Baumann Group
Weiter rauf
Nach einem Plus von 3 Prozent im Vorjahr konnte die Baumann-Gruppe ihren Umsatz im Jahr 2020 um knapp 6 Prozent auf 269,4 (254,5) Mio Euro vor Erlösschmälerungen verbessern, berichtet Geschäftsführer Matthias Berens. Nach Erlösschmälerungen dürfte der Umsatz des fünftgrößten deutschen Küchenbauers bei knapp 230 (Vorjahr: 215) Mio Euro gelegen haben.
Die ostdeutsche Tochterfirma Burger kam ungeschmälert auf 195,2 Mio Euro, das war ein Plus von etwa 6,5 Prozent. Bauformat in Löhne erreichte mit 64,5 Mio Euro ein Umsatzplus von 2,5 Prozent. Deutlich legte die Badmöbelschiene Badea zu, die im Kalenderjahr 9,7 (8) Mio Euro Umsatz erwirtschaftete. Das Wirtschaftsjahr 2020/2021 geht für die Baumann-Gruppe erst am 31.3. zu Ende. Nach einem positiven Jahresstart wird es trotz des momentanen Lockdowns ebenfalls mit einem Plus abgeschlossen. Vom guten Start ins Kalenderjahr, so sagte das Berens bereits Ende Januar solle man sich allerdings nicht blenden lassen. Da lief man nämlich gegen ein schwaches Vorjahr.
Für die ganze Küchenindustrie gilt: Wenn die Geschäfte nicht bald wieder öffnen dürfen, wird die Auftragsdecke bald recht dünn sein.