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Ewe Küchen: Auf eigenen Beinen

Ewe Küchen

Nach dem Deal

22. Februar 2024, 10:05
Ewe-Geschäftsführer Andreas Hirsch

Über so viel Medienrummel wie in dieser Woche konnte sich der österreichische Küchenbauer Ewe schon lang nicht mehr freuen. Heimische Investoren für das Unternehmen, das 19 Jahre lang in schwedischer Hand war – good news für viele Journalisten aus der Alpenrepublik. Eingestiegen bei dem Küchenbauer aus Wels sind die österreichischen Unternehmerfamilien Mayr-Melnhof und Turnauer. Verkäufer Nobia bekommt Cash – einmal mehr in kurzem Abstand.

Innerhalb kürzester Zeit kündigte Nobia den Verkauf von Bribus in den Niederlanden und den von Ewe in Österreich an. Man wolle sich auf Skandinavien und UK konzentrieren, heißt es aus Stockholm. Die erst 2018 erworbene, aufs Projektgeschäft spezialisierte Tochtergesellschaft Bribus geht an O2 Capital Partners. Verkaufspreis: 64 Mio Euro. Für Ewe wurden 24 Mio Euro aufgerufen. Dass so viel Wert auf die Stärkung der Finanzen gelegt wird, kann schon erstaunen. Schließlich hatten die Schweden erst im Januar ein Sale-and-lease-back-Geschäft über 118 Mio Euro für die Immobilie des neuen zentralen Werks in Jönköping eingefahren. Wird offenbar gebraucht, das Geld.

In Wels macht Ewe-Geschäftsführer Andreas Hirsch derweil einen entspannten Eindruck ob der jüngsten Veränderungen, die im März abgeschlossen sein werden.

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