpus kommt von Nobilia. Jede dieser Altholzküchen ist ein Unikat, das hat seinen Preis: Pro Laufmeter Fertigung (noch ohne Materialkosten) müssen 3.000 Euro angelegt werden. Die in Niebüll platzierte Musterküche kostet inklusive Geräte 30.000 Euro.

Kontakte zu Lieferanten von Dekoartikeln und Haushaltswaren, über die Schensar aus seiner Vergangenheit im Handel verfügt, kann er auch in seinem heutigen Geschäft nutzen. „Alle Dekoartikel im Studio sind auch zum Verkauf“, sagt er. Und werden darüber hinaus im eigenen Onlineshop angeboten, mit dem bereits ein Umsatz im fünfstelligen Bereich erzielt wird. Die Produkte verkauft er, wie er sagt, „locker mit 60er Spanne“. „Wir liegen mit der Ware völlig außerhalb des Preisvergleichs und richten uns bei den Preisen nach den Herstellerempfehlungen.“

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In Zeiten des Lockdowns engagierte Schensar sich in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung als Projektleiter für ein regionales Schaufenster mit Online-Shop. Die Plattform stellt der Dienstleister Atalanda, rund 150 Unternehmen schlossen sich an. Der Slogan: „Unsere Heimat online, Nord-Nordfriesland im Netz“ - bestellt wird aber bis aus Bayern.

Zum Thema Nachhaltigkeit als Grundlage kam Holger Schensar seinerzeit als Marktleiter der Obi-Filiale in Hamm. In Hamm eröffnete Obi damals den ersten ökologisch ausgerichteten Baumarkt in Europa. Für dieses Projekt wurde Obi-Mitgründer Manfred Maus 1998 zum Ökomanager des Jahres ausgezeichnet, zur Eröffnung kamen NRW-Ministerpräsident und Umweltminister, großer Bahnhof. Die negative Seite des Brimboriums bekamen damals Schensar und seine Mitarbeiter zu spüren: Die Kunden kamen hoch informiert in den Markt, waren teilweise besser im Bild als die Mitarbeiter. „Wir haben das anfangs etwas unterschätzt“, sagt Schensar heute. „Doch wir konnten daran reifen.“

30 Mitarbeiter inklusive ihm selbst haben sich zur Fachkraft für ökologisches Bauen weiterbilden lassen. Aus der damaligen Erfahrung sagt Schensar jetzt: „Wenn man bei so einem Konzept mitmacht, muss es glaubwürdig sein. Mit dem Tausch von Glühbirnen gegen ein paar LED-Leuchten ist es nicht getan. Es muss alles passen.“ Sein Küchenstudio hat er nach diesem Vorsatz geplant. Drei Musterkojen wurden mit Naturbaustoffen gestaltet, um mögliche Alternativen zu zeigen, die nicht unbedingt teurer sein müssen. Es kamen Putze von der Firma Kreidezeit zum Einsatz und ein Natursteinboden. Bei vielen Küchen bietet Küchentreff Niebüll Eiche-Massivholz-Arbeitsplatten zum Preis von herkömmlichen Arbeitsplatten an, selbst massive Nischenrückwände gehören zum Angebot. Das spricht sich rum und wird auch gezielt nachgefragt.

Weitere Punkte: Fürs Aufmaß reisen die Mitarbeiter auch mal mit dem Radel an, und auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage - das sei so üblich in der Region, erklärt Schensar. Für die Mülltrennung gibt es im Hof sieben verschiedene Tonnen. „Alles wird hier so vorbereitet, dass es in den Recyclingprozess zurückgeführt werden kann“, erklärt Schensar. Positiver Nebeneffekt: Die Entsorgung wird dadurch billiger.

Als aus der Küchentreff-Zentrale die Idee einer Kooperation mit Grünergriff, der Nachhaltigkeitsinitiative für den Küchen- und Möbelhandel vorgebracht wurde, war Schensar nicht gleich Feuer und Flamme. Er mahnte: „Wenn man Dinge nach außen trägt, sollten sie auch glaubwürdig sein.“ Dass das bei der Qualifizierung durch Grünergriff der Fall ist, überzeugte ihn letztlich, so dass der Küchentreff Niebüll einer der ersten Grünergriff-Händler wurde.

 

  • Schlagzeile: Existenzgründer im Norden

Jetzt Existenzgründer: Bogdan Budimski, zuletzt Head of Built-in DACH beim chinesischen Hausgeräteanbieter Midea hat Anfang Mai die KüchenWerk Lübeck GmbH eröffnet und sich dem KüchenTreff angeschlossen.

„Zeitpunkt und Objekt passten gerade ideal zusammen“, so Budimski. Ende April ist er bei Midea ausgeschieden, seine Aufgaben wurden auf Philipp Strohhäcker und Lubomir Ostapenko aufgeteilt.

  • Schlagzeile: Für Herbi- und Karnivoren
  • H1: Jan Hendrik-Hoops vom Küchenwerk Bad Segeberg

„Wir planen alles mit dem Kunden zusammen durch, nicht in seiner Abwesenheit.“ Jan Hendrik Hoops kommt aus dem hohen Norden. Seine Ausbildung hat er bei Möbel Kraft gemacht, viele Jahre bei Verbänden verbracht - zuletzt beim Kreis in Leonberg, bevor er sich vor etwa fünf Jahren aus familiären Gründen entschloss, seinen Lebensmittelpunkt wieder komplett in die Heimat zurück zu verlagern. Durch Zufall war eine passende Immobilie am Start, der Familienrat war sich schnell einig: Mit Unterstützung seiner Frau Jessica Hoops eröffnete er das 170 qm große Studio Küchenwerk in Bad Segeberg und dockte damit bei seinem früheren Arbeitgeber in Leonberg an. Holz-Lieferanten sind Beckermann und Nobilia.

Die gemeinsame Planung mit dem Käufer, während der jede Eckschranklösung live durchprobiert wird, hat im Extremfall auch schonmal dazu geführt, dass Kunden zwölf Stunden am Stück im Küchenwerk waren. Ist aber natürlich nicht die Regel. „Drei bis sechs Stunden sind normal“, sagt Hoops, der fest überzeugt ist von seiner Strategie. „Wir haben auch ausprobiert, Kunden zwischendurch nochmal wegzuschicken. Das hat nicht getaugt für uns.“

Im Rahmen der Bedarfsanalyse, die die Beratungsgespräche einleitet, fragt Hoops routinemäßig auch Ernährungsgewohnheiten ab. Das kommt nicht von ungefähr: Mit „Green Kitchen“ bietet Hoops spezielle Planungen für Vegetarier und Veganer an. Die Küchen werden aus dem Standardsortiment zusammengestellt, erfüllen aber beispielsweise andere Anforderungen an Lagermöglichkeiten oder Null-Grad-Technik. Auch Armaturen mit Brausekopf zum Abbrausen von Gemüse und Dampfgarer für Nährstoff- und vitaminschonendes Garen sind gefragt. Relativ bald nach der Einführung der Green Kitchen stellte Hoops allerdings fest: „Bad Segeberg ist halt doch ein Dorf.“ Die Konzentration auf Vegetarier schien ihm in diesem Umfeld zu eingleisig. So ging Hoops ein weiteres Thema an, mit dem heute - alle Stereotype erfüllend - vor allem Männer abgeholt werden. Die „Beef Kitchen“ spricht Kunden an, die Wert auf die professionelle Zubereitung von hochwertigem Fleisch legen. Dry Ager und Sous-Vide-Garer gehören da zur Ausstattung. Wildfleisch gibt’s auf Wunsch dazu: Jessica und Jan-Hendrik Hoops sind Jäger.

Kann auch schonmal vorkommen, dass Welpen aus Jessica Hoops‘ Labradorzucht das Küchengeschäft begutachten. Die Fotos vom Besuch lassen sich werbewirksam auf Social Media einsetzen. Auf Pinterest und Facebook werden auch regelmäßig die aktuell montierten Küchen gepostet. Ansonsten setzt Hoops im Marketing aufs eigene Schaufenster. Und auf die Homepage. Der Rest läuft über Empfehlungen.

Labrador im Küchenwerk 2

Zu klagen hat Hoops nicht. Obwohl die Neueröffnung von Höffner im nahen Kiel gerade für ein Hauen und Stechen beim Großflächenwettbewerb sorgt, sieht Hoops sein Geschäft und das von vier kleineren Studios im näheren Umfeld bislang nicht beeinträchtigt: „Frequenzmäßig ist es gerade ruhiger, aber der Umsatz ist mit einem knapp zweistelligen Plus zum Vorjahr top“, sagt Hoops. Auch in Sachen Lieferfähigkeit hat Hoops bislang „fast immer“ alles regeln können. Anstrengend sei es, aber bislang habe er erst ein- oder zweimal Geräte nicht mit der Küche ausliefern können. Auch der kommenden 2G-Regel oder gar einem erneuten Lockdown sieht Hoops optimistisch entgegen: „Ob ich die Tür aufmachen kann oder nicht, lese ich morgens in der Zeitung. Fürs Geschäft ist das fast egal, in den letzten Lockdowns haben wir ja auch Küchen verkauft.“

  • Schlagzeile: Digitale Ausgabe gestartet

Es ist nicht die erste Messe, aber die erste digitale Messe, die am heutigen Montag von Möbel-Austria und Küchenwohntrends gemeinsam aus der Taufe gehoben wurde. Fünf Tage lang haben jetzt die Besucher der Online-Messe die Gelegenheit, sich umfassend über Neuheiten der Branche zu informieren und online in Dialog mit den Ausstellern zu treten.


Seit 2013 arbeiten Möbel Austria und Küchenwohntrends zusammen - mit der Online-Messe heute gehen beide Veranstalter zusammen einen deutlichen Schritt nach vorne. „Aufgrund der aktuellen Situation ist es nicht möglich, physische Veranstaltungen durchzuführen“, sagt Christian Altmann von Business Upper Austria bei der Eröffnung der Messe im Live-Stream. „Wir haben deswegen gemeinsam sehr frühzeitig entschieden, unser für Mai geplantes Messedoppel in den Oktober zu verlegen. Dafür haben wir auch viel Verständnis von unseren Ausstellern bekommen. Da die Zeit bis Oktober doch eine etwas lange ist, haben wir uns überlegt, den Zeitraum mit einer digitalen Fachmesse zu überbrücken und sind heute froh, dass wir mit unserer digitalen Fachmesse starten können.“ Und Küchenwohntrends-Macher Michael Rambach ergänzt: „Der Informationsfluss Richtung Fachhandel und Medien muss laufen. Dafür gibt es Messen“.


Suchfunktionen auf der Online-Plattformen der Küchenwohntrends sollen es einfacher machen, Neuigkeiten zu entdecken, die man bei einem physischen Besuch einer Fachmesse vielleicht sogar übersehen würde. Einig sei man sich mit allen Ausstellern, so Rambach: „Physische Messen sind unersetzlich“. Dennoch hat man bei der Online-Ausgabe der Küchwohntrends versucht, gerade die Kommunikation zwischen Ausstellern und Besuchern - unter anderem mit Chat-Funktionen - zu erleichtern.


Insgesamt ist die Online-Plattform der Küchenwohntrends eine Weiterentwicklung der bereits letzten Herbst an den Start gegangenen Online-Messe Küchenherbst.online. Aufgeteilt ist die Seite in die Bereiche Aussteller und Marken, Produktgruppen, Neuheiten und Highlights, Themenwelten, das Live-Programm sowie die Funktionen Kommunikation, Meine Messe und Mein Feedback. Begleitet wird das Informations- und Kommunikationsangebot durch Online-Vorträge unter anderem von der Zukunftsforscherin Oona Horx-Strathern und dem Managing Director der Design Network GmbH Lorenz Kilga, der über den Möbelkäufer der Zukunft spricht.