06. Dezember 2021, 14:57
Seit dem 1. März kleben auf Haushaltsgeräten die neuen Energielabels. Bis zum 30. November durfte Lagerware, die nicht mehr produziert wird, noch verkauft werden. In der Großfläche bei Sommerlad, Segmüller und Co. gab es zum Endspurt deshalb diverse Abverkaufsaktionen (INSIDE 1125). Ware mit altem Energieeffizienzlabel - in der Küche betrifft das vor allem Kühlschränke und Spülmaschinen - darf seit dem 1. Dezember nicht mehr verkauft werden.
Während die im Möbel- und Küchenhandel bislang vor allem durch Abmahnungsaktionen auffällig gewordene Deutsche Umwelthilfe begrüßt, dass es nun ein „Verkaufsverbot für energiehungrige Haushaltsgeräte“ gibt, kann man durchaus auch kritisieren, dass die Verschrottung funktionsfähiger Geräte alles andere als nachhaltig ist. Zumal es sich ja nicht um Uralt-Ware handelt, sondern lediglich um Geräte, die nach einem älteren Verfahren eingestuft wurden.