Plana
Mehr Aufträge, stabiler Umsatz
Immer wieder hatte die Plana-Franchisezentrale in den vergangenen Jahren Standorte übergangsweise in Eigenregie geführt, um sie dann in die Hand von Franchisenehmern zu übergeben. Aktuell sind es 30 Franchisenehmer an 43 Standorten und keine durch die Zentrale geführten Filialen mehr. Zum Jahreswechsel fanden zwei Standort-Übernahmen statt: Zum 1. Dezember übernahm Adrian Puck das bisher als Filialbetrieb geführte Haus in Heilbronn ins Franchising. Den Standort Würselen führen seit dem 1. Januar in einer Fifty-Fifty-Partnerschaft zwei etablierte Franchisenehmer: Sebastian Dahmen (Plana-Partner Niederzier und Köln) und Maurice Becker (Niederzier).
Das mittelfristige Expansionsziel gibt Plana mit 70 Standorten an, zwei Neueröffnungen sind für das erste Halbjahr schon geplant. Im Fokus stehen vor allem Gebiete außerhalb des südwestdeutschen „Stammlands“.
Während der Auftragseingang der Plana-Händler 2021 um 6,3 Prozent auf 134 Mio Euro stieg, konnte der Umsatz nicht ganz mithalten. Der Umsatz mit ausgelieferten Küchen erreichte etwa das Vorjahresniveau, meldet die Zentrale aus Böblingen. Das lag, klar, an knappen Kapazitäten in der Montage, Lieferverzögerungen und Verzögerungen bei den Fertigstellung im Wohnungsbau.
Einen hohen Auftragsberg habe man ins erste Quartal 2022 geschoben, so Geschäftsführer Mark Willekes. Die durchschnittliche Plana-Küche ging im letzten Jahr für 16.000 Euro über den Tresen.