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Alno

Nächster Deal in Pfullendorf

10. Oktober 2021, 12:26
Alno-Standort in Pfullendorf

Was bitte will Arndt Vierhaus mit der Marke Alno? Die Frage wurde seit den OWL-Messen nicht nur einmal gestellt. In der Messewoche war bekannt geworden, dass Vierhaus – ursprünglich aus dem Couchtisch-Bereich kommend und inzwischen im Caravan-Bereich verankert – ein Paket bestehend aus dem Alno-Betriebsgelände und der Marke Alno erworben hat.

In der folgenden Presseberichterstattung war dann auch meist Michael Spadinger mit im Bild, zuletzt Geschäftsführer der insolventen Neuen Alno GmbH. Warum eigentlich? Zum einen war es Spadinger, der im Rahmen der Investorensuche kurzfristig den Kontakt zu Vierhaus hergestellt hat. Zum anderen waren Spadinger und ein „Kompetenzteam“ aus Alno-Leuten wohl schwer daran interessiert, am Standort wieder etwas hochzuziehen. Man war gut im Rennen. Kommen soll es trotzdem anders. Nach aktuellem Stand wird es mit Küchen Made in Pfullendorf künftig vorbei sein. Mit Alno-Küchen Made in Germany allerdings nicht.

Anders als im September war Arndt Vierhaus schwer zu erreichen in diesen Tagen. Wir hätten uns gern bestätigen lassen, was aus gleich mehreren zuverlässigen Quellen in der Redaktion aufgeschlagen ist: Vierhaus hat die Marke Alno bereits kurz nach ihrem Erwerb wieder zum Verkauf gestellt. Clever, lässt sich so doch der Kauf der Immobilie, die Vierhaus für seine Caravaning-Aktivitäten nutzen will, zumindest zum Teil refinanzieren. Laut INSIDERn endete am Donnerstag um 24 Uhr die Abgabefrist für Gebote auf die Alno-Markenrechte, am Freitag soll die Entscheidung gefallen sein. Wer sich alles beteiligt haben soll - von China, OWL über Wels bis Dreieich, auch darüber kursieren recht verlässliche Informationen.

Am Ende soll die Marke in Deutschland bleiben. Wo genau? Das wissen bislang nur die Parteien. Da die Angebote nicht bindend waren, dürften noch ein paar Tage vergehen, bis Tinte fließt. Wir bleiben dran.

 

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