Zum Hauptinhalt springen

Schüller wächst auch 2021

Schüller

Zweistellig drauf

16. Februar 2022, 14:05
Max Heller, Markus Schüller, Manfred Niederauer

Als erster unter den großen Küchenmöbelbauern kommt an diesem Mittwoch Schüller mit seinen 2021er Zahlen aus der Deckung. Sie können sich erneut sehen lassen: Mit 671,5 (Vorjahr: 600,6) Mio Euro Nettoumsatz (vor Erlösschmälerungen) verbuchte Herrieden ein Plus von 11,8 Prozent. Schon im Vorjahr hatte sich das Unternehmen mit +8,4 Prozent überdurchschnittlich gut entwickelt.

Das Wachstum im vergangenen Jahr wurde zu einem großen Teil vom Export getragen, der um 31,8 Prozent auf 197 Mio Euro zulegte. Das Inlandsgeschäft wuchs um 5,1 Prozent auf 474,5 Mio Euro, die Mitarbeiterzahl auf 2.051 (1.929).

Einen großen Part in seiner fünfseitigen Aussendung zum abgelaufenen Geschäftsjahr widmet Schüller den Schwierigkeiten bei der Materialversorgung und der Materialpreisentwicklung. Dass es mit der eigenen Lieferfähigkeit trotz aller Hürden funktionierte, führt man in Herrieden u.a. auf einen hohen Eigenfertigungsanteil zurück.

Das Investitionsvolumen für 2021 gibt Schüller mit 73,8 Mio Euro an. Es umfasste neben der Fertigstellung von Gebäuden – auch in Herrieden wird bekanntlich massiv erweitert – technische Anlagen, Maschinen, Fuhrpark, sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung, Digitalisierung und die dafür erforderliche Infrastruktur.

Die Aussichten für das laufende Jahr sind nach Einschätzung der Schüller-Strategen ebenfalls positiv. Nächster Aufschlag im internationalen Geschäft wird die auf den Juni vertagte Eurocucina in Mailand sein.

Verwandte Artikel

Anzeige

Login